Wasserbett

Ein Wasserbett kann eine sinnvolle Alternative zum klassischen Bett sein. Was ein Wasserbett für Ihre Gesundheit bedeutet, welche Arten von Wasserbetten es gibt und auf was Sie bei der Auswahl eines Wassserbettes achten sollten, erfahren Sie hier.

Wasserbett – Geschichte

Die Vorteile des Wasserbettes kannten die Perser bereits vor über 3000 Jahren. Ihre Wasserbetten bestanden aus mit Wasser gefüllten Säcken, die aus Ziegenhaut gefertigt waren. 1851 griff der englische Arzt Dr. William Hooper diese Idee auf und entwickelte den Vorreiter des uns heute bekannten Wasserbetts. Anfang der 1970er Jahre benutzte der Amerikaner Charles Hall erstmals Vinyl als Ausgangsmaterial für die Wasserbettmatratze und bereitete so den Siegeszug des neuartigen Bettkonzeptes in unsere Schlafzimmer vor.

Wasserbett – Gesundheitliche Aspekte

Viele Ärzte empfehlen Ihren Patienten den Schlaf auf einem Wasserbett. Durch die extrem hohe Anpassungsfähigkeit wird die Wirbelsäule optimal unterstützt. Selbst Patienten mit den unterschiedlichsten Rückenleiden wie Rheuma, Arthritis, Bandscheibenleiden oder Muskelverspannungen wissen diese Anpassungsfähigkeit zu schätzen. Die integrierte Heizung erwärmt das Wasser auf eine angenehme Temperatur. Die gleichmäßige und dauerhafte Wärmeabgabe an den Körper unterstützt den erholsamen Schlaf.
Dadurch, dass der Aufliegedruck gleichmäßig auf der Wassermatratze verteilt ist, verringert sich die Aktivität im Schlaf erheblich und der Schläfer verändert seine Schlafposition um bis zu 70 % weniger als auf einer herkömmlichen Matratze. Dies hat den Vorteil, dass der Schlaf deutlich tiefer und erholsamer ist und so zur nächtlichen Regeneration und Erhaltung der Gesundheit beiträgt.
Allergiker und Asthmatiker können beim Wasserbett regelrecht aufatmen, da die konventionellen Matratzen mit ihren allergieauslösenden Bewohnern wie beispielsweise den Staubmilben durch eine leicht zu reinigende hygienische Wassermatratze gewichen sind. Bei bettlägrigen Patienten kann die Wassermatratze das Wundliegen verhindern bzw. bei dessen Heilung helfen. Im Krankenhausbetrieb werden Wasserbetten hauptsächlich bei Brandopfern eingesetzt, da der Auflagedruck um einiges geringer ist als bei herkömmlichen Matratzen und so die Schmerzen lindern sowie die Heilung erheblich unterstützen.

Wasserbett – Typen

Wasserbetten werden in drei Ausführungen angeboten: mit Schlauch-Wassermatratzen, Hardside-Wasserbetten und Softside-Wasserbetten.

Schlauch-Wassermatratze
Schlauch-Wassermatratzen sind eigentlich keine Wasserbetten. Das einzige, was sie mit den Ihnen bekannten Wasserbetten gemeinsam haben, ist das Wasser. Diese Art von Matratze besteht aus mehreren mit Wasser gefüllten Schläuchen, die sich zwischen zwei Schaumstoffauflagen befinden. Da hier nur sehr wenig Wasser benötigt wird, kann so eine Schlauch-Wassermatratze auch auf einen normalen Rost gelegt werden.

Hardside-Wasserbett
Bei dieser Art wird die Wassermatratze in einen festen Rahmen, der meist aus Holz besteht, hineingelegt. Am Boden befindet sich eine Platte, die von Gewichtsverteilern unterstützt wird.

Softside-Wasserbett
Die Softside-Wasserbetten haben sich bisher am meisten durchgesetzt. Die Seitenteile des Bettes sind nicht mehr starr und ungemütlich wie bei der Hardside-Variante. Sie bestehen meist aus Schaumstoffteilen. Der Rahmen wird an der Bodenplatte befestigt, der aber mit der Matratze frei beweglich ist.

Wasserbett – Matratze

Wie bei den herkömmlichen Matratzen auch, können Sie Ihre Matratze nach Ihren Vorlieben auswählen. Hierzu zählt zwar nicht, ob das Wasserbett eher hart oder weich ist, sondern wie sehr die Schwingungen des Wassers übertragen werden, Sie also bei Bewegungen sozusagen "nachschwanken". Der so genannte "Beruhigungsgrad" ist hierfür ausschlaggebend. Mit Kammern oder Vliesmatten im Innern wird dieser Effekt gezielt gesteuert. Auch gibt es Unterschiede bei der Oberflächenbeschaffenheit der Matratze. Die Modernsten verfügen über extra dehnfähigen Oberflächen, die den Komfort, die Anpassungsfähigkeit und die Lebensdauer erheblich steigern sollen.

2 Kommentare

  1. Nachdem wir uns schon lange für ein Wasserbett interessiert haben (beide Rückenschmerzen) haben wir jetzt in Oldenburg beim Bettenhaus Heintzen das richtige gefunden. Wir wurden hervorragend beraten und hätten nicht gedacht, an was man alles denken muß, damit das Wasserbett auch wirklich paßt.

  2. Wir, mein Mann und ich wollen uns ein Wasserbett kaufen.Wo kann man Testberichte und Vergleiche einsehen, damit wir uns für das Richtige entscheiden.

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