Torantrieb

Wer sein Tor nicht von Hand öffnen will braucht einen Torantrieb. Lesen Sie hier welche Arten Torantrieb es gibt, was einen guten Torantrieb ausmacht und worauf Sie achten sollten bei einem Torantrieb.

Torantrieb

Ein Knopfdruck auf einer handlichen Fernbedienung reicht heute schon um schwere Eisentore oder große Garagentore automatisch zu öffnen und zu schließen. Selbst bei Garagen, die über keinen Stromanschluss verfügen, ist der funkgesteuerte Toröffner mittlerweile einsetzbar. Ein leistungsstarker Akku, der bei normaler Nutzung nur einmal monatlich geladen werden muss, macht es möglich. Je nach Art des Tores und des Gewichtes, das zu bewegen ist, werden Spindelantriebe, Antriebe mit Schneckengetriebemotor u.a. Konstruktionen eingesetzt. Zu den Standardantriebsarten bei Außentoren gehört der Standard Unterflurantrieb, der elektromechanische Unterflurantrieb für die Anwendung im Privatbereich, der elektromechanische Stellantrieb für breite Tore, der elektromechanische Gelenkarmantrieb für die Nutzung im Privatbereich und der Drehtorantrieb, durch den das Tor durch die aus dem Antrieb ein und ausfahrende Spindel, geöffnet bzw. geschlossen wird. Bei Garagentoren ob Schwingtor, Decken-Sektionaltor oder Seiten-Sektionaltor wird überwiegend ein elektrisches Torantrieb oder ein integrierter Torantrieb als Netzversion oder mit Akkupaket für Garagen ohne Stromanschluss, dessen Antrieb entlang der Torlaufschiene läuft genutzt. Torantriebe werden durch Taster, Schlüsselumdrehung oder über Funkfernsteuerung in Gang gesetzt. Sie können mit verschiedenen Sonderfunktionen gekoppelt werden, wie z.B. einem optischen Encoder, Fotozellen usw.

Torantrieb – Bedienungselemente

Taster:
Die günstigste Variante ist der handelsübliche Taster, er ermöglicht das Öffnen und Schließen auf Knopfdruck.

Handsender
Sie ermöglichen eine Funkübertragung über eine große Distanz, die Verbindung zwischen der batterieversorgten Außenstation und der Basisstation. Bestimmte Modelle bieten zusätzlich zum üblichen Öffnen und Schließen des Tores noch Zusatzfunktionen, so können diese Handsender unterschiedliche Frequenzen speichern und auf diese Weise auch andere elektrische Geräte per Funkfernbedienung ein- und ausschalten, wie z.B. Gartenbeleuchtung, Springbrunnen oder die Weihnachtsbaumbeleuchtung.

Funk Codtaster:
Ein Funk Codtaster wird einfach an die Wand geschraubt und kann nur von der Person benutzt werden, die den mehrstelligen Zahlencode kennt. Da das Funk Codtaster kein Kabel benötigt, können Sie es an jeder beliebigen Stelle angebracht werden. Sie müssen nicht zwingend neben dem Tor befestigt sein, sondern ein Anbringen ist auch bei der Kellertür, im Hausflur oder wo immer Sie mögen möglich.

Schlüsseltaster:
Über ein spezielles Schloss wird mit einer Drehbewegung des Schlüssels einen kurzen Sendebefehl gegeben.

Torantrieb – Kauf

Beim Kauf eines Torantriebes sollten Sie auf folgende Punkte achten:

Eignung:
Verfügt der Torantrieb die genügende Zug- und Druckkraft für Ihr Tor und ist Ihr Tor
überhaupt für die Betätigung durch einen Antrieb geeignet.

Sicherheit:
Neue Systeme bieten ein Höchstmaß an Sicherheit z.B. die Abschaltautomatik, befindet sich ein Hindernis beim Schließen im Bewegungsbereich des Tores stoppt der Antrieb und öffnet sich wieder. Robuste und zuverlässige Sicherheitstechnik im Torantrieb schützt vor Einbrüchen. Ein Aufhebeln des Tores ist fast unmöglich. Wichtig ist auch eine Notentriegelung von außen, sie ermöglicht das Öffnen des Tores auch in Notfällen wie bei einer defekten Antriebssicherung, Stromausfall oder bei einem defekten Antrieb.

Strom:
Ein wichtiger Faktor beim richtigen Kauf ist der Stromverbrauch. Ein Garagentorantrieb verbraucht 24 Stunden am Tag Strom, denn funkgesteuerte Torantriebe befinden sich im Standby Modus und erwarten ständig das Signal Ihres Handsenders. Erkundigen Sie sich daher genau nach den Energiekosten die die Anlage verbraucht.

Ersatzteile
Ersatzteile für Tor und Antrieb sollten auch nach Jahren noch erhältlich sein.

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