Teakholz

Teakholz ist eines der bekanntesten Hölzer. Lesen Sie hier welche Eigenschaften Teakholz besonders machen, welche Unterschiede es bei Teakholz gibt und worauf Sie generell achten sollten bei Produkten aus Teakholz.

Teak – Allgemeines

Teak ist eines der bekanntesten und wertvollsten Hölzer. Bei ihm handelt es sich um ein deutlich strukturiertes Holz von mittelbrauner Farbe. Es kommt vor allem in Asien, wie in Birma, Indien, Thailand oder auch Java vor. Durch die weite Verbreitung dieses Holzes und dessen hohe Beliebtheit werden die Bäume schon seit über einhundert Jahren durch spezielle forstliche Maßnahmen in den Wäldern bei der Vermehrung unterstützt. Teak wird aufgrund seiner hohen Beliebtheit auch auf Plantagen angebaut. Des weiteren wird es weltweit kultiviert, was vor allem in tropischen Ländern der Fall ist.

Teak – Beschreibung

Die Qualität des Stammes sowie des Holzes wird beim Teak vor allem durch dessen Alter, dem Ort des Wachstums sowie den Maßnahmen beeinflusst, die hier unterstützend von forstlicher Seite aus vorgenommen werden.
Die Bäume selbst erreichen nur in Ausnahmefällen eine Länge von höchstens 18 Metern. Der Durchmesser des Stammes beträgt hier in der Regel nicht mehr als 0,8 Meter.
Das Kernholz des Baumes besitzt eine grünlich gelbe Färbung, wobei das äußere Holz des Stammes, der Splint, von weißer bis hellgrauer Färbung ist. Das Kernholz kann seine Farbe während des Trocknens entweder ins gelblich graue verändern, bzw. braun bis dunkelbraun nachdunkeln. Teilweise enthält das Teakholz Fladern, auch Blumen genannt, die ca. 2 bis 8 Millimeter breit sein können und von hier von sehr dunkler brauner bis schwarzer Farbe sind. Diese Fladern beleben optisch das Aussehen des Holzes.
An der Färbung des Holzes kann der Fachmann erkennen, aus welchem Ursprungsland das Teakholz kommt. So stammt das dunklere Holz meist aus Burma, wobei das helle Holz eher von Plantagen oder aus Java stammt.
Beim Teakholz handelt es sich um ein mittelschweres Holz, wobei sein Gewicht im ungetrockneten Zustand bei 1000 Kilogramm pro Kubikmeter liegt.

Teak – Eigenschaften

Die sehr gute Qualität von Teakholz wird vor allem durch sein sehr hohes Stehvermögen begründet. Das bedeutet, dass das Holz so gut wie nicht mehr arbeitet und so stets seine Form behält. Außerdem ist es äußerst widerstandsfähig gegen viele säurehaltige Chemikalien sowie gegen Pilze oder Termiten.
Die Festigkeitseigenschaften des Teakholzes gleichen dem der Eiche. Es lässt sich im trockenen sowie im feuchten Zustand relativ gut bearbeiten. Nehmen Sie zu dessen Bearbeitung Werkzeuge, welche mit Hartmetall bestückt sind, so erhalten Sie meist glatte Flächen. Es empfiehlt sich vor dem Einschlagen von Nägeln oder dem Eindrehen von Schrauben hier Vorbohrungen vorzunehmen.
Eine weitere hervorzuhebende Eigenschaft von Teakholz ist dessen Vorteil, dass Metalle, die für Verbindungen oder ähnliches auf diesem bzw. in diesem eingebracht werden, nicht korrodieren, da Teakholz hier konservierend wirkt.
Zwar ist Teakholz sehr witterungsbeständig, es empfiehlt sich jedoch eine Oberflächenbehandlung, da die Hölzer sich farblich stark verändern und eine gräuliche Farbe erhalten können.

Teak – Verwendung

Teakholz wird vor allem im gesamten Wohnbereich verwendet. Ob für Rahmenkonstruktionen, Verschalungen oder auch für Treppen, Geländer oder Handläufe, Teakholz ist hier universell einsetzbar. Möbel, welche aus Teakholz gearbeitet wurden, wirken besonders ansprechend.
In der chemischen Industrie wird die säureresistente Eigenschaft von Teakholz sehr geschätzt. So findet das Holz hier als Werkstoff für Bottiche oder auch Waschtürme oft Verwendung.
Aber auch Künstler haben das Teakholz für sich entdeckt. So entstehen aus ihm Schnitzereien, Schalen oder auch kleinere Gegenstände, die zu Dekorationszwecken gerne verwendet werden.

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