Hochbett

Ein Hochbett ist nicht nur für Kinder gut geeignet, sondern auch für Erwachsene. Es spart vor allem wertvolle Zimmerfläche, da sich der unter dem Hochbett vorhandene Raum sinnvoll nutzen lässt, es verleiht vor allem auch dem Schläfer ein einzigartiges Schlafgefühl. Ein Hochbett stellt aber für sich ein Sicherheitsrisiko dar, welches wiederum durch eine sorgfältige Auswahl und Planung deutlich entschärft werden kann.

Hochbett – Voraussetzungen

In erster Linie sollten Sie für das Stellen eines Hochbettes genügend Raumhöhe zur Verfügung haben, was bei gekauften serienmäßig hergestellten Hochbetten, welche in Räume gestellt werden sollen, die dem Normalmaß von Wohnräumen entsprechen, kein Problem sein sollte. Wenn Sie ein Hochbett selbst bauen oder dieses nach Ihren eigenen Vorstellungen bauen lassen möchten, sollten Sie dies bei Ihrer Planung unbedingt mit berücksichtigen. Bei erwachsenen Benutzern müssen Sie bei der zur Verfügung stehenden Höhe bis zur Decke ein nicht so großes Maß einplanen wie für Kinder, da diese auch immer auf Hochbett herumtollen und auf und ab hüpfen. Sie sollten sich hierbei natürlich nicht an der Zimmerdecke den Kopf stoßen.

Ein weiteres Hindernis für das Schlafen in einem Hochbett kann auch eine vorhandene Höhenangst sein. Testen Sie das Gefühl, die Umgebung aus einer erhöhten Perspektive aus zu betrachten, am besten an einem bereits montierten Hochbett selbst aus bzw. lassen Sie Ihr Kind das Hochbett erklimmen. Es ist schon vorgekommen, dass vorher Kinder, die unbedingt ein Hochbett haben wollten, sich dann sehr schnell für ein konventionelles Bett umentschieden haben.

Auch ist das Alter des Kindes von großer Entscheidung darüber, ob es in einem Hochbett schlafen kann oder nicht. Das Kind sollte, je nach individuellem Entwicklungsstadium, ein Alter von mindestens fünf bis sechs Jahre erreicht haben, um hier auch wirklich sicher auf- und absteigen zu können.

Hochbett – Wandlungsmöglichkeiten

Ein Hochbett, welches für Kinder angeschafft wird, sollte so konzipiert sein, dass es auch "mitwachsen" kann. So kann es für Kindergarten- oder Grundschulkinder so gestaltet werden, dass es tagsüber in eine Höhle, eine Ritterburg oder aber in ein Märchenschloss verwandelt werden kann. Die Fläche unter dem Hochbett kann so als zusätzlicher Spielraum genutzt werden. Ein paar Tücher oder Vorhänge um den unteren Platz herum angebracht, verstärken diesen Eindruck noch zusätzlich.

Später kann der Platz dann eher für eine Sitzgelegenheit oder für den Schreibtisch genutzt werden.

Hat sich der Geschmack des Kindes später verändert, kann ein Hochbett mit wenigen Handgriffen wieder zu einem konventionellen Bett umgewandelt werden. Dies entweder durch das Wechsel der langen Beine durch kürze, sofern dies vorgesehen ist oder aber durch einfaches Absägen der Beine, wobei Sie hier die neue Höhe des Hochbetts individuell selbst bestimmen können.

Hochbett – Sicherheitsvorkehrungen

Ein Hochbett stellt immer auch eine Gefahrenquelle für den Benutzer dar. So sollte ein Hochbett vor allem standfest sein. Beim Eigenbau sollten Sie besonders auch auf die verwendeten Baumaterialien ein großes Augenmerk legen. Hier sollten Sie wenn möglich nur Vollhölzer verwenden. Bei Kindern lohnt sich eine zusätzliche Befestigungsmöglichkeit an der Wand, damit das Hochbett auch wirklich kippsicher und standfest ist. Des Weiteren können Sie noch den Lattenrost an der Bettumrandung verschrauben, was hier eine zusätzliche Sicherheit gegen ein Durchbrechen nach unten verschafft.

Eine weitere Gefahrenquelle sind die angebrachten Sturzgeländer, die das Hochbett vollständig umrunden sollten. Sind diese zu niedrig, können diese einen Fall vom Hochbett nicht aufhalten. Achten Sie also darauf, dass diese auch hoch genug konstruiert wurden. Einige Hochbetten verfügen hier über so genannte Stehbrüstungen, welche ein besonders hohes Maß an Sicherheit bieten.

Ein weiteres Sicherheitsrisiko sind die Leitern, die sich zum Erklimmen des Hochbetts an diesem befinden. Sie sollten hier nur senkrecht angebrachte Leitern verwenden und keine, welche schräg angehängt werden. Bei senkrechten Leitern haben Kindern beim Auf- oder Abklettern mehr Kontaktpunkte zu dieser und somit mehr Halt. Auch ist die Gefahr des Abrutschens der Füße auf den Leiterholmen um einiges niedriger als bei schräg stehenden Leitern.

1 Kommentar

  1. Unser modulares Kindermöbel-System ermöglicht durch Umbau-Sets vielfältige Um- und Anbaumöglichkeiten für jedes Kinderbett von WOODLAND. Es passt sich somit an die wechselnden Bedürfnisse im Kinderzimmer an. Alle Kinderbetten von WOODLAND sind ntereinander „kompatibel“ d.h. Sie können jedes Kinderbett von WOODLAND mit Hilfe eines passenden Umbau-Sets in ein Hochbett oder Etagenbett verwandeln. Schauen Sie doch mal vorbei: https://www.woodland.de oder https://www.hochbett.de

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*