Hausbar

In stilvollem Ambiente mit Freunden beisammen sein: mit der Cocktail-Welle der letzten Jahre hat auch die Hausbar eine Rennaissance erlebt. Welche Optionen sich bei einem Einbau ergeben, welche Formen und Ausstattungen es gibt, alles Wissenswerte und eine Reihe leckerer Cocktailrezepte führt unser Artikel zu Hausbars zusammen.

Wer gerne feiert und sich hierzu auch mehrere Gäste einlädt, kennt das Problem. Was biete ich zu Trinken an? Bier, Wein und eventuelle noch zwei oder drei verschiedene Cognac- oder Schnapssorten sind auf die Dauer phantasielos. Wenn Sie Ihre Gäste überraschen möchten, dann bieten Sie doch eine Cocktail-Auswahl an! Um Mixgetränke und Cocktails stilvoll produzieren und anbieten zu können, ist eine Hausbar der geeignete Ort. Der hierfür früher oft vorgesehene Partykeller ist zwar nicht mehr so populär, doch werden Hausbarvarianten angeboten, die sich auch in geräumige Flure oder das Wohnzimmer integrieren lassen.

Hausbar – Ausstattung

Das Wort „Hausbar“ wird im Fachhandel als Oberbegriff für die gesamte Ausstattung verwendet. Hierunter zählen nicht nur die Theke und die Barhocker sondern auch die weiteren Bestandteile wie die Zapfanlage, die Regale und die Dekoration.
In den Bartresen sollten alle Anlagen integriert werden können, die für das Funktionieren eines Barbetriebs unverzichtbar sind. Diese sind unter anderem ein Kühlschrank für Flaschen und ein kleines Eisfach für Eiswürfel und das Vorfrosten von Gläsern. Des weiteren sollte eine Bierzapfanlage eingebaut werden können, damit das Bierfass stilvoll für die Gäste unsichtbar unter dem Tresen verstaut werden kann. Die Zapfsäulen gibt es in den unterschiedlichsten Formen und Farben. Sie sind in der Regel das Herzstück einer jeden Bar und der Teil, der die meiste Aufmerksamkeit auf sich zieht.
Der Tresen selbst kann mit einem so genannten Fußlauf ausgestattet sein. Dies sind die rund um die Außenseite der Bar befindlichen Fußleisten, auf die der Gast, während er auf dem Barhocker sitzt, seine Füße bequem abstellen kann.
Neben dem Fußlauf gibt es noch den Handlauf. Der dient dazu, dass sich der Gast beim Be- oder Absteigen des Barhockers hier sicher festhalten kann.

Für das Mixen von Cocktail benötigen Sie neben den entsprechenden Spirituosen und Säften auch eine professionelle Grundausstattung.

Eine entsprechende Auswahl an Gläsern für die jeweiligen Getränkearten sowie passende kleine Schälchen für das Bereitstellen von Knabberleckereien sollten ebenfalls nicht fehlen.

Hausbar – Kaufen oder selbst bauen

Von der einfach gehaltenen Hausbar, die die Grundanforderungen erfüllt bis zur gehobenen Designerbar können Sie im Handel alles erwerben, was das Herz begehrt. Oft sind Ihren Fantasien keine Grenzen gesetzt, da auch Maßanfertigungen und Unikatlösungen möglich sind.

Möchten Sie aber Ihren Geldbeutel schonen, ist es durchaus möglich, sich den Traum einer eigenen Hausbar selbst zu erfüllen. Mit etwas handwerklichem Geschick können Sie sich beispielsweise für einen Bausatz entscheiden und diese dann vor Ort selbst zusammenbauen. Eine andere Alternative ist es, die Hausbar selbst zu entwerfen, die benötigten Teile, hier vorzugsweise Holz, selbst zu beschaffen, zuzuschneiden und zusammenzubauen. Für den Tresen und die Arbeittheke eignet sich unter anderem eine Küchenarbeitsplatte, die es in großer Auswahl in den Baumärkten zu kaufen gibt. Diese sind den Anforderungen wie Wasserdichtigkeit und Schnittfestigkeit durchaus gewachsen.

Hausbar – Grundausstattung

Wenn Sie Ihren Gästen neben den gängigen alkoholischen Getränken wie Bier und Wein und den antialkoholischen Säften oder Sprudelvariationen auch noch Cocktails anbieten möchten, reicht in der Regel vorerst eine kleinere Grundausstattung aus. Mit der folgenden Auswahl können Sie bereits schon eine stattliche Anzahl an Cocktailvariationen Ihren Gästen anbieten:
An Spirituosen sollten Sie sich vor allem Wodka, Weißen und dunklen Rum, Gin, Bourbon Whiskey, Apricot Likör, Cherry Brandy Likör, Cognac, Cointreau, Tequilla, Sekt und Caiirinka Rum zulegen.
An alkoholfreien Getränken sollten Zuckersirup, Zitronensaft, Lime Juice, Grenadinesirup, Cocossirup, Ginger Ale, Orangen- und andere Säfte und Angostura zulegen.
Die Kosten hierfür betragen zwischen 150,00 und 190,00 €.

Hausbar – Cocktailrezepte

Wenn sich Ihre Hausbar zu einer Cocktailbar wandeln sollte, hier schon einmal ein paar Anregungen:

Daiquiri

Sie benötigen hierfür 4 cl weißen Rum, 2 cl Zitronensaft, 1 cl Zuckersirup. Geben Sie alles in einen Shaker, fügen noch 4-5 Eiswürfel dazu und schütteln Sie diese Mischung nun gut durch. Serviert wird dieser Drink in Cocktailgläsern welche mit ein oder zwei Cocktailkirschen, die Sie vorher auf einen kleinen Spieß gesteckt haben, garniert.

Planter’s Punch

Bei diesem Cocktail geben Sie 1 cl Grenadinesirup, 2 cl Zitronensaft, 2 cl weißen Rum, 2 cl dunklen Rum sowie 1/16 l Orangensaft und 1/16 l Ananassaft direkt in das Glas und rühren es vorsichtig um. Garniert wird das ganze mit einem Stück Ananas, einer Kirsche, einem kleinen Sonnenschirm sowie einem Trinkhalm

Tequila sunrise

Dieser ebenfalls sehr bekannte Cocktail wird folgendermaßen gemixt:
1 cl Grenadinesirup, 2 cl Lime Juice, 1 cl Cointreau, 1/8 l Orangensaft sowie 3 cl Tequila werden direkt in ein Glas mit Eiswürfeln gegeben und nicht mehr umgerührt. Wenn Sie die Zutaten langsam einfüllen, entsteht der bekannte Sunrise-Effekt.

Alkoholfreier Florida Mix

Hierzu geben Sie 1 cl Grenadinesirup, 2 cl Zitronensaft, 1/8 l Ananassaft sowie 1/8 l Orangensaft in einen Shaker, geben noch ein paar Eiswürfen dazu und mixen die Säfte durch. Gefüllt wird das ganze in ein Long Drink Glas, das mit einer Orangenscheibe, einer Kirsche und einem Trinkhalm garniert wird.

1 Kommentar

  1. Eine Hausbar ist wirklich eine coole Sache. Mein Onkel hat eine, weil er ein Whiskey-Liebhaber ist und gerne alle Geschmacksrichtungen von rauchig (und ich meine wirklich! rauchig) bis „soft“ gleich zur Hand haben will. Da machen wir bei Geburtstagen immer in kleiner Runde eine schöne Whiskeyverkostung. Meins ist das nicht, ich bin mehr so der Cocktail-Typ, aber interessant festzustellen, wie groß die Unterschiede bei einem Getränk sein können, das eigentlich die selbe Bezeichnung hat. xD Hat wohl was mit der Lagerung zu tun… Ich kenn mich da nicht aus.

    Jedenfalls hat mein Onkel das richtig professionell zusammengestellt mit Kühlschrank (ein Mini-Kühlschrank), Tresen, Bar-Hocker und natürlich ausreichend alkoholische Getränke. Sieht sehr modern aus, würde ich mir auch gerne mal zulegen. Ist bei Feiern sicherlich der Renner. 😉

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