Autostellplatz – Carport oder Garage bauen

Garagenhof als Autostellplatz

Jeder Hausbesitzer muss für einen Stellplatz sorgen. Auch Neubauten im Mehrfamilienhaus-Segment sind von diesen gesetzlichen Vorgaben nicht gefeit. Beim Bau eines überdachten Stellplatze, egal ob Garage, Fertiggarage oder Carport, ist einiges zu beachten. Welche Arten von Garagen es gibt, was Sie vor dem Bau einzuplanen haben und wie der eigentliche Bau der Garage, des Carports, abläuft, erfahren Sie hier.

Stellplatz im Allgemeinen

Allein die Sächsische Garagen- und Stellplatzverordnung umfasst 23 Paragraphen. An dieser Stelle finden sich zudem eine Richtzahlentabelle für den Stellplatzbedarf von Kraftfahrzeugen sowie Fahrrädern, denn die Anzahl ist selbstverständlich geregelt.

  • Ein-/ Mehrfamilenhäuser und sonstige Wohnungen – 1 bis 2 Stellplätze (Kraftfahrzeug/Fahrrad) je Wohnung
  • Wochenend- und Ferienhäuser – 1 je Wohneinheit, 0 Fahrradabstellplätze
  • Büro- und Verwaltungsräume allgemein – je 1 Stellplatz (Kraftfahrzeug/Fahrrad) je 30 bis 40 m² Nutzfläche
  • Gaststätten – 1 Stellplatz für Kraftfahrzeuge je 6 bis 12 Sitzplätze und je einen Fahrradplatz je 8 bis 12 Sitzplätze

Für einen Stellplatz wird durchschnittlich mit einer Größe von 12,5 Quadratmetern gerechnet. Die Baubürgermeisterin von Leipzig erklärte, dass die Kaufpreise 2018 eines Tiefgaragenstellplatzes im Erstverkauf bei knapp 23.000 Euro lagen. (Quelle: Poschmann Immobilien)

So kommt dem heimischen Stellplatz direkt eine andere Bedeutung zu Teil und wer sich zum Bau einer Garage entschließt, merkt sehr schnell, dass es hier mit dem Aufstellen von vier Wänden und dem Aufbringen eines einfachen Daches nicht getan ist. Garagen unterliegen den Bestimmungen der Baurechtsbehörde. Sie benötigen also vor Beginn eine Baugenehmigung. Hierzu muss erst einmal ein detaillierter Plan von einem Architekten erstellt werden. Das Hinzuziehen eines Statikers ist ebenfalls obligatorisch. Die Genehmigungen über Bauanträge bei individuellen Bauvorhaben, wie es bei einem Garagenbau der Fall ist, können sich lange hinziehen. So entstehen Kosten und Ausgaben, die so wohl nicht eingeplant waren.

Eine schnelle und fast unbürokratische Lösung sind hier die Fertiggaragen, die Sie ebenfalls in fast jeder Größe und Ausstattung erstehen können. Allerdings sind diese Bauten nicht immer genehmigungsfrei. In Sachsen beispielsweise darf der Innenbereich nicht größer als 50 Quadratmeter sein und die Maximalhöhe 3 Meter nicht übersteigen.

Fertiggaragen

Fertiggaragen bestehen in der Regel aus Stahlbeton. Ob Sie eine Doppelgarage, eine Garage mit Anbau, eine Einzelgarage, Reihengarage oder auch eine Doppelreihe mit Garagen suchen, der Handel bietet hier eine Vielzahl von Möglichkeiten. Viele Händler stellen ihre Garagen im Baukastensystem her, sodass verschiedene Kombinationsmöglichkeiten auch nachträglich noch möglich sind. Ebenso kann das Dach individuell den örtlichen Gegebenheiten optisch angepasst werden. Ob Sie sich nun für ein Satteldach, ein Pflanzendach, ein Terrassendach oder gar ein Verdunstungsdach entscheiden, bleibt Ihnen überlassen.

Fertiggarage steht noch vor dem Haus
Fertiggaragen können vor dem Haus errichtet werden

Auch die Fassade wird nach Ihren Wünschen erstellt. Die Fertiggaragen verfügen über massive Außenwände, die Sie so gestalten können, dass sie sich ohne Probleme in die örtliche Umgebung optisch integrieren lassen. Ob Klinker, Putz, Holz oder sogar Fachwerk, die Hersteller haben hier eine große Palette an Möglichkeiten zur Auswahl.

Dieser Bautyp bietet Ihnen eine praktische Lösung bei Neu- und Umbauvorhaben und kann Ihnen aufgrund der besonders einfachen Bauweise viel Zeit und Energie sparen. Durch den Einsatz vorgefertigter Garagenelemente liegen die Kosten bei Fertiggaragen deutlich unter dem Preis der herkömmlichen Garagenbauten. Der Aufbau einer Fertigbaugarage dauert außerdem nicht länger als ein Wochenende.

Fertiggaragen – Allgemeines

Die Auswahl der Angebote von Fertiggaragen ist variantenreich – von der einfachen Einzelgarage aus Stahl oder verzinktem Stahlblech, Beton oder Holz bis hin zur geräumigen Doppelgarage mit einem Ziegeldach. Wie beim Massivbau basieren die Herstellung und der Vertrieb von Fertiggaragen auf gesetzlichen Bau- und Wärmeschutzverordnungen. Billige Baumaterialien können bei Fertiggaragen böse Überraschungen bescheren. Daher ist es wichtig, nicht nur die Preise, sondern auch die verwendeten Baustoffe der Fertiggaragenanbieter zu vergleichen, bevor Sie sich für einen Anbieter entscheiden.

Bauantrag

Da auch für die Aufstellung einer Fertiggarage ein Bauantrag von Nöten ist, nehmen Ihnen die meisten Händler diese Arbeit ab. Sie zeichnen gegenüber dem Bauamt als Entwurfsverfasser verantwortlich, was wiederum weitere Architektenkosten spart. Die Händler stellen Ihnen eine Baustatik, eine Baubeschreibung, die Eingabezeichnung sowie die Bauantragsformulare bereits ausgefüllt zur Verfügung. Sie müssen lediglich einen Lageplan hinzufügen, den Antrag unterschreiben und einreichen. Der Lageplan sollte übrigens nicht älter als sechs Monate sein.

Fundament

Ein teures Fundament wie bei einer selbst entworfenen Garage, die Stein auf Stein gebaut wird, ist bei Fertiggaragen nicht notwendig. Eine moderne Flachgründung reicht im Normalfall aus. Bei Doppelstockgaragen allerdings sind Streifen- oder  Ringfundamente sinnvoll, um der Garage den notwendigen Stand zu geben.

Umzug

Da die Fertiggarage aus einem Formstück besteht, lässt sie sich relativ einfach bei Bedarf umsetzen. Handelt es sich um Bauteile, können diese später leicht abgebaut und in Einzelteilen transportiert werden. Da die Garagen oft trocken montiert werden,
ist diese Vorgehensweise möglich. Das Gewicht der einzelnen Teile der Fertiggaragen ist laut Hersteller dann auch so gering, dass zwei kräftige Männer ein solches Teil ohne weiteren tragen können. Der Einsatz eines teuren LKWs oder gar eines Krans ist nicht notwendig.

Stahlbetonfertiggaragen

Die Betonfertiggarage mit Stahlarmierung ist die am meisten verbreitete
Fertiggaragenbauart und besteht aus Betonfertigmodulen, die nach Ihrem Bedarf ganz individuell kombiniert und gestaltet werden können. Viele Hersteller bieten auf ihre Betonfertiggaragen bis zu 25 Jahren Garantie. Im Vergleich zu einer gemauerten Garage mit den äußeren Abmessungen von 3 m x 6 m kann eine gleichgroße Beton-Fertiggarage bis zu 2,6 qm mehr Fläche bieten, da die Wände bei Garagen aus Betonfertigteilen deutlich schlanker sind. Während eine gemauerte Wand üblicherweise eine Stärke von 24 cm aufweist, kommt eine Betonwand auf lediglich 6 cm – 8 cm. Den Ausbaumöglichkeiten und Gestaltungsoptionen einer Stahlbetonfertiggarage sind kaum Grenzen gesetzt. Mit einem entsprechenden Aufbau lässt sich sogar zusätzlicher Wohn-,
Arbeits- oder Lagerraum schaffen.

Fertiggaragen – weitere Materialangebote

Eine praktische und kostengünstige Alternative zu Beton-Fertiggaragen bieten die Stahlfertiggaragen. Der Vorteil von Stahlgaragen besteht darin, dass Sie diese sehr einfach selbst montieren können. Einigen Stahlgaragen wird heute das Aussehen einer Massivgarage aus Beton oder Backstein verliehen, was sie optisch kaum von einer massiven Garage unterscheidet.

Außerdem können Sie sich für eine Bauvariante entscheiden, bei der eine freitragende Rahmenkonstruktion aus Stahl die Baugrundlage bildet und anschließend mit Wandelementen aus verschiedenen Materialien wie Holz oder Glas, Sandwichpaneele und Stahlwellen sowie Pflanzdrähten und Seilverspannungen verkleidet und bei Bedarf zusätzlich isoliert werden kann.

Aufbau

Die Aufbauzeit einer Fertiggarage ist im Gegensatz zur gemauerten Garage sehr kurz. Einfache Punkt- oder Streifen-Fundamente, die in den meisten Fällen ausreichen, können entweder bei den Garagenprofis in Auftrag gegeben oder in kostengünstiger Eigenleistung selbst in die Hand genommen werden. Fertigbauteile werden vom Anbieter geliefert und innerhalb von 5 Stunden bis zu 2 Tagen (je nach Rahmenbedingungen) schlüsselfertig aufgebaut. Auch das Einholen von
Genehmigungen im Vorfeld verläuft in der Regel rasch und reibungslos, da alle Unterlagen wie statische Berechnungen, Bauzeichnungen und -beschreibungen vom jeweiligen Hersteller kontinuierlich optimiert werden.

Zubehör Garagentor

Ob gemauert oder aus fertigen Elementen hingestellt, eine Garage sollte verschließbar sein. Zum einen ist dies empfehlenswert, um Niederschläge und Nager auszusperren. Zum anderen dienen geschlossene Räume je nach Torart und Schloss als Einbruchschutz.
Heutzutage sollten Sie sich für Schwing- oder Sektionaltore entscheiden. Bei Fertiggaragen ist die Montage der Tore meist im Preis inbegriffen. Wenn Sie sich jedoch dafür entscheiden, die Aufbauarbeiten selbst in die Hand zu nehmen, informieren Sie sich bei Garagentoranbietern, welches Tormodell am besten dazu passt.

So oder so, planen Sie für das neue Tor einen automatischen Betrieb ein, sollten Sie sich zudem Gedanken darüber machen, welcher Garagentorantrieb mit dem Tor kompatibel ist, bevor Sie den Kauf tätigen. Torantriebe gibt es in den unterschiedlichsten
Leistungsklassen. Ein Holztor beispielsweise sollten Sie nicht von einem typischen Baumarktmodell öffnen lassen. Schließlich wiegen solche Tore so einiges, insbesondere dann, wenn sie aus Massivholz bestehen. Daher sollten Antriebe für Holztore mit  entsprechend kraftvollem Motor ausgestattet sein. Grundsätzlich ist ein Paket aus Tor und Torantrieb sinnvoll. Idealerweise sind die Pakete von einem Hersteller. So hätten Sie alles aus einer Hand und müssten sich keine Sorgen um Leistungs- oder Kompatibilitätsprobleme machen.

Benötigen Sie für den neuen Unterstellplatz kein Tor, dann haben Sie sich schon mehr oder weniger für einen Carport entschieden. Ein Carport ist deutlich preiswerter und schneller aufgebaut als eine Garage und schützt das Auto vor Wind und Wetter.

Carport

Ob Regen, Schnee und Hagel, Ihr Auto wird es Ihnen danken, wenn es nicht permanent den Naturgewalten ausgesetzt ist. Ein Carport bietet eine Unterstellmöglickeit für Ihr Gefährt und kann somit für eine längere Lebensdauer sorgen. Im Vergleich zu einer Garage ist für eine ständige Belüftung gesorgt die Vor- und Nachteile bereithält.

Carport mit Kellerersatzraum und zwei geöffneten Seiten
Das Carport besitzt lediglich zwei offene Seiten

Carport – der Nutzen

Unter einem Carport steht Ihr Auto öfters im Trockenen. So haben Sie auch weniger Probleme mit der Bildung von Rost. Durch die Luftzirkulation in einem Carport trocknet Ihr Auto sogar schneller als in einer Garage. Im Sommer braucht Ihr Fahrzeug nicht in der prallen Sonne zu stehen und der Innenraum wird nicht unnötig aufgeheizt.

Carport – der Unterschied

Im Gegensatz zu einer Garage ist ein Carport eine offen zugängliche Überdachung für Ihr Auto. Es ist allerdings möglich, einen zusätzlichen, geschlossenen Raum in den Carport zu integrieren. Hier können Sie beispielsweise Werkzeuge oder Zubehör lagern.

Carport – Vorschriften

Bevor Sie sich einen Carport anschaffen, sollten Sie sich unbedingt bei Ihrem örtlichen Bauamt über die jeweiligen Vorschriften informieren. Diese können von Region zu Region abweichen.

Carport – Größe und Stellfläche

Sie sollten sich rechtzeitig Gedanken bezüglich Ihres Bedarfs an Stellflächen machen. Carports können auch für zwei oder mehrere Autos konzipiert werden. Selbst wenn Sie nur Platz für einen Wagen benötigen, ist es ratsam, einmal darüber nachzudenken, ob ein zukünftiges größeres Auto in den Carport passt.

Carport – das Dach

Das Dach ist natürlich wichtig für Ihren Carport. Sie können sich für ein Flachdach aus Holz entscheiden oder für eines, das mit Blechen versehen ist. Ein Flachdach sollte eine leichte Schrägung aufweisen, damit das Wasser ablaufen kann. Eine weitere Möglichkeit wäre ein Satteldach, das Sie zum Beispiel mit Dachschindeln belegen können. Achten Sie auf jeden Fall, ob Flachdach oder Satteldach, darauf, dass das Material, aus dem das Dach besteht, robust ist. Man weiß ja nie, welche Gegenstände ihren Weg auf dieses Dach finden.

Carport-Dach Dachpappe
Detailblick über ein Carport-Dach mit Dachpeppe

Carport – die Pfosten

Die Holzpfosten, auf denen das Dach steht, sollten stabil mit dem Erdboden verbunden sein. Statt hier ein Betonfundament zu verwenden, können Sie die Pfosten direkt im Erdboden verankern. In diesem Fall ist ein Kiesbett, das den Pfosten umgibt, sinnvoll. Das Wasser kann besser ablaufen und steht nicht ständig mit dem Posten in Kontakt.
Da Holz witterungsanfällig ist, sorgt eine regelmäßige Behandlung, ungefähr alle drei Jahre, mit Holzschutzmittel für einen guten Zustand des Carports.

Natürlich können Sie sich auch für einen Alu-Carport entscheiden. Diese wirken wesentlich moderner, manche muten sogar futuristisch an. Hier sollte ein Betonfundament für die Pfosten gewählt werden. Die Oberflächen der meisten Alu-Carports sind eloxiert, also mit einer entsprechenden Wetterfestigkeit versehen.

Carport – das Aussehen

Wenn Sie sich einen Carport zulegen möchten, haben Sie hinsichtlich der Gestaltung und auch der Farbe eine große Auswahl. Wenn der Carport in Form eines Anlehncarports direkt an Ihr Haus angebracht werden soll, sollten Sie neben dem praktischen Nutzen die Optik bedenken. Wählen Sie einen Carport aus, der mit Ihrem Haus eine Einheit bilden kann.

Carport – die Axt im Haus

Wenn Sie Heimwerker sind, können Sie die Materialien kaufen und Ihren Carport selbst aufbauen. Sie sollten geschraubten Verbindungen der Arbeit mit Hammer und Nagel vorziehen. Sie müssen hier natürlich bedenken, dass Sie selbst für Ihr Tun verantwortlich sind. Misslingt Ihnen der Bau, wird der Ärger groß sein. Überlassen Sie
den Bau des Carports den Fachleuten, können Sie bei Pannen zumindest die Garantie in Anspruch nehmen.

Ein Carport ist eine günstige Alternative zu einer Garage. Nicht selten wird ein solcher Stellplatz nachträglich gebaut, wenn sich zum Beispiel der private Fuhrpark um ein weiteres Fahrzeug vergrößert, das nun keinen Platz mehr in der heimischen Garage hat. Wer jedoch bereits bei der Planung weiß, dass zwei Autos ein Dach über der Haube benötigen, kann sich auch für eine Doppelgarage entscheiden.

Wer ein Caport vor seiner Haustür stehen haben möchte und sich im Internet schlau macht, der landet bald auf diversen Internetseiten. Eine davon ist http://www.carporte.de. Dort stimmt nicht nur die Qualität, sondern auch auch der Service und die Garantie. Eine schnelle Errichtung eines Caports ist somit garantiert. Als Ansprechpartner ist Oliver Enderlein nur sehr zu empfehlen. Er ist stets freundlich und weiß mit seinem fachkompetenten Rat immer gleich eine Lösung. Wenn man sich mit ihm über sein Wunschcaport unterhält, merkt selbst der Laie direkt, dass Herr Enderlein etwas von seinem Handwerk versteht. Da Solarenergie im Moment so im Trend steht, haben auch wir uns überlegt, auf unseren Caport Solarflächen anzubringen. Jedoch wussten wir nicht, ob es sich überhaupt lohnt. Auch da hatte Herr Enderlein eine schnelle Lösung. Er verwies auf den Onlinekalkulator, wo man sich ausrechnen konnte, ob sich ein Solardach lohnt. Anschließend war uns klar; Wenn man so nett behandelt wird, nimmt man auch gerne deren Dienstleistung in Anspruch

Kommentar von Stefan

Ralph fragte in den Kommentaren, was nach einem Abriss des alten Carports geschieht? Je nach Region müssen bauliche Veränderungen angezeigt werden. In einigen genügt die Information an das Bauamt, in anderen ist ein Kenntnisgabeverfahren erforderlich. Verfahrensfreie Bauvorhaben können ohne weitere Anträge abgerissen werden. War die Errichtung genehmigungsfrei (siehe Verweis oben), ist es auch der Abriss. (Quelle: Sanier.de)

In diese Kerbe schlug auch unser Kommentator Bernhard Kammler:


Da in Güstrow (18273) Carports bis zu einer Grundfläche von 30 m² ohne Baugenehmigung aufgebaut werden dürfen habe ich im Sommer letzten Jahres auf meinem Grundstück einen aufgebaut.
Vor drei Tagen sah ich zwei Herren, die mein Bauwerk fotografiert und vermessen haben. Das interessierte mich schon sehr und fragte die Herren woher sie kommen und nach dem Grund ihres Interesses.
Sie waren vom Land beauftragt Schwarzbauten zu registrieren. Dabei erklärte man mir, daß der Carport auf meinem Grundstück nicht stehen darf.
Begründung:
Der ca 2,3 Meter breite Weg ist laut geltender Bauordnung zu schmal und deshalb mein Bau unzulässig.
Diese Information war für mich sehr überraschend, da 4 andere Hauseigentümer seit über 35 Jahren ihre mit Genehmigung gebauten Garagen auch nur über diesen Weg erreichen können und dürfen. (Bestandsrecht)
Wie konnte ich ahnen, daß das für mich nicht mehr möglich ist?
Wo ist da die Logic. Ich finde keine vernünftige Erklärung.
Werde wohl die nächsten Tage eine Aufforderung zum Abriss bekommen.
Mein Kommentar:
-Hallo Deutschland, wo leben wir-

Bernhard Kammler

Die Rechtslage ist allerdings eindeutig. Der Bestandsschutz ist kein Paragraph, sondern der Tatsache geschuldet, dass sich bauordnungsrechtliche Vorschriften verändern. Vor Neubauten sollte immer die Landesbauordnung befragt werden.

Wer nun, genau wie unsere Kommentatoren Michael Schlöbe und Frank Bachmann, Lust bekommen hat ein Carport selbst zu bauen, der sollte sich die Anleitung von Zimmerer Samuel Schneider nicht entgehen lassen.

Doppelgarage

Heutzutage ist es keine Seltenheit mehr, dass einzelne Personen gleich mehrere Fahrzeuge besitzen. Besonders Familien mit Kindern sind häufig auf zwei Autos angewiesen. Für sie eignet sich daher eine Doppelgarage. Darin finden ganz bequem zwei Wagen nebeneinander Platz. Alternativ können Sie eine Doppelgarage entweder selber bauen bzw. bauen lassen oder auf Fertiggebäudeteile zurückgreifen.

Doppelgarage im Detail
Einfahrt einer Doppelgarage

Doppelgarage – die Planungsphase

Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, sich eine Doppelgarage anzuschaffen, sollten Sie zuallererst prüfen, ob ausreichend Platz vorhanden ist und ob es aus baulichen Gründen möglich bzw. genehmigt ist, eine Doppelgarage zu errichten. Falls alle Kriterien zum Aufstellen einer Doppelgarage erfüllt sind, sollten Sie sich überlegen, was für ein Modell für Sie in Frage kommt. Soll sich Ihre Doppelgarage beispielsweise der Architektur Ihres Hauses anpassen oder soll die Doppelgarage gar in Haus bzw. Wohnraum integriert werden? Je nach Ausgangslage empfiehlt es sich beim Bau einer Doppelgarage, auf
einen Architekten zurückzugreifen.

Doppelgarage – die Auswahl

Massive Doppelgaragen, die ganz klassisch errichtet sind, weisen bei entsprechender Pflege eine lange Lebensdauer auf. Sie sind robust wie ein Haus und können in ihrer Optik komplett an umliegende Gebäude angepasst werden. Eine Doppelgarage lässt sich mit einem Dach Ihrer Wahl ausrüsten. Insbesondere eine Doppelgarage mit
Spitzdach bietet viel Stauraum im oberen Bereich, beispielsweise für Gartenmöbel, Grill oder anderes saisonales Außenmobiliar. Schneller in der Errichtung und häufig auch kostengünstiger sind die sogenannten Fertiggaragen. Ob als Einzel oder Doppelgarage – es gibt sie in vielen unterschiedlichen Designs und Varianten. Einige Anbieter haben sich auf fertige Doppelgaragen spezialisiert. Der Vorteil: Man kann sich sein Wunschmodell per Katalog aussuchen und mit individuellen Details versehen. So gibt es Fertigmodelle, bei denen Käufer nicht nur Form und Farbe, sondern auch die Art des Garagentors selbst aussuchen können. Das könnten etwa eine Doppelgarage mit einem großen Tor oder zwei einzelnen Toren sowie eine Doppelgarage mit Schwing-, Schiebe- oder Rolltor sein.

Doppelgarage – Bau bzw. Aufstellung

Sollten Sie sich für den Bau einer Doppelgarage entschließen, müssen Sie in jedem Fall ausreichend Zeit einplanen. Vom Anfertigen eines Fundaments über den Bau der Wände und des Dachs sind zahlreiche Arbeitsschritte erforderlich, die unter Umständen von
unterschiedlichen Handwerkern erledigt werden müssen. Eine fertige Doppelgarage ist da viel unkomplizierter. Zwar müssen Sie mit einer Lieferzeit rechnen. Doch haben Sie sich erst einmal für ein Modell entschieden, brauchen Sie sich nur noch um wenig zu kümmern. Die Doppelgarage wird zu einem vereinbarten Termin angeliefert, platziert und ist schon kurze Zeit später benutzbar. Und sollten Sie einmal umziehen, können Sie Ihre fertige Doppelgarage sogar mitnehmen.

Doppelgarage – Vorteile und Möglichkeiten

Wie der Name schon sagt, bietet eine Doppelgarage deutlich mehr Platz als eine Einzelgarage. In den meisten Doppelgaragen ist neben den beiden Stellplätzen für Pkws weiterer Stauraum berücksichtigt. Dank spezieller Wandhalterungen können Sie so zum Beispiel Ihre Winterreifen, Fahrräder oder Gartenmöbel platzsparend darin unterbringen. Sollten Sie Ihre Doppelgarage mit einem Nachbarn teilen, lassen sich spezielle Trennwände im Inneren einbauen. Alle möglichen Ausstattungsgegenstände für Ihre Doppelgarage erhalten Sie im Fachhandel oder bei den Anbietern von Fertiggaragen.

Guten Tag, ich habe eine Frage. Es geht dabei um die Erstellung einer Doppelgarage in der Dimension 6,00m x 6,00m x 3,50m. Die Garage soll auf ein Betonfundament und von da aus von drei Mauern, die gemauert werden, umgeben sein. Muss das Betonfundament eine bestimmte Tiefe haben? Kann eine Betondecke auf die Wände (die mit Schalungsplatten und Eisengeflechtmatten hergestellt wird, gegossen werden oder müssten Eisenträger eingezogen werden?

Mit freundlichen Grüßen Firma Schroth

Welche Fundamentart ideal ist, hängt maßgeblich von der Bodenbeschaffenheit und dem Gewicht des Gebäudes ab.

Mit Stellplatz Versicherungsprämie einsparen

Ob Fertigbau oder gemauerter Unterstellplatz, in einer Garage steht Ihr Fahrzeug stets wettergeschützt und trocken. Ein regelmäßiger Stellplatz kann Ihnen sogar Ihre jährliche Versicherungsprämie verringern. Schon bei einem Carport erhalten Sie bei einigen
Versicherungsunternehmen diesbezüglich Rabatt.

6 Kommentare

  1. Guten Tag, ich habe eine Frage. Es geht dabei um die Erstellung einer Doppelgarage in der Dimension 6,00m x 6,00m x 3,50m. Die Garage soll auf ein Betonfundament und von da aus von drei Mauern, die gemauert werden, umgeben sein. Muss das Betonfundament eine bestimmte Tiefe haben? Kann eine Betondecke auf die Wände (die mit Schalungsplatten und Eisengeflechtmatten hergestellt wird, gegossen werden oder müssten Eisenträger eingezogen werden?
    Mit freundlichen Grüßen Firma Schroth

  2. Auf was muss ich bei einem Bau eines Carports achten. Wie dimensioniere ich die Stützpfeiler Sparren und andere tragende Bauelemente. Wie verbinde ich die Bauelemente mit einander.

  3. Ich möchte einen Carport bauen (7×5 Meter).Wie dimensioniere ich die Stützpfeiler Sparren und andere tragende Bauelemente. Und wie verbinde ich die Elemente? Was ist noch wichtig?

  4. Da in Güstrow (18273) Carports bis zu einer Grundfläche von 30 m² ohne Baugenehmigung aufgebaut werden dürfen habe ich im Sommer letzten Jahres auf meinem Grundstück einen aufgebaut.
    Vor drei Tagen sah ich zwei Herren, die mein Bauwerk fotografiert und vermessen haben. Das interessierte mich schon sehr und fragte die Herren woher sie kommen und nach dem Grund ihres Interesses.
    Sie waren vom Land beauftragt Schwarzbauten zu registrieren. Dabei erklärte man mir, daß der Carport auf meinem Grundstück nicht stehen darf.
    Begründung:
    Der ca 2,3 Meter breite Weg ist laut geltender Bauordnung zu schmal und deshalb mein Bau unzulässig.
    Diese Information war für mich sehr überraschend, da 4 andere Hauseigentümer seit über 35 Jahren ihre mit Genehmigung gebauten Garagen auch nur über diesen Weg erreichen können und dürfen. (Bestandsrecht)
    Wie konnte ich ahnen, daß das für mich nicht mehr möglich ist?
    Wo ist da die Logic. Ich finde keine vernünftige Erklärung.
    Werde wohl die nächsten Tage eine Aufforderung zum Abriss bekommen.
    Mein Kommentar:
    -Hallo Deutschland, wo leben wir-

  5. Interessant zu lesen…..
    Aber wieso musst du abreißen?
    Dann kannst du danach kleiner wieder aufbauen, oder wie?
    Mit freundlichen Grüßen
    _____________________________

  6. Wer ein Caport vor seiner Haustür stehen haben möchte und sich im Internet schlau macht, der landet bald auf diversen Internetseiten. Eine davon ist http://www.caporte.de. Dort stimmt nicht nur die Qualität, sondern auch auch der Service und die Garantie. Eine schnelle Errichtung eines Caports ist somit garantiert. Als Ansprechpartner ist Oliver Enderlein nur sehr zu empfehlen. Er ist stets freundlich und weiß mit seinem fachkompetenten Rat immer gleich eine Lösung. Wenn man sich mit ihm über sein Wunschcaport unterhält, merkt selbst der Laie direkt, dass Herr Enderlein etwas von seinem Handwerk versteht. Da Solarenergie im Moment so im Trend steht, haben auch wir uns überlegt, auf unseren Caport Solarflächen anzubringen. Jedoch wussten wir nicht, ob es sich überhaupt lohnt. Auch da hatte Herr Enderlein eine schnelle Lösung. Er verwies auf den Onlinekalkulator, wo man sich ausrechnen konnte, ob sich ein Solardach lohnt. Anschließend war uns klar; Wenn man so nett behandelt wird, nimmt man auch gerne deren Dienstleistung in Anspruch

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