Alarmanlage

Immer häufiger wird in Deutschland eingebrochen. Eine Alarmanlage kann davor schützen. Lesen Sie hier wie eine moderne Alarmanlage funktioniert, was eine gute Haus-Alarmanlage ausmacht und auf was Sie generell achten sollten bei einer Alarmanlage.

Alarmanlage

Nach neusten Statistiken wird in Deutschland alle 2 Minuten eingebrochen. Hinter dieser Zahl steht ein erhöhtes Risiko auch für Eigenheim – Wohnung und Wochenendhausbesitzern. Um sich und sein Hab und Gut zu schützen, bietet sich die Installation einer Alarmanlage an. Alarmanlagen stehen für den Sammelbegriff von Einbruch-, Sabotage-, Brand- und anderen Störfallmelde – Anlagen. Ihre Funktionen dienen zur elektronischen Überwachung von einem Objekt (Haus oder Wohnung) und dem rechtzeitigen Melden eines "Notfalls". Jede Einbruchmeldeanlage besteht im Wesentlichen aus der Alarmzentrale, dem Alarmmelder den Schaltorganen und dem Alarmgeber.

Alarmanlagen – Art und Umfang

Sachversicherer empfehlen für den privaten Wohnbereich mit Wertsachen bis 100.000,- Euro Anlagen der Klasse A. Die Überwachung erfolgt dabei schwerpunktmäßig durch Bewegungsmelder, die in besonders kritische Bereiche des Objekts zum Einsatz kommen. Die Alarmierung muss zumindestens durch ein örtliches Signal (blinken oder Sirenen heulen) erfolgen. Erst bei Wertsachen über 100.000,- Euro verlangen die Sachversicherer eine Einbruchsanlage der Klasse B. Der Einbau einer zertifizierten Alarmanlage kann unter Umständen zu einer Ermäßigung der Beiträge ihre Hausratversicherung führen. Eine kostenlose und umfangreiche Information über Planung, Konzeption und Einbau solcher Geräte bieten die Beratungsstellen der Kriminalpolizei sowie die Sachversicherer. Man unterscheidet zwischen einer Einbruchmeldeanlage, (EMA) die lediglich melden kann, aber durch ihre Meldewirkung das Risiko für einen Einbrecher entdeckt zu werden wesentlich erhöht, sowie die Überfallmeldeanlage, (ÜMA) die die Aufgabe hat durch Alarmauslöser und Überfallmelder ausgelöste Meldungen auszuwerten und weiterzuleiten. Die Stärke liegt bei diesen Geräten im möglichst frühen Erkennen eines Einbruch- oder Aufbruchversuchs und der Alarmierung der hilfeleistenden Stellen (Polizei).

Alarmanlagen – Installation

Bewegungsmelder und Überwachungskameras können mit relativ geringen Installationsaufwand montiert werden. Es gibt Bausätze im Fachhandel und Online- Shops, die bestens zur Eigenmontage geeignet sind. Die Bewegungsmelder werden hauptsächlich in den kritischen Bereichen wie Fenster, Türen, Fluren und Treppenhäusern angebracht. Die Überwachungskameras im steckfertigen Kompaktsystem für die Innen und Aussenmontage lassen sich direkt an den Fernseher anschließen. Hierbei ist zu bedenken, dass der Täter erst entdeckt wird, wenn er sich direkt im Objekt befindet. Eine optimale Lösung sind Funk – Alarmanlagen, sie sind einfach und kostengünstig zu installieren und jederzeit ausbaufähig, da aufwendige Leitungsverlegungen nicht notwendig sind. Ihre Zentrale ist das Herzstück, hier kommen alle Meldungen an und hier werden auch alle Sensoren und Signalgeber verwaltet. Alle Meldungen können über ein Wählgerät an einen Wachdienst, an die Polizei oder an eine Privatperson übertragen werden. Es gibt eine große Auswahl an so genannten Meldern, die für eine Funkalarmanlage geeignet sind, Rauchmelder, Magnetkontakte, Signalgeber, Bedienteile, Schlüsselschalter, Handsender, Glasbruchmelder und viele mehr. Bei der Auswahl sollte man sich gut beraten lassen, damit es nicht zu Falschfunktionen der Anlage kommt. Vor der Installation sollte geprüft werden, ob Empfehlungen der Polizei oder Auflagen der Versicherer vorliegen. Berücksichtigen Sie, das Alarmanlagen an sichtbaren Stellen schon abschreckend wirken. Nehmen Sie sich etwas Zeit, um sich über die neuesten Überwachungssysteme und Sicherheitsprodukte zu informieren, die es in vielen verschiedenen Varianten und Preisklassen gibt. Testberichte und unabhängige Kaufberatungen im Netz sind hierbei äusserst hilfreich.

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