Wünschelrute

Messungen mit einer Wünschelrute sind immer beliebter. Lesen Sie hier wie eine solche Wünschelrute funktioniert, wie die Meinungen zu Wünschelruten-Gängen sind und was Sie generell wissen sollten zum Thema Wünschelrute.

Wünschelrute

Die Wünschelrute zur Aufsuchung verborgener Dinge, so wie sie heute im Gebrauch ist, wird seit Mitte des 16. Jahrhunderts genutzt. Die Wirksamkeit ist aber bis zum heutigen Tage umstritten. Nach Meinung der Wissenschaftler handelt es sich bei dem Phänomen um eine Parawissenschaft (Vorkommnisse, die wissenschaftlich nicht erklärbar sind). Die Wünschelrute wird als Instrument zum Aufspüren von Erdstrahlen, Wasser und Bodenschätzen verwendet. Sie besteht aus einer astgabelförmigen Rute, die aus Holz von Weide, Haselstrauch oder Birke, sowie aus Metall hergestellt wird. Das Wort Wünschelrute kommt von dem Wort wünschen, da man es sich wünscht Wasser oder andere Bodenschätze zu finden. Das Arbeiten mit der Wünschelrute bezeichnet man als muten, dieser Begriff kommt aus dem Bergbaurecht und bedeutet etwa soviel wie festlegen. Alles was der Rutengänger mit der Wünschelrute fühlt, ist subjektiv und daher eine Mutung, zum Unterschied von einer (wissenschaftlichen) Messung.

Wünschelrute – Technik

Die Wünschelrute wird in Bauchhöhe mit angewinkelten Ellenbogen etwa einen Meter über dem Boden gehalten. Wenn der Wünschelrutengänger mit der Rute über eine Quelle kommt, schlägt die Rute mit einer minimalen Zuckung nach unten aus. Die Wünschelrute ist aber nur ein Werkzeug, das den Zweck erfüllen soll unmittelbare Köperreaktionen (von z.b. Nerven- und Muskelfasern) äußerlich sichtbar zu machen, dass dann durch den Rutenschlag geschieht. Diese Köperreaktion wird wissenschaftlich als Capenter- Effekt bezeichnet ( Ideomotorische Bewegungen). Wünschelrutengänger arbeiten mit dem Ziel, mit Hilfe der Wünschelrute, Wasseradern, Metall oder archäologische Fundstätten im Boden zu lokalisieren. Darüber hinaus werden mit der Wünschelrute Magnetfelder, z.B. in Häusern und Wohnungen, festgestellt, die auf schädliche Erdstrahlungen zurückzuführen sind. Manche Rutengänger verwenden die Wünschelrute auch zu medizinischen Diagnosezwecken. Früher bestand die Ansicht, dass nur wenige Sensitive die Gabe besaßen, mit einer Wünschelrute umzugehen. Heute ist man der Auffassung, dass es an die 80 % sind, die dieses ausüben könnten, wenn sie sich schulen. Adressenmaterial für Kurse und Seminare und Angebote zum Kauf einer Rute findet man im Internet (z.B. Vereinigung deutscher Rutengänger).

Wünschelrute – Einsatzgebiete

Der Rutengänger befasst sich mit der krank machenden Wirkung von Erdstrahlen auf den menschlichen Körper. Diese Erkenntnis beruht auf den gesundheitsstörenden Einflüssen von Wasseradern, Gesteinsbrüchen, Erdverwerfungen sowie der verschiedenen Globalgitternetzen, welche sich negativ bemerkbar machen, wenn sich der Mensch regelmäßig und längere Zeit solchen Strahlenfeldern aussetzt.

Erdstrahlen:
Mit Erdstrahlen sind Reaktionszonen oder Reaktionspunkte gemeint, die mittels der Rute in der Hand von sehr sensiblen Menschen erfasst werden. Wo sich diese Störzonen der Erdstrahlen kreuzen, wird die Negativstrahlung besonders intensiviert. In diesen Zonen ist mit einem verstärkten Einfluss auf das Allgemeinbefinden von Mensch und Tier zu rechnen.

Wasseradern:
Gemäß Radiästhesie ist eine Wasserader ein unterirdischer Wasserlauf. Durch dieses fließende Wasser entstehen Abstrahlungen, die physikalisch bislang noch nicht nachgewiesen werden konnten. Der verstärkte Einfluss auf den Menschen (Strahlenflüchter) kann negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben.

Verwerfungen:
Als Verwerfungen bezeichnet man Versetzung zweier aneinander grenzender Bodenschichten in der Erdkruste, die z.T. einen schmalen Spalt offen lässt, in dem sich das Grundwasser sammeln kann. In diesen Zusammenhang geben Erze und andere Gesteinsarten an bestimmten Stellen eine intensive und oft aggressive Abstrahlung ab, die aus der Sicht der Rutengänger Krankheitssymptome auslösen.

Globalgitter:
Gittersysteme ziehen sich wie ein unsichtbares Muster, wie Netze über die Erde. Die jeweiligen Kreuzungspunkte dieser Gitternetze bringen die Wünschelrute zum Reagieren. Im Wesentlichen unterscheidet man zwei Gitterarten: das "Globalgitter" und das "Diagonalgitter". Als schädlich gelten hier vor allem die Kreuzungspunkte der Streifen und diese auch nur im Schlafbereich.

Gesteinsbruch:
Die Erde besteht aus vielen Schichten. Durch ständige Bewegungen im Inneren unserer Erde kommt es zur Verschiebung der Erdschichten, die im ungünstigsten Fall auch natürliche Radioaktivität ausstrahlen.

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