Hausbau

Windschutz

Ob im eigenen Garten, auf dem Campingplatz oder am Strand – häufig wird es draußen erst mit einem Windschutz so richtig gemütlich. Gerade in stürmischen Regionen ist die Anschaffung eines Windschutzes sinnvoll. Mit einem Windschutz kann man sich selbst bei kühlen Böen draußen aufhalten. Falls Sie sich zu Hause oder für den Urlaub einen Windschutz anschaffen wollen, sollten Sie folgendes beachten:

Windschutz – Arten und Einsatzmöglichkeiten

Auf der heimischen Terrasse oder auf dem Balkon kann der Windschutz zugleich auch als Sichtschutz gegenüber den Nachbarn fungieren. Gerade zu Hause kann es sinnvoll sein, einen massiven Windschutz zu bauen, beispielsweise aus Holz, Kunststoff oder Steinen. Man hat den Vorteil, dass man einen solchen Windschutz nicht ständig auf- und abbauen muss. Auch optisch kann man einen festen Windschutz verschönern. So zum Beispiel durch Anstreichen mit bunten Farben oder eine ganzjährige Begrünung mit Kletter-Pflanzen. Es besteht auch die Möglichkeit, einen Windschutz als Schiebetür oder Rolltür an die Terrasse zu bauen. Dabei handelt es sich zumeist um aufwändige Individualanfertigungen, die von Spezialfirmen vorgenommen werden müssen. Der Vorteil: Sie versperren sich mit einem rollfähigen Windschutz nicht permanent die Sicht und brauchen ihn nur dann, wenn es wirklich nötig ist. Für unterwegs muss ein Windschutz natürlich flexibel und leicht sein. Da eignen sich vor allem Stoffe, die man je nach den örtlichen Voraussetzungen an Bäumen, Fahrzeugen oder im Boden fixieren bzw. spannen kann. Insbesondere für den Camping-Bereich gibt es eine große Auswahl an unterschiedlichen Windschutz-Modellen zur Anbringung an Caravan und Zelt. Falls Sie Urlaub in Küstenregionen planen, beachten Sie: hier können selbst in den Sommermonaten kühle Winde herrschen. Wenn man dann am Strand einen Windschutz aufbaut, kann man dahinter bei angenehmen Temperaturen sonnenbaden. Bei feinkörnigem Sand erfüllt der Windschutz noch eine andere Aufgabe: man wird nicht mit herumwirbelnden Sandkörnern „einpaniert“.

Windschutz – wo kaufen

Je nach dem für welche Art von Windschutz Sie sich entscheiden, bzw. welchen Zweck Ihr Windschutz erfüllen soll, bekommen Sie das entsprechende Zubehör in Baumärkten oder im Camping-Handel. Beachten Sie besonders bei einem massiven Windschutz wie einer Mauer oder einem Holzzaun auch die baulichen Bestimmungen an Ihrem Grundstück. Sprechen Sie sich vor dem Bau am besten auch mit Ihren Nachbarn ab. Vermeiden Sie, dass sich jemand durch Ihren Windschutz gestört fühlt. Denn andernfalls kommt es zum Streit und Sie müssen Ihren Windschutz unter Umständen wieder entfernen.

Windschutz – die Materialien

Der klassische mobile Windschutz für den Einsatz auf dem Campingplatz oder am Strand besteht aus einem Baumwoll-Gewebe. Meist ist ein solcher Windschutz imprägniert, um eindringende Feuchtigkeit abzuweisen. Zunehmend bekommt der klassische Windschutz, auch Windtuch genannt, Konkurrenz von synthetischen Geweben. Ein Windschutz, beispielsweise aus Polyester, weist gegenüber herkömmlichen Modellen einige Vorteile auf. So ist Polyester deutlich leichter als Baumwolle und schützt noch besser vor Feuchtigkeit. Selbst einen großformatigen Windschutz aus Polyester kann man ganz klein zusammenfalten und bequem von A nach B transportieren. Der Nachteil des synthetischen Stoffes: Je nach Qualität ist der Windschutz nicht so robust und lange haltbar wie das Baumwoll-Modell und bekommt schneller Löcher.

1 Kommentar

  • Wir haben unseren Windschutz für die Terrasse im Internet bestellt. Zusammengebaut und aufgestellt haben wir das dann selbst. Das geht auch hervorragend und man benötigt nicht unbedingt viel Fachwissen. Selbstverständlich ist das auch eine Frage des Preises. Wir sind sehr zufrieden damit und den Windfang möchten wir mittlerweile nicht mehr missen.

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