Gesundheit

Wie verwende ich Rosskastanien als Heilmittel?

In der alternativen Medizin ist die Rosskastanie ebenfalls angelangt. Dabei werden nicht nur die Kastanien selbst, sondern auch die Blüten und die Rinde verwendet. Die Sammelzeit für Rinde ist im März, für Blüten im Mai und für die Samen im September und Oktober. Zur Anwendung kommen die Cremen, Tees und Tinkturen äußerlich und innerlich.

Der Einsatz der verschiedenen Extrakte erfolgt vor allem bei Krampfadern, geschwollenen Füßen, Hämorrhoiden, Arteriosklerose, Wadenkrämpfen und schweren Beinen. Die Kastanie wird seit Jahrhunderten in der Heilmedizin verwendet und verehrt. Ihre Wirkstoffe sind mittlerweile gut untersucht worden. Da gewisse Teile der Pflanze einen sehr hohen Anteil an Saponin besitzen, sollten diese nicht übermäßig genossen werden.

Früchte/Samen:

Getrocknet und geschnitten können sie als Tee oder Tinktur verwendet werden. In Salben finden sie ebenfalls ihre Verwendung. Eingesetzt werden die Produkte bei Venenschwäche, Krampfadern, Schwellungen und geschwollene Knöchel, bei Ablagerungen in den Arterien, Husten, Durchfall und bei neuralgischen sowie rheumatischen Schmerzen.

Blüten und Blätter:

Blüten können ähnlich wie die Samen eingesetzt werden. Als Tee zum Beispiel gegen Husten und als Tinktur gegen rheumatische Schmerzen. Die Blätter werden als Tee gegen Keuchhusten und Fieber, fiebrigen Erkältungen und einer Entzündung des Verdauungstraktes eingenommen.

Rinde:

Die Rinde wird als Badezusatz oder Creme eingesetzt. Vorrangig auch hier die Venenprobleme, kann aber auch gegen Geschwüre, Ekzeme und andere Hautprobleme eingesetzt werden. Das enthaltene Aesculin bindet das UV-Licht und kann als Sonnenschutzmittel verwendet werden.

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