Weinklimaschrank

Nicht nur in der Gastronomie sondern auch in privaten Haushalten findet man den Weinklimaschrank immer häufiger vor. Da Wein als Getränk immer beliebter wird, schaffen sich immer mehr Leute auch professionelles Equipment wie beispielsweise einen Weinklimaschrank an. Was Sie bei der Anschaffung und beim Betrieb eines Weinklimaschrankes beachten sollten, erfahren Sie hier.

Weinklimaschrank – allgemeine Informationen

Die Hauptaufgabe eines Weinklimaschranks besteht in der langfristigen Lagerung und Reifung hochwertiger Weine. Am besten ist der Rebensaft bei 12 bis 14 Grad Celsius aufgehoben. Eine Temperatur, die in den meisten Häusern nicht vorherrscht. Es sei denn Sie besitzen einen alten Keller, in dem eine solche Temperatur auch während der Sommermonate herrscht. Was also tun, wenn der Kühlschrank zu kalt und der Wohnraum zu warm für die Einlagerung der edlen Tropfen ist? Ein Weinklimaschrank bietet die optimale Lösung, denn die Temperaturen in seinem Inneren können ganz variabel eingestellt werden. Rein optisch gleicht der Weinklimaschrank einem Kühlschrank. Die meisten Modelle haben eine durchsichtige Glastür. So kann man die Auswahl bereits von außen sichten und braucht den Schrank nicht unnütz lange zu öffnen. Denn konstante Temperaturen sind das A und O bei der Weinlagerung. Und diese können bei einer permanent offenen Tür nicht eingehalten werden.

Weinklimaschrank – die Leistungen

Das konstante Klima ist jedoch nur eine Aufgabe des Weinklimaschranks. Eine weitere wichtige Komponente, damit edle Tropfen bestens aufgehoben sind, ist die Luftfeuchtigkeit. Herrscht eine zu niedrige Luftfeuchtigkeit, können sich die Korken in den Flaschen zusammenziehen und schlimmstenfalls sogar bröckeln. Ein handelsüblicher Weinklimaschrank reguliert daher auch die Luftfeuchtigkeit. Experten raten, den Wein bei einer Luftfeuchte von 40 Prozent einzulagern – das verspricht eine möglichst lange Lebensdauer für Korken. Ein weiterer wichtiger Punkt bei der Einlagerung ist das Thema Erschütterungen. Diese sollten nach Möglichkeit komplett vermieden werden und seien sie auch noch so gering. Schon das Vibrieren eines Weinklimaschrankes kann die Reifung negativ beeinträchtigen. Daher haben hochwertige Schränke spezielle Dämpfvorrichtungen, die schon kleinste Erschütterungen abfedern. Zuletzt muss der Weinschrank unbedingt geruchsneutral bleiben. Sollte er beispielsweise in einem miefigen Keller stehen, könnten die Außengerüche schnell ins Innere gelangen und auf Dauer auch den Wein beeinflussen. Aus diesem Grund verfügt fast jeder Weinklimaschrank über einen speziellen Filter, der einziehende Luft reinigt.

Weinklimaschrank – Angebot und Anschaffung

Zugegeben ist der Weinklimaschrank etwas für Liebhaber. Denn nicht jeder Weintrinker hat es auf eine längere Lagerung abgesehen. Doch wer sich gerne mit den edlen Tropfen hat und sich für deren Entwicklung interessiert, für den ist der Weinklimaschrank genau das richtige. Auch Restaurants mit einer umfangreichen Weinkarte können von einem Weinklimaschrank profitieren. Denn ganz besonders exklusive Tropfen können sie darin besser und länger aufbewahren. Es gibt den Weinklimaschrank in mehreren Ausführungen: für den Hobby-Weintrinker bis hin zu den Spitzenanforderungen eines Gourmets. Für den privaten Gebrauch reicht in der Regel ein Weinklimaschrank der Standard-Klasse. Im Gegensatz zu einem Weinklimaschrank der Spitzenklasse kann es hierbei zu minimalen Vibrationen und geringen Temperaturschwankungen kommen. Einen Weinklimaschrank erhält man entweder im Gastronomie-Fachhandel oder im Küchenfachgeschäft. Zahlreiche Markenhersteller von Küchen haben mittlerweile einen Weinklimaschrank im Sortiment.

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