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Verbotsschild

Verbotsschilder werden aufgestellt oder angebracht, um auf Verbote und Gefahren aufmerksam zu machen. Neben den staatlichen Verbotsschildern – zum Beispiel für den Verkehr – gibt es für den privaten wie den gewerblichen Bereich Verbotsschilder zu etlichen Themen.

Verbotsschilder – Verwendung und Kategorien

Im gewerblichen Bereich sorgen Verbotsschilder für Sicherheit am Arbeitsplatz, beispielsweise auf Baustellen oder in Fabriken, und sollen zudem auch Besucher vor möglichen Gefahren schützen. In vielen gewerblichen Situationen sind Verbotsschilder gesetzlich vorgeschrieben und unterliegen zudem speziellen DIN-Normen und BGV-Vorschriften (berufsgenossenschaftliche Vorschriften für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit). Verbotsschilder gibt es grundsätzlich in den folgenden Kategorien:

  • Warnschilder machen auf Gefahren aufmerksam: So ist die Arbeit an Maschinen oft mit Gefahren verbunden. Warn-Verbotsschilder mit deutlicher Kennzeichnung möglicher Gefahrenquellen – zum Beispiel das Verbot, eine Maschine anzuschalten oder das Verbot für Unbefugte, einen Kran zu betreten – helfen Unfälle zu vermeiden und das Risiko am Arbeitsplatz zu verringern.
  • Gebotsschilder sollen ebenfalls Risiken vermindern. Ein Beispiel ist das Gebotsschild zum Tragen einer Schutzbrille in bestimmten Bereichen oder Situationen.
  • Hinweisschilder kennzeichnen Gegebenheiten in Betrieben und auf Grundstücken, zum Beispiel, dass eine Feuerwehrzufahrt ständig freizuhalten sei.
  • Brandschutzschilder sind bei der Sicherheitskennzeichnung unverzichtbar. Sie machen aufmerksam auf Feuerlöscher oder Brandmeldezentralen.
  • Rettungsschilder kennzeichnen Rettungs- und Fluchtwege und sind in allen größeren Gebäuden, ob Hochhaus oder Hotel, notwendig.
  • Prüfplaketten sind wichtig, um die regelmäßige Wartung von Maschinen zu dokumentieren und so mögliche Gefahrenquellen durch Verschleiß auszuschließen.

Auch im privaten Bereich können Sie Verbotsschilder aller Art für die verschiedensten Zwecke erwerben. Als Hausbesitzer oder Vermieter machen Sie mittels eines Verbotsschilds auf besondere Gefahren aufmerksam, zum Beispiel mit einem Rauchverbot aus Brandschutzgründen in einer Garage oder mit dem Hinweis, dass der Aufzug im Brandfall nicht benutzt werden darf. Wichtig sind Verbotsschilder auch aus Gründen der Haftung: So weisen Sie mit speziellen Verboten, beispielsweise einem Zutrittsverbot zu einem Grundstück mit dem Zusatz „Eltern haften für ihre Kinder“ auf diesen Punkt hin. Aber auch individuellere Verbote können Sie auf Ihrem Grund und Boden – ob als Mieter oder als Besitzer – per Verbotsschild kundtun. Typische Beispiele sind Verbotsschilder mit dem Aufdruck „Keine Werbung einwerfen“ für Briefkästen oder „Privatweg – Durchfahrt verboten“, für Wege, die durch Ihr Grundstück führen. Auch im Innenbereich können Verbotsschilder sinnvoll sein: So können Sie in Ihrer eigenen Firma natürlich mit einem Rauchverbotsschild nachdrücklich darauf hinweisen, dass nicht geraucht werden darf.

Verbotsschilder – Gestaltung, Material und Anbieter

Das Anliegen auf Verbotsschildern wird per Bild, über einen Text oder mit Bild und Text vermittelt. Oft stellen Piktogramme das Verbot vereinfacht und bildlich dar. Schließlich soll jeder gleich erkennen, um was es sich handelt – auch wenn er oder sie die Sprache nicht versteht oder gar Analphabet ist. Zudem werden Verbotsschilder in leuchtenden Farben, oft Gelb mit Rot, angeboten, damit sie gleich ins Auge fallen. Fluchtwegschilder fluoreszieren sogar im Dunkeln! Etliche Verbotsschilder erinnern in ihrer Gestaltung an Verkehrsschilder und haben somit automatisch eine erhöhte Wirkung. Verbotsschilder werden aus geprägtem Aluminium, selbstklebender Folie oder als Bogenware angeboten. Sie können Verbotsschilder aller Art im Schilderfachhandel, über Katalogversender, im Internet oder auch im Baumarkt erwerben. Viele Hersteller bieten zudem individuelle Verbotsschilder an, die exakt nach Ihren Wünschen gefertigt werden.

1 Kommentar

  • Es tauchen im Netz sehr häufig Fragen zum Thema Halteverbotsschilder auf. Insbesondere hinsichtlich der Höhe der Strafen für etwaige Parkvergehen. Denn Halteverbot ist nicht gleich Halteverbot. Es kommt immer darauf an, ob das Halteverbot absolut oder eingeschränkt ist, und ob es ein temporäres oder ein ständiges Parkverbot ist. Eine Menge Antworten auf die typischen Fragen findet man auf der Seite parkplatzschild.eu. Die Macher der Seite geben sich wirklich Mühe alles aktuell und übersichtlich zu halten.

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