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Thermotransferfolien

Thermotransferfolien sind die Farbbänder der Thermotransferdrucker. Mit Thermotransferfolien werden die Etiketten auf den meisten Produkten gedruckt. Da Thermotransferfolien durch ihre Herstellung mit Schwermetallen belastet sind, sollten Sie gewisse Richtlinien beachten. Auf was Sie achten müssen, um sich vor gesundheitlichen Schäden durch die Anwendung von Thermotransferfolien zu schützen, erfahren Sie hier.

Thermotransferfolien – Allgemein

Mit den Thermotransferfolien können Sie Texte, Bilder und Grafiken in Farbe oder Schwarz auf Papier, Folien oder Textilien übertragen. Meist finden Thermotransferfolien ihre Anwendung beim Etikettendruck. Wenn Sie im Internet nach Thermotransferfolien suchen, denken Sie daran, dass manche Anbieter die Thermotransfer-Folien mit einem Bindestrich trennen. So können Sie noch mehr Anbieter miteinander vergleichen.

Thermotransferfolien – Funktionsweise

Bei Thermotransferfolien wird die Farbe nicht mechanisch übertragen, sondern durch die Temperatur. Der Druckkopf besitzt einzelne Heizpunkte, unter denen die Folie und das Zielmedium durchgeführt werden. So kann der Druckkopf durch Erhitzung der Folie die Farbe übertragen.

Thermotransferfolien – Arten

Außer den verschiedenen Farben, in denen Thermotransferfolien angeboten werden, gibt es auch Thermotransferfolien, die aus unterschiedlichen Materialien hergestellt werden. Wir unterscheiden bei Thermotransferfolien zwischen diesen Arten, die auch qualitative unterschiede haben:

Thermotransferfolien – Die Wachs-Qualität

Hierbei handelt es sich um Thermotransferfolien, die nur wenig gegen Kratzer und Verschmieren geschützt sind und deswegen meist für den Etikettendruck genutzt werden.

Thermotransferfolien – Die Wachs/Harz-Qualität

Diese Thermotransferfolien sind gut gegen Kratzer geschützt und bieten eine gute Festigkeit auf allen Materialien.

Thermotransferfolien – Die Harz-Qualität

Diese Thermotransferfolien werden für den Druck auf Kunststoff benutzt und haben eine sehr hohe Kratzfestigkeit.

Thermotransferfolien – Das sollten Sie Wissen

Der Druckkopf eines Thermotransferdruckers sollte regelmäßig gereinigt werden, damit verlängern Sie die Lebensdauer und schützen die Thermotransferfolien vor Verschmutzung.

Thermotransferfolien mit Backcoating, einer speziellen Beschichtung auf der Rückseite der Folien, haben die Eigenschaft, dass sie statische Aufladungen und Wärme besser ableiten. Dies sorgt für eine bessere Arbeitsbedingung für den Druckkopf und erhöht die Qualität des Druckes.

Thermotransferfolien sind, bedingt durch ihre Herstellung, mit Schwermetallen belastet und werden als Industrieabfälle entsorgt. Lassen Sie sich immer eine Bescheinigung geben, dass die Thermotransferfolien nicht unter die Richtlinien nach 88/379/EEC oder 93/18/EEC, für gesundheitsgefährdende Stoffe, fallen.

Laut der Richtlinie 67/548/EC, handelt es sich bei den Thermotransferfolien um toxikologisch gefährliche Produkte, die Substanzen enthalten, die bei Anwendung, der Thermotransferfolie, in die Luft abgegeben werden. Wenn Sie keine weiteren Kosten für Sondermüll ausgeben wollen, achten Sie darauf, dass die Thermotransferfolie den Bestimmungen nach 94/62/EC entsprechen und mit den Industrieabfällen abgeholt werden.

Denken Sie auch daran, dass Thermotransferfolien nicht unendlich gelagert werden können. Bei guter Lagerung, können Sie die Thermotransferfolie aber bis zu 12 Monaten benutzen.

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