Urlaub & Reise

Puerto de la Cruz


Puerto de la Cruz

Puerto de la Cruz liegt an der Nordküste der Insel Teneriffa und ist das touristische Ziel im Norden von Teneriffa. Wer Urlaub auf Teneriffa nicht unbedingt in einer Touristenhochburg verbringen, sondern das Leben der Tinerfeños miterleben möchte, ist in Puerto de la Cruz richtig.

Hier leben und arbeiten die Tinerfeños; auch verbringen sie hier ihre Freizeit. Jedes Jahr kommen fast genauso viele Urlauber, wie die Stadt selbst Einwohner hat, nämlich ca. 30.000. Und da die Bewohner von Puerto de la Cruz nicht ausschließlich vom Tourismus leben, haben sich nicht so rein touristische Gebiete herauskristallisiert, wie es in anderen Gebieten von Teneriffa der Fall ist. Wenn Ihr also tagsüber oder auch abends durch die Straßen von Puerto de la Cruz lauft und in die eine oder andere Bar geht, werdet Ihr selten nur ausschließlich auf Touristen treffen. Nachmittags Siesta, abends Fiesta – das ist das Puerto de la Cruz der Tinerfeños.

Die Stadt ist mit dem aufkommenden Tourismus seit Anfang des 19. Jahrhundert gewachsen, allerdings ist das erfreulicherweise nicht überall spürbar. Die Altstadt ist weitestgehend unberührt geblieben. Durch seine Lage ist Puerto de la Cruz verschachtelt im Orotava-Tal entstanden und hierdurch immer wieder mit Hügeln durchsetzt. Die Bettenburgen der 1960er und 1970er Jahre sind in einem Teil von Puerto de la Cruz entstanden, der nicht immer ins Auge fällt und somit den Gesamteindruck der Stadt nicht stört. Früher war Puerto de la Cruz der Ort für betuchte Engländer, die hier in die Sommerfrische fuhren oder sich von einer Krankheit erholen wollten.

Bei Puerto de la Cruz findet Ihr nicht die großen Strände wie im Süden Teneriffas. Lediglich der Playa de Martiánez sowie der Playa Jardin laden zum Baden ein. Allerdings haben sich die Stadtväter etwas für ihre Touristen und Bewohner einfallen lassen. Vergnügungs- und Wasserparks sind nur eine der Punkte, wo sich die Besucher amüsieren können.

Playa de Martiánez

Am Ostende von Puerto de la Cruz findet Ihr den Playa de Martiánez. Einen kleinen Strand mit schwarzem Sand. Die hier trotz Wellenbrecher stets herrschende hohe Brandung ist vor allem für die Profis unter den Surfern eine ständige Herausforderung. Für diejenigen unter euch, die lieber in ruhigem Wasser baden möchten, befindet sich unmittelbar am Strand die Badeanlage Lago Martiánez, die unter anderem ein beheiztes Becken sowie einen Meerwasserpool besitzt.

Playa Jardin

Der schwarzsandige Strand Playa Jardin liegt ebenfalls direkt bei Puerto de la Cruz. Direkt an den Strand selbst grenzen Buchten, die auch die Tinerfeños anziehen.

Ermita San Telmo

Die Ermita San Telmo ist eine kleine Kirche, welche Ihr in der Altstadt findet. Sie wurde 1780 erbaut und dem Schutzpatron der Seefahrer gewidmet.

Las Lonjas

Wenn Ihr auf dem Gässchen Las Lonjas entlang spaziert, kommt Ihr direkt zum kleinen Fischerhafen. Auf dem Weg dahin solltet Ihr euch nicht nur die schönen alten Häuser anschauen, sondern ruhig auch einmal einen Blick nach unten richten. Die Gasse selbst hat nämlich noch die Pflastersteine, die bereits vor 500 Jahren dort lagen.

Neben den Wohngebäuden befindet sich auch das alte aus dem Jahr 1620 stammende ehemalige Zollhaus Casa Aduana von Puerto de la Cruz. Heute ist hier unter anderem die Touristeninformation untergebracht.

Fischerhafen

Der Fischerhafen wird noch von den Fischern von Puerto de la Cruz genutzt. Gemeinsam werden die kleinen bunten Boote auf den Strand gezogen, um diese vor der nächsten Abfahrt zu sichern.

Plaza del Charco de los Camerones

Plaza del Charco de los Camerones heißt übersetzt “Platz der Krabbenpfütze”. Diesen Namen hat er noch vor seiner Befestigung bekommen, als sich hier bei Ebbe stets die mit der Flut gekommenen Krabben gefangen hatten. Die Bewohner von Puerto de la Cruz mussten nur noch in die „Krabbenpfütze” greifen.

Mirador Los Lianos de la Paz

Von hier aus habt Ihr einen tollen Überblick über die ganze Stadt von Puerto de la Cruz.

Botanischer Garten

Auch diejenigen unter euch, die sich in ihrem Urlaub nicht unbedingt einen botanischen Garten anschauen möchten, sollten trotzdem mal einen Spaziergang hier unternehmen. Euch erwarten unter anderem über 3000 verschiedene exotische Gewächse, ein Riesengummibaum und auch der Baum Palo Borracho, was übersetzt so viel heißt wie „betrunkener Pfahl”. Diesen ausgewöhnlichen Namen hat der Baum deshalb bekommen, weil sein Stamm ständig hin- und herschwankt; als ob er betrunken wäre.

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