Urlaub & Reise

Hendaye


Hendaye

Hendaye liegt direkt an der Grenze Südwestfrankreichs zu Spanien am Zufluss des Bidassoa in den Atlantik. Hendaye-Ville hat ca. 15.000 Einwohner und besitzt einen provinziellen und ruhigen Stadtkern, der regelrecht über der Bucht von Chingoudy thront.

Darunter erstreckt sich der ehemalige Grenzbahnhof zu Spanien, der jetzt allerdings seine Wichtigkeit verloren hat. Das Wirr-Warr der Gleise ist jedoch noch vorhanden und gibt dem Bahnhof einen eher verlassenen Eindruck.

Zwischen Hendaye-Ville und dem Grenzbahnhof erstreckt sich die Bucht Chingoudy, die zum Natur-/Vogelschutzgebiet erklärt wurde.

Ein weiteres Naturschutzgebiet ist das Site Naturel Protégé Domaine d’Abbadia mit seinem Märchenschloss.

An der Spitze der Bucht bei Hendaye ist eine moderne Ferienresidenz entstanden, mit Wellness, Yachthafen und Ähnlichem.

Berühmt geworden ist Hendaye vor allem wegen seiner kleinen Fasaneninsel, welche mitten im Fluss Bidassoa liegt. Sie wird aufgrund ihrer Wichtigkeit auch „Ile de Conférences“ genannt.

Der Strand bei Hendaye-Ville ist mit seinen 3 km und seinem feinen Sand ein weiterer Anziehungspunkt.

Naturschutzgebiete

Das Naturschutzgebiet, das direkt zwischen Bahnhof und Stadtkern von Hendaye liegt, ist für Vogelliebhaber gerade im Herbst ein Muss, da hier über 100 verschiedene Vogelarten ihren Zwischenstopp auf dem Weg in den Süden einlegen. Das Réserve Naturell, liegt in der Nähe des Hafens von Hendaye.

Ein weiteres Naturschutzgebiet mit einer Gesamtfläche von fast 65 ha, die befindet sich am östlichen Ende des Strandes von Hendaye. Hier könnt Ihr – außer mit Hunden und als Radfahrer – fast überall herumlaufen. Die Steilküsten und vor allem die vorgelagerte Zwillingsformation sind es wert, einmal besucht zu werden.

Inmitten dieses Naturschutzgebiets findet ihr auch das kleine märchenschlossartige Château d’Antoine d’Abbadie aus dem 18. Jahrhundert.

Fasaneninsel

Die „Ile de Conférences“ hat ihren Namen im 16. Jahrhundert bekommen, da sich auf ihr im 16. Jahrhundert die Könige aus Spanien und Frankreich für Verhandlungen trafen. Aufgrund ihrer Lage galt sie damals quasi als abhörsicher. Bis heute wird die Insel bei Hendaye von den Spaniern und Franzosen gleichermaßen genutzt und im halbjährlichen Turnus abwechselnd verwaltet. Für die Öffentlichkeit ist die Insel allerdings nicht zugänglich.

Wassersport

Da hier fast ständig ein starker Wind weht, ist der Strand bei Hendaye eines der Ziele für Surfer.

Aber auch die Taucher unter euch finden hier Tauchschulen, wo Ihr das Equipment für einen eigenen Tauchgang mieten oder an geführten Tauchgängen teilnehmen könnt.

Weitere Angebote gibt es für Segler sowie Kajakfahrer.

Für die ambitionierten Fischer unter euch wird Hochseefischen angeboten.

Strand

Der Strand ist bei Ebbe 3 km lang und ist für Strandwanderungen bestens geeignet. Allerdings wird der Strand bei Flut in zwei Teile geteilt, was wiederum die FKK-Liebhaber ausnutzen, da sie dann die eine Hälfte ausgiebig für die nahtlose Bräune nutzen.

Der Strand endet an seinem östlichen Ende an der Klippenlandschaft und dem dazugehörigen Naturschutzgebiet.

Hinterland

Das Hinterland von Heyade ist besonders für lange Spaziergänge und auch Wanderungen geeignet. Interessante Wanderwege führen über die Grenze von Südwestfrankreich nach Spanien oder gar in die Pyrenäen. Ein ausgewiesener Wanderweg führt gar direkt zum Mittelmeer – hierfür sollten sich die Wanderer unter euch aber gut zwei Monate Zeit mitbringen.

Tag- und Nachtleben

Während der Sommermonate bieten die Veranstalter in Hendaye ein abwechslungsreiches Festprogramm mit Nachtmärkten, Sardinen-Grillen, Tanzvorstellungen oder auch Kampfsportvorstellungen.

Etwas gediegener geht es bei den verschiedenen Konzerten zu.

In Hendaye könnt Ihr dem bei den Basken beliebten Pelota Spielen zuschauen oder es selbst einmal ausprobieren.

Kommentar abgeben