Technik

Subwoofer

Die Qualität der heimischen Stereo-und Heimkino-Anlagen ist in den letzten Jahren stetig gestiegen. Mit der Qualität dieser Geräte wachsen natürlich auch die Anforderungen an die Lautsprecher. Moderne Subwoofer sorgen für eine besonders gute Wiedergabe der Bassfrequenzen. Wie Subwoofer funktionieren und worauf Sie beim Kauf achten sollten erfahren Sie hier.

Subwoofer – Grundlegende Informationen

Als Subwoofer bezeichnet man einen speziellen Lautsprecher, der ausschließlich für die Wiedergabe besonders tiefer Töne, der Bässe dient. Handelsübliche Subwoofer sind in der Lage, Frequenzen zu übertragen, die für gewöhnlich unter denen liegen, welche normale Lautsprecher übertragen können. Daher werden Subwoofer immer als Ergänzung zu anderen Lautsprechern eingesetzt. Einen Subwoofer können Sie nicht als alleinige Soundquelle verwenden. Man teilt Subwoofer zunächst einmal in zwei grundsätzliche Technologien ein: die aktiven und die passiven Subwoofer. Dabei verfügen aktive Subwoofer über einen eigenen Verstärker, passive Subwoofer sind so aufgebaut, wie normale Lautsprecher und werden vom Verstärker der Anlage bedient. Bei den meisten handelsüblichen Subwoofern handelt es sich um aktive Modelle. Normalerweise werden Subwoofer mit den so genannten Satellitenboxen kombiniert. Dabei handelt es sich um zwei bis vier kleinere Lautsprecher, die für die Übertragung der mittleren und hohen Frequenzen zuständig sind. Wenn die Satellitenboxen gut auf dem Subwoofer abgestimmt sind, erhält man ein sehr ausgewogenes und sattes Klangbild.

Subwoofer – Downfire und Frontfire

Zwei grundsätzliche Bauarten kennzeichnen die große Mehrheit der Subwoofer. Frontfire-Subwoofer – auch Direktstrahler-Subwoofer genannt – geben den Schall wie normale Lautsprecher direkt an den Raum ab. Das Gehäuse dieser Subwoofer schwingt wenig mit. Dem gegenüber pressen Downfire-Subwoofer den Schall zwischen Subwooferboden und Zimmerboden heraus. Dadurch überträgt sich der Schalldruck zu einem guten Teil auch auf die Gebäudesubstanz, was den Bass nicht nur hörbar, sondern auch körperlich spürbar macht. Welcher Bauart Sie den Vorzug geben, hängt nicht zuletzt von Ihrer Wohnsituation und Ihren Nachbarn ab. Bedenken Sie bei der Auswahl Ihres Subwoofers, dass es ein Dowinfire-Modell durchaus heftig rumpeln und beben lassen kann. Sollten Sie also in einer hellhörigen Mietwohnung wohnen, werden auch Ihre Nachbarn Anteil an Ihrem Hörvergnügen nehmen können. In diesem Fall bietet sich sicher eher ein nachbarfreundlicher Frontfire-Subwoofer an.

Subwoofer – Wichtige Leistungsdaten

Um die einzelnen Subwoofer besser miteinander vergleichen zu können, sollten Sie auf einige Leistungsdaten achten. Dabei gibt der Durchmesser des Lautsprechers einigen Aufschluss über den Schalldruck und die Dynamik Ihres Subwoofers. Ein Durchmesser von 12 Zoll sollte hier schon sein. Werte bis zu 18 Zoll sind bei gängigen Subwoofern aber nicht selten. Der Frequenzbereich gibt an, welche Töne des Subwoofer übertragen können. Typischerweise liegen die Werte hier zumeist zwischen 20 und 200 Hz, einige Hersteller gehen sogar auf 15 Hz herunter. Die Ausgangsleistung des eingebauten Verstärkers sollte – ein wenig anders, als bei dem Verstärker ihrer Stereoanlage – möglichst groß sein, da eine dynamische Basswiedergabe nur bei hoher maximaler Leistung gegeben ist. Ansonsten gilt für den Subwoofer, dass Sie nicht die Katze im Sack kaufen sollten. Hören Sie sich Ihr Wunschmodell an, bevor Sie es erwerben.

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