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Sonnenbrille

Von der klassischen Pilotenbrille bis zur sportlichen "Rundumverglasung" – die Sonnenbrille ist gerade im Sommer ein unverzichtbares Accessoire. Neben dem modischen Aspekt stellt die Sonnenbrille aber auch einen effektiven Sonnenschutz für Ihre Augen dar. Sie sollten also wissen, was beim Kauf einer Sonnenbrille zu beachten ist. Und wann man sich sicher sein kann, gute Qualität in den Händen zu halten. 

Sonnenbrille – Der erste Qualitäts-Check

Oft wird beim Kauf einer Sonnenbrille viel Geld für das Gestell ausgegeben. Auf die Qualität der Gläser wird leider meist weniger wertgelegt. Doch gerade auf die kommt es bei einer Sonnenbrille an. Fünf Fragen, die sie sich daher vor dem Kauf einer Sonnebrille auf jeden Fall stellen sollte: Trägt die Sonnenbrille ein CE-Zeichen? Sind die Gläser mit genug UV-Filter ausgestattet? Sind die Gläser groß genug um ausreichend Blendschutz zu gewähren? Verfügt die Sonnebrille über den empfohlenen Tönungsgrad? Wie ist es um die optische Qualität der Sonnenbrille bestellt?

Sonnenbrille – Gütesiegel CE

Auch preisgünstige Sonnenbrillen können akzeptable Qualität liefern. Ein allgemeingültiges Gütesiegel ist das CE-Zeichen der Europäischen Union (CE). Fachleute warnen allerdings: Das CE-Zeichen ist kein Garant für Qualität! Oft genug werden Fälschungen angeboten. Außerdem besagt das CE-Zeichen lediglich, dass die Qualität der Sonnenbrille den Mindestanforderungen entspricht. Zudem ist das Gütesiegel bereits 1995 beschlossen worden und somit nicht mehr ganz auf dem neusten Stand.

Sonnenbrille – UV-Schutz

Um optimal vor schädlicher UV-Strahlung und so vor Verletzungen der Augen schützen zu können, müssen die Gläser einer Sonnenbrille mit einem speziellen UV-Filter ausgestattet sein. Dabei ist die Bezeichnung „UV-Schutz“ nicht wirklich definiert. Allgemein kann man sagen: Eine gute Brille hat einen UV-Blocker der absolut keine UV-Strahlen durchlässt. Einige Gläser blocken nur Strahlung bis 375 nm. Bessere Gläser schützen vor Strahlen bis über 400 nm.

Sonnenbrille – Optischer Schutz

Ein hoher UV-Schutz-Faktor darf man nicht verwechseln mit der optischen Qualität der Gläser. Hochwertig einzuschätzen sind geschliffene Gläser. Bei gegossenen Gläsern wird der Blick gerne durch Schlieren verzerrt. Gefährlich: Das Sehen wird anstrengender und das Auge ermüdet schneller. Ob Kunststoff oder Glas: Gute Gläser haben keine Schlieren oder Kratzer. Sollten Kratzer nachträglich ins Glas kommen, ist es von Vorteil, wenn die Gläser ausgewechselt werden können. Ein passendes Etui gibt es beim Kauf einer Sonnenbrille bei guten Angeboten dazu.

Sonnenbrille – Blendschutz

Gerade im Straßenverkehr ist ein wichtiger Sicherheitsfaktor der Sonnenbrille der Blendschutz. Zwei wichtige Faktoren, die Sie beachten sollten: Tönungsgrad und Größe der Gläser. Der empfohlene Tönungsgrad einer Sonnebrille beträgt 65 bis 75 Prozent. Außerdem sollten die Gläser der Sonnenbrille groß genug sein, um das ganze Auge abzudecken. Je Größer, desto besser. Ideal: Sonnenbrillen mit seitlichem Blendschutz.

Sonnenbrille – Achtung bei farbigen Gläsern!

Es gibt so genannte Fun-Sonnenbrillen mit farbigen Gläsern. Sie sind als Sonnenschutz nicht geeignet. Farbige Gläser z.B. in rosa oder gelb verfälschen die Farbwahrnehmung so gravierend, dass Signalfarben wie etwa die einer Ampel nur schlecht wahrgenommen werden können. Darüber hinaus verfügen diese Sonnenbrillen nur noch über einen unzureichenden Tönungsgrad. Ideal sind Sonnebrillen mit Gläsern in Braun, Grün und Grau.

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