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Seilrolle

Seilrollen werden je nach Region und Einsatzgebiet sehr unterschiedlich bezeichnet. Es existieren viele Typen von Seilrollen für verschiedene Einsatzfälle. Beim Kauf von Seilrollen sollten Sie besonders auf hohe Qualität des Produktes und verlässliche Sachkenntnisse des Anbieters achten.

Seilrolle – Bezeichnungen und Typen

Je nach Anbieter und Einsatzbereich – Bau, verschiedene Sportarten, für Seilbahn- und Aufzugstechnik, in der Industrie, etc. werden Seilrollen unterschiedlich bezeichnet – Seilscheibe, Drahtrolle, Führungsrolle, Ausgleichseilrolle, Druckrolle, Profilrolle, Laufrolle, Zwischenrad, Radkranz oder Stützrad. Je nach Gebrauchzweck sollten entsprechend verschiedene Seilrollentypen verwendet werden. Diese unterscheiden sich in Gussseilrollen, Stahlseilrollen, Schweißseilrollen, Rondenseilrollen, Stegseilrollen, Seilschlossrollen sowie Schnabelrollen. Außerdem können Sie zwischen mechanischen, elektrischen und hydraulischen Seilrollen das passende Modell aussuchen. Seilrollen sind in den verschiedensten Größen und Materialien erhältlich und können bei den Herstellern auch als Sonderanfertigungen für spezielle Zwecke erworben werden.

Seilrolle – Gebrauch

Seilrollen werden unabhängig von dem jeweiligen Einsatzbereich zur Beruhigung kritischer Riemenabschnitte, zur Vermeidung von Kollisionsproblemen mit der Umgebungskonstruktion, zur Führung des Riemens oder zur Erhöhung der Umschlingungswinkel an benachbarten Scheiben eingesetzt. Beachten Sie beim Kauf und der Installation von Seilrollen, dass diese die gleichen Anforderungen wie Riemenspannsyteme bezüglich Lebensdauer und Geräuschentwicklung erfüllen müssen. Die Entscheidung, ob die jeweilige Seilrolle das richtige Modell darstellt, soll sich nach dem Gebrauchszweck richten. Wenn Sie zum Beispiel gelegentliche Arbeiten durchführen, wird sich die Konstruktion der jeweiligen Seilrollen von denen, die Sie für eine Festmontage erwerben, unterscheiden. Empfehlenswert ist es in jedem Fall, bei der Auswahl von Seilrollen darauf zu achten, dass die jeweiligen Lager und Scheiben möglichst wartungsarm sind. Wenn die Seilrollen später an schlecht erreichbaren Stellen angebracht werden, ist eine häufige Reinigung und Wartung problematisch.

Seilrolle – Konstruktion

Die meisten Seilrollen bestehen aus der eigentlichen Metall- oder Kunststoffrolle und zwei beweglichen Seitenteilen. Besonders verbreitet sind bei Seilrollen die einrilligen Kugellager mit vergrößertem Fettvorratsvolumen. Häufig kommen auch zweirillige Schrägkugellager, die ebenfalls mit optimiertem Fettvorratsvolumen ausgestattet sind, zum Einsatz. Weitere verbreitete Rollenlagemodelle sind die Gleit-, die Wälz- und die Zylinderrollenlager. Die Auswahl eines passenden Lagers sollte sich nach dem jeweiligen Verwendungszweck richten. Speziell geeignet zum Bau von Flaschenzügen, zur Gegensicherung und zur Fortbewegung an Hilfsseilbahnen sind die Seilrollen, die mit speziellen zusätzlichen Rücklaufsperren ausgestattet sind. Mit ihrer Hilfe können Lasten vor dem Verrutschen bewahrt und mit einer höheren Sicherheit transportiert werden. Auch Selbstblockierende Seilrollen mit schwenkbarem Flansch bieten aufgrund ihrer besonderen Konstruktion einen zusätzlichen Befestigungspunkt und ermöglichen so den Transport von schweren Lasten. Achten Sie beim Kauf darauf, dass die angebotenen Produkte den DIN-Standards und EN-Bauvorschriften (auch bei der Installation der jeweiligen Seilrollen) entsprechen.

Seilrolle – Tragfähigkeit, Stabilität, Größe

Informieren Sie sich darüber, bevor Sie sich für ein bestimmtes Seilrollentyp entscheiden, ob das gewählte Seilrollenmodell die erforderliche Tragfähigkeit besitzt und sich für den Einsatz in den jeweiligen Betriebsbedingungen eignet. Dabei sind klimatische Bedingungen, Häufigkeit und die Intensität der Belastung von Seilen, das Gewicht und die besondere Beschaffenheit der zu transportierenden Lasten entscheidend.

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