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Segeltörn

Ein Segeltörn will gut vorbereitet sein. Welche Arten von Segeltörns es gibt, welche Routen für Segeltörns beliebt sind und auf was Sie bei einem Segeltörn achten sollten, erfahren Sie hier.

Segeltörn – die Situation

Sie mögen das Meer und die Inseln? Und Sie wollen nicht nur am Strand liegen oder Surfen? Aber Sie tauchen gerne und lernen gerne einen neuen Hafen kennen? Dann könnte ein Segeltörn für Sie das Richtige sein.

Segeltörn – was ist das?

Ein Segeltörn ist die Reise mit einem Segelboot oder eine Segelyacht. Im Tourismus ist damit das Mitsegeln gemeint, wo ein Skipper oder eine Segelmannschaft (Crew) das Segeln besorgt und Sie einige Dinge mitmachen können. Ansonsten genießen Sie beim Segeltörn einfach nur die Segelfahrt in einer interessanten Jahreszeit und einer noch interessanteren Umgebung (Route). Dabei bekommen Sie eine Koje oder Kabine und gelegentlichen Landgang. Sie bringen beim Segeltörn wenig Gepäck mit und bezahlen die Verpflegung, das Wasser, die Kosten für das Boot und die Hafengebühren (Zoll, Klarier). Trinkgeld für die Crew und Lohn für den Skipper muss auch sein.

Segeltörn – die beliebte Route

Mit einem Segeltörn geht es zu allen Weltmeeren und ihren Küsten und Inseln. Beliebt sind die Seychellen, die Karibik, die Kanarischen Inseln, die Kapverdischen Inseln und im Mittelmeer die griechischen Inseln in der Ägeis und alle anderen Inseln, wo Sie bisher nur am Strand lagen und vielleicht nie an ein Mitsegeln beim Segeltörn gedacht haben. Segeln Sie beim Segeltörn auf den Spuren des Odysseus oder berühmter Entdecker! Oder Sie empfinden die Atmosphäre einer Schatzsuche nach und tauchen sogar nach Amphoren. Sie können beim Segeltörn auch wie ein Wikinger an den skandinavischen Küsten entlang segeln, die Inseln des Nordens entdecken und nach Spanien kommen. Wenn Sie hier wetterfest sind, erleben Sie die gleichen Naturgewalten, auf die die Wikinger vor Jahrhunderten getroffen sind.

Segeltörn – das besondere Erlebnis

Bei einem Segeltörn übernachten Sie in ausgesuchten Buchten und erleben Abende in schönen Häfen. Sie liegen jeden Tag woanders vor Anker und können baden, schnorcheln und tauchen. Die Farbe und Klarheit des Wassers könnten Sie begeistern und bizarre Felsen und Küsten wirken in Ihren Träumen nach. Jeder Landgang ist voller neuer Reize und Überraschungen.

Segeltörn – was kann passieren?

Ein Segeltörn kann auch unangenehme Überraschungen bieten. Die Besatzung spricht vielleicht keine Sprache, die Sie verstehen. Auch kann Ihnen die ungewohnte Verpflegung Magenschmerzen bereiten. Wegen schlechtem Wetter oder politischer Zwischenfälle müssen Sie vielleicht die Route ändern oder Sie werden von einer unbekannten Krankheit erwischt. Zuletzt werden Sie unsicher, weil Sie die schlechte Ausstattung des Schiffes bemerken. Und dann kommen in riskanten Küstengebieten Piraten oder hilflose Flüchtlinge auf einem Floß. Und ein überraschender Sturm bringt Sie in Seenot.

Segeltörn – die Ausstattung

Heute kann ein Segeltörn eine moderne Ausstattung haben. Das betrifft die Sicherheit (Ortungssystem GPS, Kompass, Echolot) und Kommunikation (Sprechfunk, Telefon, Internet). Das Segelboot sollte beim Segeltörn auch für den Notfall gewappnet sein (Seenotsignal, Rettungsinsel, Rettungswesten) und eine Bordapotheke haben. Falls Ihr Skipper plötzlich ausfällt, sollten Handbücher schnell orientieren.

Segeltörn – was bringt man mit?

Beim Segeltörn sollten Sie schwimmen können. Machen Sie zum Segeltörn den Freischwimmer (15 Minuten Dauerschwimmen) oder Fahrtenschwimmer (30 Minuten Dauerschwimmen), um Ihre Belastbarkeit im Notfall zu prüfen. Fragen Sie im Schwimmbad danach. Sie sollten beim Segeltörn auch bereits Grundwissen im Segeln, in der Navigation und in der jeweiligen Landeskunde mitbringen. Beim Segeltörn sollte man im Falle eines Falles auch auf Ihre medizinischen Daten schnell zugreifen können. Schließen Sie eine Versicherung ab, die Ihnen die Heimreise garantiert. Besprechen Sie mit Ihrem Hausarzt die notwendigen Schutzimpfungen, die bei einem Segeltörn einige Monate vorher erledigt werden sollten (Tropenmedizin). Die Papiere (Visum, Pass) sollten geklärt sein. Das Nonplusultra ist allerdings der traditionelle Seesack. Bei einem Segeltörn haben Sie Ihre persönlichen Dinge darin untergebracht (Kleidung, Bettwäsche, Sonnenschutz, Medikamente, Handtücher für Süßwasser und Salzwasser, bargeldlose Zahlungsmittel, Rückflug-Tickett für Abflug vom Zielhafen, Büro).

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