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Schutzkappe

Wo immer Öffnungen, spitze und scharfe Kanten und Gegenstände oder empfindliche Geräteteile zu finden sind, werden Schutzkappen gebraucht. In manchen Einsatzbereichen ist eine Schutzkappe ausdrücklich und nach DIN-Norm vorgeschrieben. Schutzkappen gibt es in unzähligen Formen und (Signal-)Farben, auch als individuelle Sonderanfertigung.

Schutzkappe – Allgemeines und Herstellung

Schutzkappen werden gebraucht, um Öffnungen abzudichten, vor Verletzungen zu schützen oder ungenutzte Bohr- und Montagelöcher, Teile, Kugellager und Gegenstände vor Verschmutzung, Korrosion und mechanischen Einwirkungen zu schützen. Manche Schutzkappen werden lediglich beim Transport oder beim Verkauf eingesetzt, andere Schutzkappen sind für den permanenten Einsatz – selbst bei hohen Umgebungstemperaturen – konzipiert. Eine Schutzkappe besteht überwiegend aus weichem oder hartem Kunststoff, aus Silikon, seltener aus Metall. So die Schutzkappe nicht beim Kauf mitgeliefert wird, können Sie fast alle Arten von Schutzkappen auch nachträglich als Zubehör im Handel oder als Sonderanfertigung bei Kunststoff verarbeitenden Betrieben erwerben. Schutzkappen erhalten Sie auch mit funktionellen Öffnungen, zum Beispiel als Einfüllstopfen, mit Klemmrand und Dichtlippen oder mit Flansch.

Schutzkappe – Befestigung

Sie können Schutzkappen unterschiedlich befestigen: Mit einem Hakensystem, mit Aufstecksystem, überstülpen, einmauern, einschrauben und eindrehen oder aufkleben. Einige Schutzkappen halten durch Lamellen oder ihre passgenaue Form, beispielsweise auf Schrauben.

Schutzkappe – Abdeckungen und Dichtungen

Schutzkappen dienen oft zur Abdeckung – beispielsweise auf Innen- und Außengewinden oder Schrauben – oder als Dichtungselement, zum Beispiel bei Rohren. Als Dichtung muss die Schutzkappe oft unter schwierigen Betriebsverhältnissen besonders leistungsstark sein.

Schutzkappe – Automobil

Im und am Auto werden ebenfalls Schutzkappen eingesetzt. Die bekanntesten sind wohl Schutzkappen an der ungenutzten Anhängerkupplung oder Radmutterschutzkappen, am häufigsten aber finden Schutzkappen in der Autoelektrik Verwendung.

Schutzkappe – Büro und gewerblicher Einsatz

Hier finden Sie ebenfalls vielfältige Schutzkappen, angefangen bei der Druckerpatrone über die Abdeckung an Drucktasten bis zur Schutzkappe am Stecker Ihres Akkuladegerätes. Auch in der medizinischen Praxis und im Labor geht es nicht ohne Schutzkappen, das gleiche gilt für´s Handwerk, insbesondere im Sanitär- und Elektrikerbetrieb

Schutzkappe – Haushalt und Elektrogeräte

Bei Haushaltsartikeln und Elektrogeräten begegnet man Schutzkappen sehr häufig, vor allem im Hygienebereich. Einige Beispiele: Zahnbürsten, Tubenöffnungen, elektrisches Brotschneidemesser, Rasierer, Steckdosen, Thermometer und andere medizinische Utensilien, Werkzeuge, Flüssigkeitsbehälter und Flaschen, thermoplastische Schutzkappen für Finger und Zehen sowie auf Armaturen.

Schutzkappe – Hobby und Freizeit

Einige Freizeitgeräte haben aus Sicherheitsgründen eine Schutzkappe, vor allem zum Transport, zum Beispiel Kletterpickel, Skistöcke oder Schlittschuhe. Für Ihre Kameraobjektive oder Ferngläser erhalten Sie Schutzkappen zum Aufstecken oder mit Schnappmechanismus, mit Befestigungsband oder ohne. Auch für Fahrradschlauchventile oder iPods können Sie passende Schutzkappen kaufen.

Schutzkappe – Möbel

Auch Möbel brauchen Schutzkappen. Sie sitzen zum Beispiel als Endkappen und Abstandhalter auf Schrauben oder schützen an Ecken und Kanten. Außerdem können Sie Metallfüße mit Schutzkappen versehen und vermeiden so beispielsweise Kratzer in hochwertigen, empfindlichen Böden oder auf Möbelstücken.

Schutzkappe – Technischer Bereich und Gefahrgüter

Vor allem die Ausgänge an Gasflaschen, Fässern und Sonderbehältern – unter anderem für Chemikalien – müssen meist vorschriftsmäßig mit Schutzkappen abgedeckt sein. Im technischen Bereich werden Schutzkappen sehr vielfältig verwendet: in Maschinen, Armaturen, für Spezialgeräte oder als Prüfanschlusszapfen, als Gleitelemente oder auf Radbolzen.

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