Garten

Sandkasten

Von einem eigenen Sandkasten träumt jedes Kind. Lesen Sie hier welche Arten von Sandkästen es gibt, was einen guten Sandkasten ausmacht und auf was Sie generell achten sollten bei einem Sandkasten.

Sandkasten – Zusammenfassung

Ein Sandkasten in Ihrem eigenen Garten ist ein sinnvolles Freiluft-Spielerlebnis für Ihre Kleinen. Sie beschäftigen sich so gerne stundenlang an der frischen Luft mit Schaufeln, Förmchen und Sieben, und ganz nebenbei werden ihre Motorik und ihre Kreativität gefördert.
Beim Kauf eines Sandkastens werden Sie feststellen, dass der Handel Ihnen eine sehr große Vielfalt an unterschiedlichen Materialien, Formen und Bauarten zu bieten hat. Sandkästen haben sich im Laufe der Jahre und Jahrzehnte weiterentwickelt – von der einfachen quadratischen Sandkiste aus Holz hin zu großen Aufbauten mit viel Zubehör und umfangreicher Ausstattung.

Sandkasten – Materialien

Früher bestanden Sandkästen meistens aus Holz, heute erstellt man sie auch aus witterungsbeständigem Kunststoff oder aus einer Kombination aus beiden Materialien.
Wenn Sie sich für einen Holzsandkasten entscheiden oder ihn eventuell auch selbst bauen möchten, achten Sie unbedingt auf schadstoffarm imprägniertes oder lackiertes Holz – naturbelassenes Holz verwittert zu schnell. Hauptsächlich verwendet werden hier Nadelholz oder Kiefernholz. Ein Holzsandkasten darf keine scharfen Kanten und Ecken haben und so verarbeitet sein, dass Verletzungen durch Holzsplitter oder Schrauben möglichst ausgeschlossen sind.
Kunststoffsandkästen haben gegenüber Sandkästen aus Holz den Vorteil, dass sie leichter zu transportieren und verstauen sind, leichter zu reinigen und auch der Auf- und Abbau lässt sich durch praktische Steckverbindungen schneller erledigen. Die Verletzungsgefahr ist geringer, und sie sind auch gegenüber imprägniertem Holz oftmals witterungsbeständiger.

Sandkasten – Formen und Bauarten

Der klassische Sandkasten ist quadratisch und ohne weiteren Zusatznutzen. Doch mittlerweile haben die Hersteller sich einiges einfallen lassen, um das Spielen im Sandkasten durch sinnvolles Zubehör spannender, abwechslungsreicher, praktischer und auch sicherer zu gestalten.

Die unterschiedlichen Formen sind vielfältig und gehen von achteckig bis hin zu einem nachempfundenen Boot oder Schiff mit Segel, Wimpel und Kajütenhäuschen. Viel Spielspaß bringen auch Kombinationen aus Sandkasten und Planschbecken. Viele Sandkästen sind mit Sitzbänken und Stauraum zur Aufbewahrung von Spielsachen ausgestattet, sowie mit Deckeln, Sonnenschutz- oder Abdeckplanen oder verstellbaren Schutzdächern, die vielfach auch gleichzeitig zur Abdeckung benutzt werden können. Abdeckplanen mit Gummizug unterliegen durch das häufige Auf- und Abziehen unter Umständen einem schnellen Verschleiß, daher sind für diesen Zweck absenk- oder abnehmbare Dächer empfehlenswerter.

Alternativ zu Sandkästen mit integriertem Boden erhalten Sie auch reine Rahmenkonstruktionen ohne Boden, die den Kindern mehr Möglichkeiten zum Buddeln bieten. Wenn Sie solch einen Sandkasten in Ihrem Garten aufstellen möchten, sollten Sie nach dem Ausheben des Erdreiches vor dem Auffüllen mit Sand Bretter, Platten oder eine geeignete, wasserdurchlässige Plane auslegen, damit sich der Sand nicht mit der Erde vermischt.
Statt eines Sandkastens mit fester Grundfläche können Sie auch Kunststoff-Sandkästen mit variabel verstellbarer Fläche erwerben, dies wird Ihnen durch einfach zu handhabende Stecksysteme ermöglicht.

Für die ganz Kleinen (ab ca. 12 Monaten) eignen sich auch sehr gut so genannte "Sandmuscheln" aus Kunststoff, die zwar wenig Komfort bieten, aber für das erste Spielen mit Sand und den Umgang mit Förmchen und Schaufeln völlig ausreichend und auch zum Planschen gut geeignet sind. Diese Sandmuscheln sind auch ideal für das Aufstellen auf kleinem Raum, beispielsweise auf Ihrem Balkon.

Um Ihrem Kind die optimale Sicherheit beim Spielen im Sandkasten zu ermöglichen, sollten Sie auf eine Auszeichnung mit dem TÜV- und/oder dem GS-Siegel achten.

Sandkasten – Auffüllen

Bei der Wahl des Sandes für Ihren Sandkasten entscheiden Sie sich, vor allem aus hygienischen Gründen, am besten für gereinigten Spielsand/Sandkastensand aus dem Baumarkt. Wie viel Sand Sie einfüllen können (ohne zusätzlichen Aushub des Erdreiches), erfahren Sie in der Regel durch die dem Sandkasten beiliegenden Produktinformationen. Um Ihr Kind vor gesundheitsschädlichen Keimen durch Verunreinigungen im Sand zu schützen, sollten Sie den Sand jedes Jahr komplett erneuern.

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