Sport & Fitness

Rennrad

Ein Rennrad ist eine technisch optimierte Rennmaschine. Es unterscheidet sich in vielen Punkten von einem Fahrrad. Rennräder sind speziell für den Gebrauch im Sport entwickelt worden. So haben sie z.B. schmalere Reifen, den typischen Bügellenker und sie sind insgesamt in Leichtbauweise gefertigt. Ihr Gewicht liegt zwischen 6 bis 11 kg und verfügen weder über einen Gepäckträger noch über Schutzbleche. Die preiswertesten Modelle sind ab circa 700,- Euro erhältlich, Profi Räder liegen dagegen bei etwa 5.000,- Euro.

Rennrad – Kauf

Wichtig beim Kauf, nicht alles was teuer ist, ist auch sinnvoll für einen Einsteiger. Daher sollte man vor dem Kauf abklären, ob man eher zu den Gelegenheitsfahrern gehört oder als Amateur aktiv Radsport betreiben will. Empfehlenswert für den Anfänger oder auch Gelegenheitsfahrer ist der Gebrauchtkauf. Onlinemagazine  bieten hier ein breites Angebot, das weit unter dem Neupreis liegt. Beim Neukauf  kann man sparen, wenn man außerhalb der Fahradsaison im Herbst oder Winter kauft. Auslaufmodelle oder Vorjahresmodelle sind meist nicht schlechter als aktuelle Modelle. Wer unerfahren ist, sollte den Fachhandel wählen. Für Käufer mit guten Grundkenntnissen, handwerklichem Geschick und entsprechenden Werkzeug ist der Online Kauf günstiger. Internetanbieter liegen oft deutlich unter den Preisen des  Fachhandels.

Rennrad – Material

Gängiges Material für den Rahmen ist Aluminium und Carbon, sie verdrängten Mitte der 80er Jahre den dominierenden Stahlrahmen vom Markt. Radprofis bevorzugen Carbon. Häufig werden Aluminium und Kohlefaser miteinander kombiniert. Während die Ober-, Unter- und Sattelrohre aus Aluminium bestehen, sind bei diesen Materialmix Gabeln und Hinterbaustreben aus Carbon gefertigt.

Rennrad – Komponenten

Unter den  Komponenten  versteht man Schaltung, Bremsen, Lager usw. Für Gelegenheitsfahrer empfiehlt sich hier die billigste Gruppe. Seit dem Jahr  1979 werden Dreifachkettenblätter  angeboten. Mit zehn Ritzeln hinten besteht eine Übersetzungsvielfalt, die eine Auswahl von 30 Gängen ermöglicht. Eine gute Wahl bei untrainierten Fahrern, die im bergigen Gelände fahren wollen.

Rennrad – Rahmenhöhe

Ein wichtiges Maß beim Kauf eines Rennrades ist die Rahmenhöhe. Sie darf weder zu groß noch zu klein sein. Wer seine Rahmenhöhe noch nicht kennt, sollte sich in einem Fachgeschäft neu "vermessen" lassen.

Die richtige Größe Ihres Rennrades: Die Schrittlänge wird mit 0,665 multipliziert, hier ergibt sich der theoretische Wert der Rahmenhöhe in cm. Beim Triathlonrahmen ist die Rahmenhöhe ca. 3,5 – 5 cm niedriger (das Ergebnis bezieht sich auf die deutsche Messweise). Liegt der theoretische Wert zwischen zwei Größen, gilt folgende Faustregel, bei wettkampforientierter Fahrweise eher die kleine Größe und bei sportlicher Fahrweise eher die nächstgrößere Größe. Die Schrittlänge bestimmt man mit einem Zollstock und einer Wasserwaage wie folgt: Stellen Sie sich aufrecht vor eine Wand, die Füße (ohne Schuhe)  ungefähr 20 Zentimeter auseinander. Ziehen Sie die  Wasserwaage, horizontal ausgerichtet, mit beiden Händen im Schritt hoch und lassen Sie den Abstand von Oberkante Wasserwaage bis zum Boden von einer zweiten Person messen.

Rennrad – Sattelhöhe und Lenker

Die Sattelhöhe ist richtig eingestellt, wenn die Ferse bei gestrecktem Bein gerade so das Pedal im unteren Drehbereich berührt. Die Breite des Lenkers richtet sich nach der Schulterbreite des Fahrers, Durchschnittsmaß 42 cm, bei schmalen Fahrern 40 cm und bei kräftigen Fahrern 44 cm.

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