Urlaub & Reise

Reiterferien

Reiterferien gibt es fÜr Kinder und Erwachsene. Was zu guten Reiterferien dazu gehÖrt, wie sich Reiterferien unterscheiden und auf was Sie generell bei Reiterferien achten sollten, erfahren Sie hier.

Reiterferien sind genau der richtige Urlaub für Pferdefreunde und Reiter aller Klassen. Vielleicht lieben Sie Pferde, wollten das Reiten schon immer erlernen, haben aber im Alltag weder Zeit noch Gelegenheit dazu, oder Sie können bereits gut reiten, besitzen eventuell sogar ein eigenes Pferd, und möchten auf diesen wunderbaren Sport auch in Ihrem Urlaub nicht verzichten. Ihr Kind schwärmt davon, ein eigenes Pferd zu besitzen? Ein Ferienreitkurs auf einem Ponyhof ist eine gute Möglichkeit, um herauszufinden, ob das Reiten und der Umgang mit Pferden das Richtige ist.

Reiterferien – Angebote für Kinder und Jugendliche

Um Urlaub auf einer Ferienreitschule oder einem Ponyhof zu machen, muss Ihr Kind noch nicht reiten können. Die Ponyhöfe bieten Kurse an für alle Leistungsstufen, von Anfängern bis zu Fortgeschrittenen. Es muss keine eigene Reitkleidung vorhanden sein, statt eines Reiterhelms reicht für den Anfang auch ein stabiler Fahrradhelm aus. Die Kinder lernen neben der richtigen Reittechnik vor allem auch die Grundlagen der Pferdepflege und des richtigen Fütterns. Die eingesetzten Pferde sind an Kinder gewöhnt, und für jede Körpergröße und jeden Anspruch findet sich unter den Ponys und Großpferden das richtige Tier. Geritten wird meistens zweimal am Tag in der Halle oder im Gelände. Kinder mit guten und fortgeschrittenen Reitkenntnissen können an Spezialkursen wie z.B. Spring-, Dressur- und Vielseitigkeitsreiten teilnehmen. Für weitere gemeinsame Aktivitäten in der Freizeit werden viele andere Sport-, Spiel- und Ausflugsprogramme mit guter und qualifizierter Betreuung angeboten.

Reiterferien in Ponyhöfen sind auch als Kindergruppen- oder Klassenfahrt prima geeignet. Die Kinder werden in der Regel in Mehrbettzimmern untergebracht, die Verpflegung vor Ort ist Vollpension. Achten Sie auf die im Gesamtpreis eingeschlossenen Leistungen und eventuell entstehenden Extrakosten.
Am Ende der Reiterferien kann ein Leistungsnachweis erworben werden, wie beispielsweise das Kleine oder Große Hufeisen oder ein Junior-Reiterpass.

Wenn Sie Ihr Kind begleiten möchten, können Sie in vielen Ponyhöfen, Feriencamps oder Ferienreitschulen eine Familienunterkunft, eine Unterkunft im Hotel, einer Pension oder einer Ferienwohnung buchen.

Reiterferien – Angebote für Erwachsene und Familien

Auch für Erwachsene werden Reiterferien zum Erlebnis, und selbst für Reiter-/innen mit sehr hohem Niveau und eigenem Pferd wird eine Vielzahl von Möglichkeiten angeboten, den Urlaub hoch zu Ross zu verbringen. Wenn Sie das Reiten im Urlaub erstmals probieren möchten, können Sie Anfänger- und Schnupperkurse, optimal in kleinen Gruppen, belegen. Fortgeschrittene und Könner-/innen können Ihre Kenntnisse in Spezialkursen (Westernreiten, Trekkingreiten, Springreiten, Dressurreiten, Vielseitigkeitsreiten etc.) erweitern und perfektionieren sowie auch an Turnieren und Prüfungen teilnehmen. Tagesritte, geführte Wanderritte oder mehrtägige Touren stehen Ihnen des weiteren genauso zur Auswahl wie entspannte Kutsch-/Planwagenfahrten, Reiterspiele und viele weitere Angebote aus anderen Bereichen der Freizeit- und Urlaubsgestaltung.

Wie bei den Reiterferien für Kinder gilt auch hier, dass Sie nicht mit einer kompletten eigenen Ausrüstung anreisen müssen. Viele Reiterhöfe bieten Kurse für Erwachsene sowie für Kinder und Jugendliche an, so dass Sie Ihre Reiterferien auch wunderbar mit der ganzen Familie verbringen können. In diesen Fällen können Sie beispielsweise Ferienhäuser oder Ferienwohnungen mieten und statt der bei den Reiterferien für Kinder üblichen Vollpension sich auch komplett selbst versorgen.

Reiterferien – Heilpädagogisches Reiten

Das Heilpädagogische Reiten (HPR) wird nicht nur in Form von einzelnen Therapiestunden angeboten, sondern auch im Rahmen von Reiterferien mit speziell ausgebildeten Reitlehrern und Therapeuten.

Das HPR wird eingesetzt zur unterstützenden Heilbehandlung und Förderung von geistig und körperlich behinderten Erwachsenen und Kindern. Hier geht es weniger darum, das perfekte Reiten zu erlernen, sondern um den Umgang und das positive Erleben mit und auf dem Pferd, um z.B. motorische, geistige und psychosoziale Defizite und Störungen zu therapieren und zu lindern. Die Reitgruppen sind hier besonders klein, um eine optimale Betreuung zu gewährleisten. Adressen und Informationen erhalten Sie unter anderem beim Deutschen Kuratorium für Therapeutisches Reiten e.V.

3 Kommentare

  • Der Aicherhof wurde im Jahre 1867 erbaut. Heute ist er eine moderne Reitanlage im Herzen des Hausruckviertels in Oberösterreich, die ständig erweitert, modernisiert und vergrößert wird. Hier bieten wir Dir eine tolle Zeit, Spaß und Abenteuer auf dem Pferderücken, und das seit über 30 Jahren. Neben dem ausgedehnten Reitwegenetz von insgesamt etwa 100 km sorgt der Aicherhof für einen interessanten, abwechslungsreichen Basisunterricht. Auf Ponys und Großpferden haben wir für jeden das richtige dabei. Spring- und Dressurkurse mit Trainer ermöglichen dem ambitionierten Reiter am Aicherhof auch Turnierteilnahme (gerne auch mit eigenem Trainer). Unsere Grünflächen am und um den Hof werden immer wieder für Freizeitaktivitäten wie Volleyball, Lagerfeuer, Grillabend, Reiterspiele, grasen mit den Pferden, etc. genutzt. Zusatzangebote wie Theorie, Pferdekunde, Voltigieren, Badenachmittage, Nachtritt ergänzen das Programm. In den Ställen vom Aicherhof ist für jeden etwas dabei. Warmblut und Kleinpferde sowie Ponys warten auf Dich, egal ob Du Anfänger oder ein geübter Reiter bist, groß oder klein. Hier finden Kinder, Jugendliche und Erwachsene ein passendes Pferd für ihr Hobby. In der Reithalle hat man die Möglichkeit, auch mal zu späterer Stunde seinem Hobby nachzugehen oder wenn es draußen schon zu dunkel ist, oder regnen sollte. Und aufgrund der Maße 20 m x 60 m ist genug Platz für mehrere Reiter. Der große Reitplatz (20 m x 40 m) liegt wie die Halle (20 m x 60 m) vor dem Hof und in direkter Nähe des Pferdestalles. Selbst im Sommer spenden hohe Pappeln genügend Schatten, um das Arbeiten mit dem Pferd für Mensch und Tier so angenehm wie möglich zu gestalten. Nach den Ausritten oder Reitstunden treffen sich Gleichgesinnte im Stüberl mit Hallenblick, um die Geschehnisse des Tages nochmal Revue passieren zu lassen, oder einfach in gemütlicher Atmosphäre zu tratschen. In den 2010 neu erbauten Zimmern mit 3, 4 oder 5 Betten sind die Gäste auch in der Nacht nicht alleine und selbst die Kleinsten haben hier keinen Grund für Heimweh mehr. Wir bieten Dir eine wundervolle Reitwoche oder Einstellplatz bei uns auf dem Aicherhof.

  • COOLES REITERCAMP (fÜr 9-14J.)
    Wer wollte seine Ferien schon immer mal auf einem Reitercamp verbringen, oder wer such DAS perfekte Reitercamp mit viel Spaß und Action? Und das auch noch ganze zwei Wochen, wo genug Zeit fÜr alles bleibt!!
    FACTS:
    Wo: OberÖsterreich, Wernstein am Inn
    Kleiner Reiterhof mit Halle und Reitplatz liegt direkt am Inn
    Unterkunft in 2- bis 6-Bettzimmer
    Super leckeres Essen!!
    Reiten:
    viele Pferde und Ponys, ein Esel, Ziegen, HÜhner, ein Schwein, Hunde, Katzen, …
    Pferde putzen, waschen, verwÖhnen, spazieren gehen, …
    1x am Tag Reitstunde, bei Bedarf Zusatzstunden (meistens: 8- 10 Euro)
    1x Ausreiten (da wirds schnell!!)
    jede Menge lustiges Programm:
    Ponyspiele, PferdeschÖnheitswettbewerb, gemeinsames Singen am Lagerfeuer, Grillen, Disco, Poolparty, Nachtspiele, Rätselralley, Schwimmen im Pool oder im Inn (Schlammschlacht super lustig!!), Federball, Ballspiele, Gemeinschaftsspiele, Brettspiele, Malen und Basteln, Faulenzen, …
    Es wird fÜr jeden etwas dabei sein!
    Betreuung:
    Leiter + 3 Betreuerinnen
    Wichtig ist uns, dass wir gemeinsam Spaß haben und ein jeder so akzeptiert wird, wie er ist. Durch Gemeinschaftsspiele und das aufeinander RÜcksichtnehmen wird die Freizeit jedes Jahr ein Erfolg.
    Preis: 588 Euro
    (ist es aber wert)
    Infos und anmelden unter:

    p.s.: Meine Freundin und ich waren schon auf vielen Reitercamps…keines war aber so besonders, so aufregend, lustig, und schÖn. Eine Zeit die man nicht vergisst. Die Gemeinschaft, das Zusammensein und das aufeinander Acht geben und respektieren ist hier auch wichtig.

  • Als ich vor gut einem Jahr zum ersten Mal den Hof „Landhaus Plate“ in Hagen betrat, um einmal richtig reiten zu lernen, hatte ich eine konkrete Vorstellung von dem, was ich nicht wollte: Reiten, um anderen zu zeigen, dass man besser ausgestattet ist, das bessere Pferd, die hÜbschere Hose hat. Reiten und das Pferd als Sportgerät betrachten.
    Was ich stattdessen wollte, wusste ich hingegen nicht so genau. Geländesicherheit? Nun, eben reiten lernen, um während des Studiums, dass bald beginnen sollte, immer die MÖglichkeit zu haben, am Wochenende ein paar tolle Stunden im Sattel verbringen zu kÖnnen, ohne Angst zu haben. Ich wollte also einen Freizeitsport betreiben.
    Es wÜrde nicht mein erstes Mal auf dem PferderÜcken sein und dennoch war ich sehr aufgeregt und stellte – wie immer – hohe AnsprÜche an mich selbst. WÜrde ich mich sehr dumm anstellen? Dem Pferd wehtun?
    Diese ersten Ängste nahm mir Ulrike Schulz (im Folgenden nur noch Ulli genannt) langsam. Ruhig und gelassen wurde alles Schritt fÜr Schritt gezeigt, erklärt, beaufsichtigt. Mit dem Haflinger Attila freundete ich mich schnell an. Sein ruhiges GemÜt und die leichte Verfressenheit dieses liebenswÜrdigen Pferdes sagten mir zu. Geduldig und gut erzogen half er mir, meine Selbstzweifel abzubauen und intensiv an meinem KÖnnen zu arbeiten.
    Nach dem Abitur hatte ich viel Zeit, die ich exzessiv nutzte. Fast jeden Tag kam ich nun nach Hagen und genoss die ruhige Lage des Hofes. Die familiäre Atmosphäre und die Herzlichkeit aller, die ich kennen lernte, fÜhrten dazu, dass ich mich nie fehl am Platze und immer willkommen fÜhlte. Ich habe viele schÖne Stunden auch unabhängig vom Reiten auf dem einladenden Hof verbracht, die ich nicht missen mÖchte.
    Doch auch der Unterricht mit Ulli wurde nie langweilig. Wenn das Wetter es so wollte, gingen wir in die Reithalle, wo auch fÜr den Anfänger das Reiten ohne Sattel ein aufregendes aber sicheres Erlebnis ist. Auf dem grÖßeren Reitplatz, der ruhig und gleichzeitig gut erreichbar gelegen ist, stellte ich mich immer neuen, spannenden Herausforderungen ohne Überfordert zu werden. Ob allein oder in der Gruppe, Ulli nimmt auf jeden SchÜler RÜcksicht, hat die Gabe auf jeden individuell einzugehen und die Gruppe als Ganzes zufriedenzustellen.
    Gerade in den ersten Monaten habe ich unglaublich viel gelernt und natÜrlich habe ich bis heute nicht ausgelernt.
    Ich habe gelernt, mich und vor allem das Pferd nie zu Über- oder zu unterschätzen und dass sicheres Reiten nichts damit zu tun hat sich etwas zu beweisen. Das Pferd ist ein Partner fÜr mich, den ich respektieren, auf den ich mich aber auch verlassen kÖnnen muss. Gegenseitiges Vertrauen spielt dabei eine große Rolle. Um dieses aufzubauen, ist die bodenarbeit im Rahmendes Reitunterrichts von großer Bedeutung. Hierbei lernt man viel Über das Pferd, vor allem aber auch viel Über sich selbst. Lag der Fehler beim Pferd? Oder habe ich unbewusst Signale gegeben, die es nicht verstanden hat? Man lernt, mehr auf sich zu achten, entwickelt ein besseres KÖrpergefÜhl und ein stärkeres Verständnis fÜr das Tier mit dem man arbeitet.
    Auch auf den schon frÜh im Lernprozess unternommenen Ausritten durch die landschaftlich wunderschÖne Altmark Über weite Wiesen und Felder oder durch schier endlose Wälder kann man angstfrei genießen. In Ullis Obhut und auf dem RÜcken verlässlicher Pferde wird man behutsam an immer neue Aufgaben herangefÜhrt. Das GefÜhl, zu einer ungeheuren Situation „nein“ sagen zu kÖnnen, beruhigt ungemein.
    Mit der Zeit durfte ich mit der Tatsache, dass wirklich jedes Pferd anders ist und dass Attila reiten zu kÖnnen nicht heißt, mit allen anderen Pferden klarzukommen, Bekanntschaft machen.
    Die Pferde hier sind alle artig und lieb aber doch alle sehr unterschiedlich. Der verschmuste Tabaluga, die zarte, sanfte Escape und er „dicke“ Elvis. Inzwischen reite ich Elvis Öfter. FÜr mich stellt seine FeinfÜhligkeit immer wieder eine Herausforderung dar, die ich gerne annehme. Bei ihm muss ich sehr darauf achten, was ich tue, da er es falsch interpretieren kÖnnte. Andererseits kann er sehr stur sein und ich ignorieren. Das finde ich sehr spannend.
    Sehr hilfreich sind hier die Reitstunden auf dem Platz, bei denen man die MÖglichkeit zur Korrektur hat.
    Meine persÖnlichen Highlights sind natÜrlich Tagesritte, zum Beispiel nach Winterfeld, wo eine entspannte Mittagspause eingelegt wird, bevor es zurÜck nach Hause geht. Abhängig von den Teilnehmern geht es zÜgig oder sehr entspannt voran. Straßen, Autos, Menschen sind hier fast ein Fremdwort. Man bekommt die MÖglichkeit, die Natur vom Pferd aus zu erleben; sieht Rehe, FÜchse, EichhÖrnchen, Kraniche, GreifvÖgel aus nächster Nähe und kann die Ruhe ganz aufsaugen. Ein toller Ausgleich zum Studium in der Stadt.
    Action kommt natÜrlich nicht zu kurz. Ein toller Galopp Über ein Stoppelfeld und der Ritt durch eine Furt sind unvergleichliche Erlebnisse. Dazu zählen auch lockere Schrittausritte ohne Sattel bei strahlendem Sonnenschein und Pferdefußball.
    Ohne die Herzlichkeit und das ehrliche Interesse an mir wären alle diese Erlebnisse jedoch nur halb so viel wert. Ich habe hier Freunde zum Pferdestehlen gefunden und bereue keine Minute.
    Gut, dass ich mich vor mehr als einem Jahr getraut habe, das Hoftor zu Öffnen und mich drei liebenswerten, kläffenden Dackeln stellte!

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