Wellness

Permanent Make Up

Ein Permanent Make Up sichert gutes Aussehen zur allen Tages- (und Nachtzeiten) und spart viel Zeit. Wie ein solches Permanent Make Up funktioniert, welche Unterschiede es bei Permanent Make Up gibt und auf was Sie bei einem Permanent Make Up achten sollten, erfahren Sie hier.
Zum heutigen Schönheitsideal gehört bei Frauen das perfekt geschminkte Gesicht. Doch dies erfordert viel Geschick und vor allem benötigt das perfekte Make up einen großen Zeitaufwand, da die verwendeten Kosmetikprodukte immer nur eine gewisse und kurze Zeit auf der Haut verbleiben können bzw. diese dort unverändert verbleiben. Um beispielsweise nicht ständig die Lippen nachziehen zu müssen oder die Augenbrauen mit Hilfe eines Stiftes in die richtige Form und Farbe zu bringen, gibt es hier die Möglichkeit, auf Permanent Make up zurückzugreifen.
Anderer Gründe, auf Permanent Make up zurückzugreifen, können auch kosmetische Korrekturen von Hautveränderungen oder kleineren Missbildungen im Gesicht und im Kopfbereich sein, die vielleicht durch Krankheit oder Unfälle verursacht worden sind.

Permanent Make Up – Vorgehensweise

Beim Permanent Make up wird – ähnlich wie bei der Tätowierung – mit Hilfe einer Nadel Farbe etwa 0,6 bis 1,2 mm tief unter die Haut gebracht. Hier verbleibt die Farbe dort circa vier bis sechs Jahre. Solange dauert es etwa, bis sich die dort befindlichen Hautzellen verhornt haben und an die Hautoberfläche gewandert sind. Dort werden sie dann später auf natürliche Weise abgestoßen.

Permanent Make Up – Anwendungsgebiete

Permanent Make Up kommt für mehrere Personen in Betracht.
Zum einen ist es für diejenigen denkbar, die keine Lust oder keine Zeit haben, ihr Make Up ständig neu aufzutragen oder es täglich zu erneuern bzw. auszubessern. Eine große Erleichterung bietet das Permanent Make Up aber auch Personen, die sich ohne Sehhilfen nicht schminken können. Gerade beim Anbringen von Kosmetika im Augenbereich kann dies äußerst schwierig werden. Sportlich aktive Menschen wissen die Vorteile eines Permanent Make Ups ebenfalls zu schätzen, da die dekorative Kosmetik hier nicht mehr durch das Schwitzen oder bei Kontakt mit Wasser verschmieren kann. In diesen Fällen ersetzt zwar das Permanent Make Up das klassische Make Up nicht vollständig, ist aber eine sinnvolle Ergänzung.
Ein weiterer Anwendungsbereich ist eine langfristige optische Korrektur von Narben nach Unfällen oder Operationen. Aber auch bei der Vitiligo-Krankheit, auch bekannt unter dem Namen „Weißfleckenkrankheit“, bei Haarausfall oder auch bei optischen Korrekturen bei unregelmäßigen Lippen kann hier das Permanent Make Up die Lebensqualität der Betroffenen erheblich steigern.

Permanent Make Up – Risiken

Im Gegensatz zu klassischer Kosmetika unterliegen die verwendeten Farben des Permanent Make Up wie auch denen, die bei Tätowierungen verwendet werden, keinen gesetzlichen Regelungen über deren Beschaffenheit. So kann es immer wieder vorkommen, dass erhebliche allergische Reaktionen auftreten können. Aber nicht nur Allergien können hier als unerwünschte Nebenwirkungen auftreten. Da die Farben ja in die Haut eingebracht werden und so direkt in den Organismus gelangen, können diese dort ebenfalls unerwünschte Reaktionen verursachen.

Permanent Make Up – Zusätzliche Hinweise

Die Entscheidung, sich ein Permanent Make Up machen zu lassen, sollte gut überlegt sein. Besonders die Auswahl der Farben sollte nicht unbedingt der heutigen Mode entsprechen, sondern eher auf längere Sicht gewählt werden. Bedenken Sie, dass die Farbe circa vier bis sechs Jahre in der Haut verbleibt und sich die Mode entsprechend oft ändern kann. Wenn heute noch grelle und intensive Farben modern sind, können morgen schon Pastelltöne trendy sein. Des weiteren sollten Sie sich die Kosmetikerin, die Sie behandeln soll, mit großer Sorgfalt auswählen, denn von ihrer Erfahrung und ihrer Geschicklichkeit hängt es ab, wie das Endergebnis ausfällt. Schauen Sie sich auch das Studio vorher genau an und stellen Sie sicher, dass für den Eingriff ausschließlich Einwegnadeln oder sterilisierte Nadeln verwendet werden. Auch die weiteren hygienischen Verhältnisse sollten nicht außer Acht gelassen werden, um das Infektionsrisiko so minimal wie möglich zu halten.

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