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Pay per Click

Pay per Click ist eine Abrechnungsform für Online-Werbung. Lesen Sie hier was genau man unter Pay per Click versteht, welche Pay per Click – Modelle es gibt und auf was Sie generell achten sollten bei Pay per Click.

Pay per Click – Was bedeutet das?

Pay per Click bedeutet Zahlen pro geklicktem Link. Im Gegensatz zu normaler Bannerwerbung, die im allgemeinen danach bezahlt wird, wie häufig die Seite mit dem Banner aufgerufen wird, zahlt der Werbetreibende bei Pay per Click für jeden Click auf sein Werbemittel.

Inzwischen hat sich Pay per Click vor allem in Suchmaschinen etabliert. Denn nicht in allen Suchmaschinen erschienen die Einträge in der Reihenfolge ihrer Relevanz. Vielfach wird das Modell Pay per Click genutzt: Die Unternehmen zahlen für eine gute Position in den Suchmaschinen Geld und zumindest die ersten Einträge sind bei beliebten Suchbegriffen häufig bezahlte Einträge.

Pay per Click – Auktionen

Heute steht Pay per Click vor allem für das Angebot, auf beliebte Suchbegriffe wie bei einer Auktion einen bestimmten Betrag zu bieten. Die Firma mit dem höchsten Gebot steht dann ganz oben in der Ergebnisliste, die mit dem zweithöchsten an zweiter Stelle usw. Das Gebot ist dann auch der Preis, der bei Pay per Click für jeden Click bezahlt werden muss.

Pay per Click – Wer bietet es an?

Pay per Click wird von einigen großen Anbietern direkt angeboten. Es kann aber sehr sinnvoll sein, Pay per Click gemeinsam mit der konventionellen Suchmaschinenoptimierung bei einem Dienstleister zu buchen, der Pay per Click nur vermittelt, denn so können die Kampagnen aufeinander abgestimmt werden.

Pay per Click Was sind die Vorteile für Werbetreibende?

Pay per Click bietet Werbetreibenden die Gewähr, nur dann zur Kasse gebeten zu werden, wenn ein Werbemittel die Aufmerksamkeit des potenziellen Kunden geweckt hat: Die Vergütung bei Pay per Click erfolgt erfolgsorientiert! Im Gegensatz zu Pay per Click gibt es viele Werbeformen, bei denen schon für die Schaltung des Werbemittels wie bei einer Anzeige gezahlt werden muss. Da ist Pay per Click für den Werbetreibenden natürlich ein großer Vorteil.

Allerdings sind die Suchmaschinen-Links, die über Pay per Click positioniert werden, meist gekennzeichnet. Es hat sich aber gezeigt, dass die Akzeptanz dadurch nur geringfügig beeinträchtigt wird.

Pay per Click – Gibt es Nachteile für Medien?

Manche Medien scheuen sich, Pay per Click anzubieten, da sie fürchten, dass die Links der Werbemittel nicht häufig genug angeklickt werden und dass die Werbung folglich unwirtschaftlich ist – denn wo nicht geklickt wird, muss der Werbetreibende bei Pay per Click auch kaum etwas zahlen.

Pay per Click – Tracking

Die meisten Anbieter von Pay per Click bieten im Rahmen ihrer Dienstleistung auch ein Tracking an. Das Tracking listet beim Pay per Click auf, wie oft auf welchen Link geklickt wurde. Technisch besteht selbstverständlich auch beim Pay per Click, sofern der Link in einer E-mail platziert wurde, sogar die Möglichkeit, festzustellen, welcher Empfänger auf den Link geklickt hat. Allerdings ist dies aus datenschutzrechtlichen Gründen besser zu unterlassen. Wohl aber können die Links im Rahmen des Pay per Click getrennt für die jeweiligen Suchmaschinen und Platzierungen ausgewertet werden. So erfahren die Werbetreibenden ganz genau, wo Pay per Click sich für sie am meisten lohnt.

Pay per Click – Kontrolle

Pay per Click ist erst einmal eine Sache des Vertrauens. Sicher haben Sie sich schon gefragt, wie zuverlässig die Clicks bei Pay per Click gezählt werden können. Meist ist ausgeschlossen, dass viele Clicks eines eindeutig erkennbaren Besuchers immer wieder mitgezählt werden. Das schafft Vertrauen und eine gute Basis für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Nichtsdestotrotz sollten Sie sich Tracking und Kontrollmechanismen vom Anbieter genau erklären lassen.

Pay per Click – Alternativen

Neben Pay per Click gibt zwei weitere Modelle, bei denen der Werbetreibende erfolgsorientiert Zahlen muss: Bei Pay per Lead reicht im Gegensatz zum Pay per Click nicht aus, Besuche auf der Homepage zu generieren. Darüber hinaus muss der Besucher auch noch eine weitere Transaktion ausführen, zum Beispiel an einer Umfrage teilnehmen oder ein Angebot anfordern. Bei Pay per Sale wiederum wird sogar ein Geschäftsabschluss, also der Kauf eines Produktes honoriert. Das Honorar ist dann umsatzabhängig.

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