Büromöbel & Bürotechnik

Papierschneidemaschine

Die Papierschneidemaschine ermöglicht exaktes und effektives Schneiden von Papier und ähnlichen Materialien. Immer wenn aufgrund von Menge und Qualitätsanspruch das Arbeiten mit Schere und Cuttermesser an seine Grenzen stößt, kommt die Papierschneidemaschine zum Einsatz. Von der einfachen Hobby-Papierschneidemaschine bis zum Profimodell – hier erhalten Sie einen Überblick.

Man unterscheidet drei Hauptgruppen von Papierschneidemaschinen:

  1. Rollenschneider
  2. Hebelschneider
  3. Stapelschneider

Papierschneidemaschine – Rollenschneider

Zuhause oder in Arbeitsbereichen mit relativ kleinen Formaten und Auflagen findet meistens die Rollenschneider-Papierschneidemaschine Verwendung. Das Schneiden erfolgt durch das horizontale Führen eines geschlossenen Messerkopfes. Bei vielen dieser Papierschneidemaschinen lassen sich verschiedene Schnittstile (Gerader Schnitt, Wellenschnitt, Büttenschnitt, Perforation) und eine Falzfunktion einstellen. Man unterscheidet Tisch- und Standmodelle, wobei die Standmodelle mit einer möglichen Schnittlänge von bis zu 130 cm und einer Schnitthöhe von bis zu 3 cm auch durchaus im professionellen Bereich eingesetzt werden können.

Papierschneidemaschine – Hebelschneider

Der Hebelschneider ist für ähnliche Arbeiten geeignet wie der Rollenschneider. In Grafik- und Kunstateliers und in Schulen werden meistens diese Modelle genutzt, da man sehr gut auch dickere Materialien schneiden kann. Mit der Hand- oder Fußpressung wird das Papier fixiert und durch das Senken einer Stahlklinge der Schnitt gesetzt. Auch bei dieser Gruppe der Papierschneidemaschinen gibt es Tisch- und Standmodelle, sowie Schneidemaschinen mit manueller oder elektrischer Bedienung. Die Schnittlänge liegt hier bei bis zu 110 cm und die Schnitthöhe bei bis zu acht cm.

Papierschneidemaschine – Stapelschneider

Die größte Form der Papierschneidemaschine ist der Stapelschneider, der in Druckereien und Buchbindereien eingesetzt wird und zum Schneiden von hohen Papierstapeln dient.

Diese elektrischen Papierschneidemaschinen haben in der Regel zusätzliche Funktionen zur Weiterverarbeitung von Druckerzeugnissen in hoher Auflage, z. B. sortieren, falzen und heften.

Unterschiede und Gemeinsamkeiten

Alle drei Gruppen von Papierschneidemaschinen gibt es in verschiedenen Größen und mit einfacher oder komfortabler Ausstattung.

In folgenden Punkten unterscheiden sich die Papierschneidemaschinen:

  • Materialverarbeitung (z. B. Papier, Pappe, Linoleum, Metallfolien, Kunststoffe)
  • Schnittlänge, Schnitthöhe und Schnittbreite (hier sind schmale Streifen von nur 1 mm möglich)
  • automatisch nachschleifende Klingen oder austauschbare Klingen
  • Schnittandeutung durch Prägung oder Laserstrahl
  • fester Standort oder transportabel

Folgende Eigenschaften sollten alle guten Papierschneidemaschinen besitzen:

Messergarnituren und Klingen aus gehärtetem Solinger Stahl

  • integrierte Hilfslinien und Millimeterlineale
  • robuster und sicherer Stand
  • gratfreier Schnitt
  • Gewährleistung der üblichen Garantiezeit (2 Jahre)

Sicherheit

Eine Papierschneidemaschine sollte auf jeden Fall das GS-Prüfsiegel tragen und den Sicherheitsvorschriften der Berufsgenossenschaften entsprechen.

Die Benutzung einer Papierschneidemaschine ist weitgehend gefahrlos, wenn man die Bedienungs- und Sicherheitsanleitungen befolgt. Eine geschützte Klinge, Übergriffschutz oder eine eingebaute Sicherheitsautomatik verhindern Verletzungen. Große elektrische Papierschneidemaschinen sollten allerdings nur von ausgebildetem Personal bedient werden.

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