Ernährung

Olivenöl

Olivenöl ist ein beliebtes Speiseöl, welches aufgrund seines fruchtigen Geschmacks zum Anmachen von Salaten oder zur Verfeinerung gerade der mediterranen Küche gerne genommen wird. Bei Olivenöl gibt es aber große Qualitätsunterschiede, welche vor allem von der Herstellungsart abhängen. Eine weitere weniger bekannte Eigenschaft des Olivenöls ist seine heilende Wirkung.

Olivenöl – Qualitäten

Um Verbrauchern die Wahl des gewünschten Olivenöls zu erleichtern, hat die Europäische Gemeinschaft Richtlinien für die Qualitätsbezeichnung erlassen. So müssen auf allen im Handel erhältlichen Olivenölen die ihnen zugewiesene Güteklasse deutlich erkennbar sein. Es gibt insgesamt vier Güteklassen:

Natives Olivenöl extra

Hierbei handelt es sich um das qualitativ beste Olivenöl. Dieses Olivenöl wird ausschließlich mittels einem mechanischen Verfahrens gewonnen. Der Anteil an Ölsäuren beträgt hier max. 0,8 g/100 g Öl.

Natives Olivenöl

Auch dieses Olivenöl wird ausschließlich mechanisch gewonnen, doch liegt der Ölsäuregehalt hier bei max. 2,0 g/100g Öl.

Olivenöl

Die Bezeichnung Olivenöl ohne jeglichen Zusatz erhalten Olivenöle, die aus raffiniertem und nativem Olivenöl hergestellt wurden. Meist werden hierzu die Oliven zuerst wie bei den nativen Olivenölen verarbeitet. Ist die Qualität des gewonnenen Öls aber eher minderwertig, wird dieses zusätzlich noch raffiniert und für den besseren Geschmack anschließend mit einem nativen Olivenöl vermischt.

Oliventresteröl

Dieses Olivenöl wird ausschließlich aus Oliventrester gewonnen.

Olivenöl – Prädikate

Olivenöle können aber nicht nur in der obigen Weise klassifiziert werden, sie können auch bei sehr hoher Qualität mit Prädikaten versehen werden.

Erste Kaltpressung

Dieses Prädikat bescheinigt, dass das Olivenöl mit einer hydraulischen Presse bei höchstens 27°C gewonnen wurde.

Erste Kaltextraktion

Dieses Olivenöl wurde zwar auch bei höchstens 27°C gewonnen, doch wurde hier zur Gewinnung des Öls eine Zentrifuge eingesetzt.

Olivenöl – Ozonisiertes Olivenöl

Olivenöl spielt auch als Heilöl in der Medizin zwischenzeitlich eine große Rolle. Es wird vor allem bei leichteren Brandwunden, Insektenstichen oder Quetschungen zur Linderung der Symptome eingesetzt. So hat man erkannt, dass reines Olivenöl nicht nur eine kühlende und schmerzlindernde Wirkung bei oberflächlichen Hautverletzungen hat. Versetzt man Olivenöl mit Sauerstoff, erhält man das so genannte ozonisierte Olivenöl. Dieses ozonisierte Olivenöl wird auf die Haut bzw. die verletzte Stelle aufgetragen. Dort dringt es direkt in die Haut und die darunter liegenden Schichten ein und versorgt so die Stelle mit dem Sauerstoff, der sich durch die Ozonisierung in ihm befindet. Der Sauerstoff unterstützt hier erheblich die Heilung. Eine weitere Eigenschaft des ozonisierten Olivenöls ist dessen desinfizierende Eigenschaft.

Ein weiterer positiver Aspekt beim Einsatz von ozonisiertem Olivenöl ist der, dass bisher keine Nebenwirkungen oder Resistenzen beobachtet wurden.

1 Kommentar

  • Ich verwende in meiner Küche sehr viel Olivenöl. Es ist enorm gesund und hat viele Vorteile. Dabei aber ist es schon sehr wichtig, immer auf wirklich sehr gute Qualität zu achten. Nur dann habe ich auch den vollen Nutzen davon, das fängt schon damit an, ein gutes Olivenöl muss immer kaltgeschleudert sein.

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