Offshore Gesellschaft

Offshore Gesellschaften dienen meist der steuerlichen Optimierung. Lesen Sie hier wie eine solche Offshore Gesellschaft funktionier, wie eine gute Offshore Gesellschaft aufgesetzt ist und worauf Sie generell achten sollten bei einer Offshore Gesellschaft.

Offshore Gesellschaften

Das Wort Offshore bedeutet "vor der Küste". Eine Firma in Offshore-Ländern wie Dubai, Hongkong und Liechtenstein gründet man, wenn man die Umsätze und Gewinne des Unternehmens legal, anonym und diskret ins Ausland verlagern will, mit dem Ziel das Vermögen vor staatlichen und privaten Zugriffen zu schützen und Steuern zu sparen. Offshore ist für jede Firma möglich und umsetzbar.
Genutzt werden Offshore Gesellschaften überwiegend von Holdinggesellschaften, Immobiliengesellschaften, für Patentrechte, Copyrights, Investmentgesellschaften, Schifffahrtsgesellschaften, Handelsgesellschaften usw.
Es empfiehlt sich die Gründung zur Vermögensicherung, bei einer Beteiligung, Vermögensverwaltung, Holding oder bei einer Finanzanlage und Jacht- und Schiffsregistrierung.

Offshore Gesellschaften – Offshorestaaten

Es werden z.B. in folgenden Offshore-Staaten Firmengründungen angeboten: Antigua, Cayman Islands, Dominica, Grenada, Isle of Man, Malta, Montserrat, Seychelles, Bahamas, Cook Islands, Dominican Republic, Guernsey, Jersey, Marshall Islands, Netherlands Antilles, St. Vincent, Belize, Costa Rica, Dubai, Hongkong, Liberia, Mauritius, Nevis, Turks & Caicos, British Virgin Islands, Cyprus, Gibraltar, Irland, Liechtenstein, Montenegro, Panama, Vanuatu. Sie alle bieten neben dem Wegfall der gewinnabhängigen Steuerpflicht, die Verminderung des Haftungskapitals, die Minimierung des Haftungsrisikos und die Umgehung von nationalen Anforderungen (Meisterbrief oder Befähigkeitsnachweise) sowie die Verweigerung von Auskünften gegenüber Dritten. Das gewählte Land sollte politisch stabil und frei von gesellschaftlichen Auseinandersetzungen oder Rassenunruhen sein und neben einer besonders zügigen und unkomplizierten Gründung eine gesicherte, stabile Regierung, ein ordentliches Rechtssystem sowie sehr freie Handelsgesetze bieten.

Offshore Gesellschaften – Gründung

Zunächst einmal muss man bei ausländischen Gesellschaften zwischen NON-Offshore und Offshoregesellschaften unterscheiden. Länder, die mit Deutschland (bzw. dem Land des "Gründers") ein Doppelbesteuerungsabkommen unterhalten, gelten nicht als Offshoregesellschaften im Sinne, sind also NON-Offshore-Gesellschaften. Eine reine Offshor – Gesellschaft unterliegt in Offshorestaaten keiner gewinnabhängigen Steuerpflicht, sondern haben jährlich nur einen geringen pauschalen Steuerbetrag an den Fiskus des Landes abzuführen, unabhängig von der Höhe des tatsächlich erwirtschafteten Gewinns. Dadurch entfallen Steuererklärungen und Buchungspflicht, Einkommensteuer, Erbschaftssteuer, Kapitalertragssteuer und Spekulationssteuer. In der Regel ist die Gründung dieser Gesellschaften über im Land ansässige Anwälte für jedermann ohne persönliche Anwesenheit oder Ähnliches möglich. Viele Wirtschafts und Unternehmensberatungsunternehmen haben sich auf den Bereich Offshore Gesellschaften spezialisiert. Ein umfangreiches Angebot findet man im Internet. Sie organisieren und begleiten eine Gründung in den verschiedenen Offshorestaaten. Die Gründung erfolgt meist in wenigen Wochen. Man sollte darauf achten das diese Unternehmen von erfahrenen Spezialisten beraten werden, wie Fachanwälte für internationales Steuerrecht, Rechtsanwälte mit intern. Auslegung. Wichtig ist in jeden Fall die individuelle Beratung um eine optimale Form einer Offshore Gesellschaften, abgestimmt auf die eigenen Ziele, zu entwickeln und zu verwirklichen. Bei einer optimalen Beratung im Vorfeld sind Offshore Gesellschaften praktikabel, langfristig stabil und für den Steuerpflichtigen auf Dauer vorteilhaft.

Offshore Gesellschaften – Hinweise

Als reine Offshore Gesellschaft in Deutschland aufzutreten kann problematisch sein. Da schnell der Verdacht der Steuerumgehung angenommen wird, wenn Geldflüsse einer natürlichen oder juristischen Person von Deutschland in eine Offshoregesellschaft gehen. Im Zweifel muss der Deutsche Steuerpflichtige nachweisen, dass eine solche Transaktion z.B. nicht der Gewinnminimierung der heimischen Gesellschaft dient und somit der Verdacht der verdeckten Gewinnausschüttung auszuschließen ist. Gewarnt wird vor den vermeintlich günstigen Erwerb einer Briefkastenfirma von einem ausländischen Internetanbieter, hier werden steuerliche Zielsetzungen im Regelfall nicht erreicht und stattdessen nur hohe steuerliche Risiken eingegangen.

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1 Kommentar auf "Offshore Gesellschaft"

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Incamas
Zuerst mÖchte ich erwähnen das auch ich mit meinem Unternehmen “Incamas” offshore tätig bin und auch Offshorefirmen grÜnde. Mir fällt jedoch auf, das hier niemand in seinen Beiträgen auf die BedÜrfnisse der ärmeren BevÖlkerungsschichten eingeht die nicht den finanziellen Hintergrund fÜr eine richtige OffshoregrÜndung haben. Unser Unternehmen Incamas ist sogar Mitglied bei einer deutschen AHK und wir werden bei Problemen sogar von dieser Kammer unterstÜtzt. Unsere Clienten repräsentieren zum grÖßten Teil die ärmere Schicht und sind froh eine Aldi Ausgabe einer Gesellschaft zu erhalten. Was jedoch auch häufig nachgefragt wird sind Gesellschaften mit Bankkonten wo ein Anlagebetrag im 4 stelligen… Read more »
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