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Nebelmaschine

Früher für Privatpersonen kaum erschwinglich, sind heute Nebelmaschinen für jeden Geldbeutel zu haben. Diese Rauchmaschinen erzeugen künstlichen Nebel für eine geheimnisvolle Atmosphäre, indem die Lichtstrahlen spektakulär in der Luft sichtbar gemacht werden. Nebelmaschinen gibt es in unterschiedlichen Leistungsklassen, Größen, Formen und Farben, von akkubetriebenen Miniaturnebelmaschinen für die Hand bis hin zu teuren Profimaschinen für große Open-Air-Konzerte. Um die richtige Nebelmaschine zu finden, muss man jedoch einiges beachten.

Verwendung

Nebelmaschinen sind universell einsetzbar und für jeden Einsatz gibt es das passende Gerät. Professionell werden sie unter anderem für Filmproduktionen, Konzerte oder in Diskotheken eingesetzt. Aber auch im privaten Bereich befinden sich immer häufiger Nebelmaschinen im Einsatz, sei es als Zimmernebelbrunnen oder für Partyräume. Der entstehende Rauch schafft eine perfekte Atmosphäre und bringt Lichteffekte hervorragend zur Geltung. Diese Atmosphäre kann man noch erweitern, indem man dem Nebelfluid Duftstoffe zusetzt. Sie sind in allen möglichen Duftrichtungen erhältlich, vom Apfel- über Erdbeeren- bis hin zum Zimtduft.

Verschiedene Arten von Nebelmaschinen

Nebel kann auf unterschiedliche Arten hergestellt werden:

Bodennebelmaschinen

Bodennebelmaschinen produzieren den schönen Effekt eines ausschließlich bodennahen Dunstes durch Herabkühlen des austretenden Nebels.

Früher wurde dies hauptsächlich durch Trockeneis erzeugt, indem das Eis in einem Behälter mit heißem Wasser zu Nebel umgewandelt wurde. Trockeneis hat jedoch einige Nachteile, die dazu führten, dass es nur noch selten eingesetzt wird: kurzzeitige Lagerfähigkeit (-78 Grad), relativ preisintensiv, sehr feuchter und kalter Nebel und lange Aufheizzeiten.

Mittlerweile kommen Aggregate mit flüssigem Kohlenstoffdioxid oder Stickstoff zum Einsatz. Diese Aggregate werden vor die eigentliche Nebelmaschine platziert und kühlen den austretenden Nebel ab, so dass Bodennebel erzeugt wird.

Ultraschallnebelmaschinen

Einige Rauchmaschinen verwenden zur Nebelerzeugung Ultraschall. Diese sind hauptsächlich bei Nebelbrunnen oder für Terrarien zu finden. Für größere Maschinen ist die Wartung des Ultraschalls zu aufwendig.

Verdampfernebelmaschinen

So gut wie alle Nebelmaschinen arbeiten nach dem Verdampferprinzip. Verdampft wird ein sogenanntes Nebelfluid. Dieses wird in der Effektmaschine im Tank gelagert und wird bei Bedarf durch eine Pumpe in ein Heizelement gepumpt. Hier wird es dann bei hoher Temperatur verdampft und der dabei entstehende Nebel durch eine Düse ausgestoßen.

Nebelmaschinen sind sehr einfach zu bedienen: Stecker einstecken, Nebelfluid einfüllen und Maschine anschalten. Nach kurzer Aufwärmphase ist sie betriebsbereit.

Darauf sollten Sie beim Kauf achten

Je nach Einsatzgebiet ist einiges zu beachten:

  • Fassungsvermögen des Tanks: Dieses ist abhängig von der Leistungsfähigkeit des Geräts. Nebelmaschinen mit größerer Leistung benötigen auch einen größeren Tank, sonst müsste man zu oft nachfüllen.
  • Am Wichtigsten ist die Leistungsstärke der Heizung. Von ihr hängt das Ausstoßvolumen ab. Dabei kann man allgemein sagen, je geringer die Leistungsangabe in Watt, desto geringer ist auch der Nebelausstoß der Nebelmaschine.
  • Die Qualität der Maschine spielt eine wichtige Rolle. Durch Thermostate wird eine exaktere Verdampfertemperatur gewährleistet die verhindert, das Nebelfluid unverdampft austritt oder unangenehm riecht, wenn die Temperatur zu hoch wird.
  • Nebelmaschinen sollten unbedingt mit einem Überhitzungsschutz ausgerüstet und TÜV geprüft sein.
  • Zu fast allen Nebelmaschinen sind Fernbedienungen erhältlich.
  • Nebelfluid: Sie gibt es in mehreren Qualitäten, die sich auf die Nebeldichte und Haltbarkeit auswirken. Mit der Standardqualität erreichen Sie einen nicht zu dichten Nebel, der sich rasch auflöst und die Sicht nicht zu stark beeinträchtigt. Möchten Sie jedoch sehr langanhaltenden, dichten Nebel erzeugen, sollten Sie hochwertige Profiqualität bevorzugen. Diese hat einen höheren Anteil an stabilisierenden Zusätzen.

Es besteht keine Gesundheitsgefährdung beim Einatmen des Nebels, die Nebelfluide sind auf Wasserbasis und toxikologisch unbedenklich.

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