Technik

Motorrad

Ein eigenes Motorrad ist der Wunschtraum vieler Menschen. Es ist das Fahrerlebnis, das jede Motorradtour zum Genuss macht. Bis es aber so weit ist, dass Sie den Helm aufsetzen und mit dem eigenen Motorrad zur ersten Tour aufbrechen, gibt es einige wichtige Dinge zu beachten. So bleibt der Spaß am Motorrad ungetrübt.

Motorrad – Welche Maschine ist die Richtige?

Motorradeinsteiger stehen gleich zu Beginn vor der schwersten Entscheidung: Was für ein Motorradtyp bin ich? Die Frage ist wichtig. Denn mit der Wahl des Motorrads entscheidet sich nicht nur die spezielle Ausstattung, sondern auch die Art von Touren, die Sie fahren wollen.

Motorrad – Shopper

Wenn Sie davon träumen, gemütlich in entspannter Sitzhaltung auf der Landstraße in den Sonnenuntergang zu „cruisen“, ist ein Shopper das Richtige für Sie. Für schneller Autobahnfahrten oder unbefestigtes Gelände ist diese Motorrad nicht zu empfehlen, da Radstand und Stoßdämpfung eher die gemütliche Gangart bevorzugen. Stilecht trägt der Shopper-Fahrer einen offenen Jet-Helm. Wichtig besonders für Motorradfahrerinnen: Viele Shopper sind sehr schwergewichtig. Kaufen Sie kein Motorrad, die Sie im Notfall nicht aus eigenen Kräften vom Boden aufrichten könnten.

Motorrad – Enduro-Maschine

Wenn Sie mit ihrem Motorrad am liebsten bei der Rallye Paris-Dakar teilnehmen wollten und Pisten weitab der geteerten Straßen bevorzugen, passt eine Enduro- oder Geländemaschine zu Ihnen. Diese Motorräder sind relativ leicht und sehr handlich. Diese Motorräder haben eine hervorragende Stoßdämpfung, die auch tiefere Bodenwellen gut ausgleicht. Gewöhnlich trägt der Fahrer einer Geländemaschine einen Enduro-Helm. Dieser hat zwar einen Kinnschutz aber kein Visier. Durch ihr geringes Gewicht sind die Enduro-Motorräder besonders für Frauen oder Motorrad-Einsteiger zu empfehlen.

Motorrad – Straßenmaschine

Wenn Sie Lust haben, sich mit ihrem Motorrad so richtig in die Kurven zu legen und die Beschleunigung auf der Geraden zu genießen, dann sollten Sie an eine Straßenmaschine denken. Hierfür eignet sich am besten ein geschlossener Integralhelm. Er bietet am meisten Geräuschdämmung und Schutz für den gesamten Kopfbereich.

Motorrad – Bekleidung

Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung, besagt ein altes Sprichwort der Motorradfahrer. Ohne die richtige Kleidung sollten Sie zu ihr Motorrad lieber stehen lassen und zur eigenen Sicherheit keine Tour beginnen. Neben dem gesetzlich vorgeschriebenen Sturzhelm, gehört hierzu in erster Linie eine Motorradhose und eine Jacke. Beide sollten aus kräftigem Leder oder dem modernen Hightech-Gewebe Gore-Tex sein. Gore-Tex, die wohl bekannteste atmungsaktive und wasserdichte Klimamembran, ist eine dünne Folie aus Teflon. Wichtig ist auch, dass die bei einem Sturz mit dem Motorrad besonders gefährdeten Körperregionen wie Wirbelsäule, Knie oder Ellenbogen durch zusätzliche Protektoren geschützt sind.

Motorrad – Was Sie sonst noch brauchen

Mit Hose und Jacke ist die Motorradausstattung noch nicht komplett. Sie brauchen noch die richtigen Stiefel. Diese sollten über eine rutschfeste und stabile Sohle verfügen. Wichtig sind auch Handschuhe aus Leder oder Gore-Tex. Am besten entscheiden Sie sich für die wasserdichte Version. Auf keinem längeren Ausflug mit dem Motorrad sollte eine Regenkombi fehlen. Dies ist ein wasserdichter Kunststoffoverall, der die Lederkombi vor Nässe und Sie vor einer tüchtigen Erkältung schützt.

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