Technik

Mischpult

Mischpulte werden heutzutage zu den verschiedensten Zwecken verwendet. Insbesondere im Audio-Bereich sind sie weit verbreitet. Angefangen beim Hobby-Musiker, der seine eigenen musikalischen Ideen umsetzen möchte, bis hin zu Aufnahmen in einem professionellen Tonstudio stellt das Mischpult immer einen unverzichtbaren Helfer dar. Welche Aufgaben das Mischpult hat und welche verschiedenen Geräte sich auf dem Markt befinden, erfahren Sie hier.

Mischpult – Die prinzipielle Funktionsweise

Prinzipiell stellt ein Mischpult so etwas wie die Schaltzentrale zwischen bestimmten Ein- und Ausgangsgeräten dar. Als Eingangsgeräte können hierbei entweder Musikinstrumente, Mikrophone, aber auch CD-Player oder Plattenspieler dienen. Diese Tonquellen werden dann über das Mischpult mit einem Verstärker und mit Lautsprechern verbunden. Das Mischpult fungiert dabei aber nicht nur als Verteiler, sondern dient auch zur Bearbeitung der eingehenden Töne. Toningenieure oder DJs können mit seiner Hilfe die Lautstärke und die Klangfarbe verändern. An einige Mischpulten lassen sich zusätzlich noch Effektgeräte anschließen, mit deren Hilfe Sie die Töne noch weiter verfremden können (Sie können ihnen zum Beispiel Hall hinzufügen und so den Eindruck erwecken, Sie befänden sich in einer großen Halle). Grundsätzlich unterscheiden kann man digitale und analoge Mischpulte. Bei digitalen Geräten werden die Tonsignale in eine Folge von Einsen und Nullen verwandelt und mithilfe von Mikrochips bearbeitet. Analoge Mischpulte verwenden die Tonsignale so, wie sie von den Eingangsgeräten geliefert werden. Sie werden hin und wieder auch Mischpulte finden, die beide Technologien in einem Gerät vereinen.

Mischpult – Unterschiedliche Kategorien

Es gibt eine ganze Reihe verschiedener Formen von Mischpulten. Man kann sie aber grob in drei Gruppen einteilen. Die so genannten Recording-Mischpulte kommen überall dort zum Einsatz, wo Töne aufgenommen werden sollen. Bei ihnen gibt es noch eine Besonderheit: Um Musik aufzunehmen, müssen Sie nämlich nicht mehr unbedingt ein Mischpult als Gerät auf dem Tisch stehen haben, Sie können auch auf eine entsprechende Software zurückgreifen. Dann finden die ganzen eben genannten Vorgänge in ihrem PC statt. DJ-Mischpulte nennt man die Geräte, die vor allem in Diskotheken eingesetzt werden. Sie verfügen u. a. über mindestens einen, meistens jedoch zwei Plattenspieler-Anschlüsse. Auch bei Hip Hoppern erfreuen sich diese Mischpulte großer Beliebtheit. In einer ganz anderen Klasse bewegen sich die großen PA-Mischpulte. Mit diesen Geräten sorgen die Toningenieure bei Live-Konzerten für den richtigen Klang. Für den Hausgebrauch sind sie allerdings überproportioniert und viel zu teuer. Die verschiedenen Mischpulte unterscheiden sich nicht nur in ihrer Größe und ihren Klangeigenschaften, sondern auch im Preis. Ein einfaches Mischpult ist bereits für circa 100 € zu bekommen, während bei Profigeräten nach oben kaum Schranken gesetzt sind.

Mischpult – Wichtige Grundfunktionen

Jedes Mischpult verfügt über einen so genannten Equalizer, mit dem sich die Klangfarbe individuell regeln lässt. Hier bedarf es einiger Übung, bis Sie Ergebnisse erzielen, die Sie wirklich zufrieden stellen werden. Mit dem so genannten Fader können Sie von einem Eingangsgerät auf das nächste überblenden. Mit diesen Grundfunktionen können Sie bereits gute Ergebnisse als Amateur-DJ erzielen. Viele Mischpulte verfügen darüber hinaus noch über eine Reihe von Effekten. Hier sollten Sie einfach ein wenig experimentieren, um die passende Mischung herauszufinden.

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