Wohnen

Metallbett

In seinen vielfältigen Ausführungen ist das Metallbett eine interessante Alternative zum Holzbett. Hier finden Sie einen Überblick über die Bandbreite von Metallbetten – vom restaurierten alten Metallbett bis zum Metallbett in modernem Design.

Metallbett – Allgemeines

Obwohl Metall ein hartes und kaltes Material ist, muß ein Metallbett nicht unbedingt eine kühle Wirkung haben. Abhängig vom eigenen Platzbedarf, vom Geschmack und vom übrigen Mobiliar, haben Sie zahlreiche Wahlmöglichkeiten. Sie bekommen ein Metallbett in verschiedenen Größen und Ausstattungen in diversen Qualitäts- und Preisklassen. Egal für welches Metallbett Sie sich entscheiden – auf folgende Dinge sollten Sie stets achten:

  • Länge und Breite
  • Höhe der Liegefläche
  • Metallfarbe (unbehandelt kann Metall korrodieren und Patina bekommen, allerdings kann dieses auch gewollt sein. Messing sollte regelmäßig poliert werden)
  • Lackierung (umweltfreundlicher Lack in diversen Farben, erhöht die Widerstandsfähigkeit und ist pflegeleicht)
  • Kopfteil und / oder Fußteil oder ganz ohne Begrenzung

Metallbett – Das antiquarische Bett

Besonders schöne und individuelle Metallbetten findet man in Antiquitätengeschäften und bei Anbietern, die sich auf das Restaurieren von alten Metallmöbeln spezialisiert haben. Vor allem in Frankreich und Spanien war das Metallbett in den vorigen Jahrhunderten recht häufig. Diese Metallbetten haben meist ein hohes Kopfteil mit geraden oder verschnörkelten Metallelementen. Der Korpus des Bettes ist vorwiegend aus Eisen, wobei Aufsätze und weitere Metallergänzungen einen Kontrast aus Messing bilden können. Das antiquarische Metallbett passt sowohl in ein altes Landhaus als auch in moderne Wohnbereiche, wo es einen spannenden Kontrast zum modernen Mobiliar darstellt.

Metallbett – Das neue Bett nach altem Vorbild

Eine preisgünstigere Variante zum antiquarischen Metallbett ist der Kauf eines neuen Bettes, das in Gestaltung und Anmutung an alte Vorbilder angelehnt ist. Auch hier findet man kleine und große Betten mit Kopf und Fußteilen aus verschieden geformtem Metall. Landestypische Stilrichtungen aus Frankreich, Andalusien, England oder auch Skandinavien geben dem Metallbett wahlweise eine verspielte, romantische, barocke oder schlichte Note.

Metallbett – Das Designbett

Für Liebhaber von modernem strengen Design gibt es Metallbetten, die sich deutlich vom klassischen Metallbett abheben. Hier liegt der Schwerpunkt meist nicht auf Kopf- und Fußteil, sondern eher auf den Bettfüßen und der übrigen Gestaltung. Bettfüße aus gedrehten stabilen Sprungfedern, Fußbögen aus Stahl oder kräftige Chromrohre sind nur einige Beispiele für die vielfältigen Designs.

Das moderne Metallbett wird gerne auch mit anderen Materialien kombiniert, z. B. mit Kopfstützen aus Leder oder Holz.

Metallbett – Spezielle Modelle

Abgesehen von den üblichen Bettgrößen, bekommt man ein Metallbett in typischen Sonderausführungen.

Das Himmelbett

Ein Metallbett eignet sich besonders als Himmelbett, ausgestattet mit Eckpfeilern und einem Dach aus schlanken Metallrohren. Kombiniert mit Stoffbahnen bekommt das Himmelbett eine romantische und warme Note.

Das Tagesbett

Eine Kombination aus Sofa und Bett, wobei zusätzlich zum Kopf- und Fußteil eine hohe Metall-Seitenlehne das Metallbett komplettiert. Mit vielen Kissen und Decken kann dieses Metallbett auch tagsüber als Sitzgelegenheit genutzt werden.

Das Hochbett

Besonders für Jugendzimmer ist ein Hochbett aus Metall eine moderne und platzsparende Raumlösung.

1 Kommentar

  • Ich liebe alte Bettgestelle und trauere noch immer einem Metallbett aus den Zwanzigern nach, das ich mir damals nicht leisten konnte. Es hatte sogar die perfekten Maße, nämlich 1,00 X 2,00 m. Jedoch hatte es einen eisernen Matratzenrahmen, der durch das Einhängen in entsprechende Vertiefungen in Kopf- und Fußende das Bett sozusagen zusammenhielt, jedoch mit einem Sprungfedernetz bespannt war. Himmel! Ich kenne mich mit diesem Fachdeutsch nicht aus. Also: Es handelte sich um einen Sprungfederrahmen, der in Kopf- und Fußteil eingehängt werden mußte und so das ganze Bett stabilisierte. Ein super Patent. Nur war es nach meiner handwerklich unbrauchbaren Einschätzung nicht möglich, ein hölzerndes Lattenrost darauf zu befestigen.
    Ich finde es immer schade, den Draht herauszuziehen, da man damit etwas Altes verfälscht und zerstört. Was also macht ein Bandscheiben-Patient am besten, wenn er so etwas Herrliches entdeckt???? Tief seufzen und weitergehen. Oder hat da jemand eine Idee???? Wenn sich mal wieder so etwas finden sollte, wüßte man, was man machen könnte.

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