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Metallbearbeitung

Metallbearbeitung gibt es in verschieden Formen. Lesen Sie hier wann welche Art der Metallbearbeitung die richtige ist, worauf sie bei Metall-Bearbeitung und Metall-Verarbeitung achten müssen und was Sie generell wissen sollten über Metallbearbeitung.

Metallbearbeitung – Allgemeines

Die Metallbearbeitung selbst umfasst ein manigfaltig gestreutes Gebiet. Hierunter fallen sämtliche Ver- und Bearbeitungsmöglichkeiten unterschiedlichster Metallarten. Die metallverarbeitende Industrie zählt zu den umsatzstärksten Industriesektoren Deutschlands.
Die Be- bzw. Verarbeitung lässt sich grob in zwei Bereiche einteilen, die spanende Bearbeitung sowie die nicht spanende Bearbeitung.

Metallbearbeitung – Spanende Verfahren

Bei den spanenden Verfahren fallen einfach ausgedrückt immer Späne bei der Bearbeitung an. Die Späne haben allerdings nicht immer die gleiche Form und Größe sondern können auch in Form sehr kleiner Teilchen bei der Bearbeitung anfallen wie beispielsweise beim Schleifen. Zu den spanenden Verfahren zählen unter anderem auch das Bohren, Drehen, Entgraten oder das Hobeln.

Metallverarbeitung – Nicht spanende Verfahren

Bei den nicht spanenden Verfahren fallen im Gegensatz zu der spanenden Bearbeitung keine Teile des bearbeitenden Metalles an. Hierunter fallen das Stanzen, Schneiden oder das Abkanten.

Metallbearbeitung – Anbieter

Da das Gebiet rund um die Metallbearbeitung so bereit gefächert ist, haben sich hier die Anbieter oft auf einzelne Bereiche spezialisiert. So gibt es beispielsweise spezielle Schweißfachwerkstätten, die ausschließlich Schweißarbeiten durchführen. Auch Stanzarbeiten werden von speziellen Fachbetrieben ausgeführt. Gelegentlich bieten die Handwerksbetriebe aber mehrere Metallbearbeitungsverfahren an, diese aber immer im begrenzten Umfang, da jede Bearbeitungsart spezielle und umfangreiche Fachkenntnisse voraussetzt. So gibt es auch für die unterschiedlichsten Bearbeitungstechniken spezielle Lehrberufe wie beispielsweise die Dreher, Blechner oder Schweißer. Besonders die Kleinanfertigungen erfordern immer noch das handwerkliche Geschick und das Fachwissen des Handwerkers, da Metall zwar ein sehr hartes aber auch sehr empfindliches Metall darstellt, welches oftmals nur mit sehr viel Gefühl für die Materie bearbeitet werden kann, um diese nicht zu zerstören.
Bei Massenproduktionen werden speziell hierfür konstruierte Maschinen eingesetzt. Diese können unter anderem Drehmaschinen, Stanzmaschinen oder auch Schweißroboter sein.
Die Größe der Handwerksbetriebe ist sehr unterschiedlich. Diese kann von der kleinen Fachwerkstatt im Hinterhof bis zu großen Industriehallen mit mehreren Hunderten Mitarbeitern variieren.

Metallbearbeitung – Anwendungsbeispiele

Bei den Metallbearbeitungstechniken wird vor allem die Urform bearbeitet, um dieses zum gewünschten Werkstück umzuarbeiten. Hierzu zählen das Umformen, das Trennen, das Spanen mit bestimmten oder unbestimmten Schneiden, das Beschichten, das Fügen oder die Veränderung der stofflichen Eigenschaften des Metalls.

Umformen
Beim Umformen werden die meist geradlinigen Metallteile in ihrer Form geändert, wie beispielsweise bei Rohren.

Trennen
Das Trennen beinhaltet das Scher- und das Keilschneiden sowie das Reißen und das Brechen. Diese Bearbeitungsform zählt in der Regel zu den nicht spanenden Metallbearbeitungstechniken.

Spanen mit bestimmter Schneide
Hierunter fallen die hinlänglich als spanende Metallbearbeitungstechniken bekannten Möglichkeiten des Drehens, Bohren, Fräsen, Sägen, Feilen oder auch Schaben.

Beschichten
Dies beinhaltet insbesondere die Oberflächenbehandlung wie das Lackieren.

Fügen
Bei dieser Metallverarbeitungsform werden verschiedene Werkstücke, teilweise auch aus unterschiedlichen Materialien auf Dauer zusammengefügt. Dies kann durch Schmelzen, Löten, Schweißen aber auch durch einfaches Verschrauben oder Kleben geschehen.

Veränderungen der Stoffeigenschaften
Hier werden durch bestimmte Verfahren die stofflichen Eigenschaften durch die Bearbeitung so verändert, dass diese beispielsweise ins sich härter werden als das ursprüngliche Ausgangsmaterial. Dies wird in der Regel durch Stauchen oder Glühen erreicht.

1 Kommentar

  • Ein wirklich aufschlussreicher Artikel für alle, die sich mit der Branche nicht so gut auskennen! Es ist wirklich immer wieder erstaunlich zu sehen, wie einfach sich die meisten Leute die Metallbearbeitung vorstellen. Dabei ist dieses Gebiet so vielfältig wie kaum ein anderes. Daher werden verschiedene Techniken und Spezialgebiete auch von sehr verschiedenen Unternehmen übernommen, die letzendlich jedoch alle der gleichen Oberkategorie zuzuordnen sind.

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