Mesotherapie

Die Mesotherapie ist eine besondere Behandlungsmethode, die bereits seit den 1950er Jahren gerade in Frankreich immer mehr eingesetzt wird. Bei der Mesotherapie benötigen Sie zur Behandlung einer Krankheit bedeutend weniger Medikamente als mit den herkömmlichen Behandlungsmethoden. So lautet auch das Erfolgsprinzip der Mesotherapie: „wenig – selten – am richtigen Ort.“

Mesotherapie – Die Methode

Bei der Mesotherapie werden im Prinzip die gleichen Medikamente eingesetzt, wie Sie diese auch von den herkömmlichen Behandlungsmethoden her kennen. Nur mit dem Unterschied, dass die Medikamente genau da zum Einsatz kommen, wo der Schmerz bzw. das erkrankte Organ sitzt. Sie müssen die Medikamente dann nicht mehr in Form von Tabletten, Kapseln, Saft oder Tropfen oral einnehmen oder gar intravenös oder intramuskulär gespritzt bekommen, sondern bekommen diese nur wenige Millimeter unter die Haut in das Bindegewebe gespritzt und zwar genau an der erkrankten Stelle.

Mesotherapie – Vorteile

Da bei der Mesotherapie die Medikamente direkt an den Ort der Erkrankung gespritzt werden, benötigen Sie zur Linderung der Schmerzen und zur Besserung der Beschwerden bedeutend weniger Wirkstoffe, wie dies bei den herkömmlichen Methoden der Fall ist. Bei den herkömmlichen Methoden müssen die Wirkstoffe bei der oralen Einnahme zuerst durch den Magen und den Darm, um überhaupt vom Körper durch das Blut aufgenommen werden zu können. Und auch dort findet in der Regel durch die Leber eine erste Filtration statt. Auf diesem langen Weg zum erkrankten Bereich verliert sich ein Großteil des vorher eingenommenen bzw. verabreicht bekommenen Wirkstoffes, sodass im Endeffekt nur ein geringer Teil dessen auch wirklich da ankommt, wo er benötigt wird. Dieser „Verlustweg“ ist aber bei den herkömmlichen Behandlungsmethoden unvermeidbar, so dass der Körper hier mit bedeutend höheren Dosen an Medikamenten behandelt werden muss, was natürlich auch Auswirkungen auf den gesamten Organismus hat.

Bei der Mesotherapie entfallen diese Umwege. Die Wirkstoffe können direkt an den Ort der Erkrankung gebracht werden, so dass bei der Berechnung der Dosis keine Verluste mit einkalkuliert werden müssen. So müssen Sie nicht nur weniger Wirkstoffmengen nehmen, auch Ihr Organismus wird während der Mesotherapie sehr entlastet.

Ein weiterer Vorteil der Mesotherapie ist der, dass bei der Einspritzung direkt unter die Haut eine Art Depotwirkung einsetzt, was die Wirksamkeit des Medikamentes deutlich verlängert.

Mesotherapie – Medikamente

Bei den Medikamenten, die zur Mesotherapie eingesetzt werden, handelt es sich in der Regel um die gleichen Medikamente, die Sie auch sonst zur Behandlung der Erkrankung vom Arzt verschrieben bekommen hätten. So ist die Mesotherapie also bei fast allen Erkrankungen einsetzbar. So erhalten Sie auch hier beispielsweise Antibiotika, Vitamine, Impfstoffe oder ähnliches. Der einzige Unterschied zu den oral, intravenös oder intramuskulär verabreichten Medikamenten ist der, dass die Medikamente, die für die Mesotherapie eingesetzt werden, vorab „verdünnt“ werden. Hierzu wird in der Regel ein Lokalanästhetikum benutzt. Welches „Verdünnungsmittel“ mit welchem Medikament letztendlich vermischt wird, entscheidet Ihr Arzt.

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1 Kommentar auf "Mesotherapie"

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iwa

Gestern erlebte ich das unverhoffte Wunder:
Meine rechte Hand, welche ein halbes Jahr lang
aufgrund einer stark schmerzenden Sehenenscheidenentzündung kaum noch zu gebrauchen war, sprach auf die Mesotherapie prompt an und wird nun wieder wunderbar durchblutet. Ich kann all meinen LeidensgenossInnen nur wärmstens empfehlen, sich auf diese Weise behandeln zu lassen!

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