Ich: Persönlichkeit

Mentatraining

Mentatraining stärkt das positive Denken und den Glaube an sich selbst. Welche Arten von Mental-Training es gibt, wie ein Mentaltraining abläuft und auf was Sie bei einem Mental-Training achten sollten, erfahren Sie hier.

Mentaltraining – Begriffsdefinition

Mentaltraining vermittelt Methoden, wie Sie selbst durch gezielte Gedankengänge und Visionen Ihre Zukunft positiver gestalten können und so Ihre vorab gesteckten Ziele erreichen sollen. Allein mit der Hilfe des positiven Denkens sollen Sie Ihr Leben beeinflussen können. Es basiert auf der Aussage, dass jeder Mensch für sein Schicksal, seine positiven sowie auch negativen Erfahrungen selbst verantwortlich ist. Gezielte Übungen und verschiedene Methoden werden zur mentalen, also geistigen, Beeinflussung erlernt.

Mentaltraining – Anwendungsgebiete

Mentaltraining ist für alle Menschen geeignet, die mehr aus ihrem Leben machen möchten. Im Kleinen praktizieren Sie es vielleicht jetzt schon ganz unbewusst. Wer hat sich nicht schon vor schwierigen Situationen zu sich selbst gesagt: "Du schaffst das! Du kannst das!"? Mentaltraining ist also für alle Lebensbereiche anwendbar. Ob Sie sich Ihrem Beruf besser profilieren möchten und eine Karriere anstreben oder im Sport endlich Ihren eigenen Rekord brechen möchten. Selbst Unternehmer können mit dem Einsatz gezielter Gedankengänge und Visionen bessere Umsätze erzielen, so die Anbieter. Aber auch im privaten Bereich bauen Sie mit Hilfe des Mentaltraining ein größeres Selbstvertrauen auf und haben so Ihren Mitmenschen gegenüber eine größere und positivere Ausstrahlung.

Mentaltraining – Anbieter

Als Mentaltrainer fungieren ganz unterschiedliche Menschen. Bei Sportlern übernehmen diese Aufgabe oftmals die Trainer selbst, die sie besonders vor anstehenden Wettkämpfen oder Turnieren mental aufbauen. Unternehmer, oder einfache Menschen, die ihr Leben verändern möchten, nehmen die Hilfe von professionellen Anbietern in Anspruch. Diese kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen und haben die unterschiedlichsten Ausbildungen. Sie vermitteln die verschiedenen Methoden meist in Seminaren, die von mehreren Interessenten besucht werden. Einzelcoachings sind aber auch möglich, um speziell auf bestehende Barrikaden oder ähnliches besser eingehen zu können.

Mentaltraining – Inhalte

Aus der Fülle der Angebote haben sich einige Methoden und Coachingmodelle herauskristallisiert, die sich auf einzelne Lebensbereiche oder Trainingsabschnitte konzentrieren. Je nach Modul setzen Sie sich in einem Seminar mit Ihrer Vergangenheit und den in dieser Zeit erlebten positiven sowie negativen Erfahrungen auseinander. Diese haben unser jetziges Denken und Handeln stark geprägt und kann Sie unter Umständen so stark behindern, dass Sie sich quasi "selbst im Weg stehen". In diesen Seminaren heißt es, diese Blockaden zu erkennen und zu beseitigen.

In einem anderen Modul machen Sie sich mit der Erkenntnis vertraut, dass Sie selbst für Ihre Handlungen verantwortlich sind. Sie haben es selbst in der Hand, was in Ihrem Leben passiert. Wenn Sie sich mit dieser Denkweise identifizieren können, können Sie sich mit dem im gleichen Seminar erarbeiteten zwar sehr hoch gesteckten, aber laut Mentaltrainer realistisch erreichbaren persönlichem Ziel auseinandersetzen und sich mental darauf einstellen lassen. Sie lernen, wie Sie sich stets so motivieren und Ihre Visionen einsetzen, bis Sie dieses Ziel erreicht haben.

Des weiteren gibt es ein Seminar, welches Ihr Bewusstsein im Hier und Jetzt schärft.

Mentaltraining wird aber auch als Mediationsmethode eingesetzt. Die Mentaltrainer fungieren hier als Berater und helfen, den Ursachen von Streitigkeiten auf den Grund zu gehen. Gemeinsam mit den Betroffenen entwickeln Sie dann mit Hilfe des Mentaltrainings Konzepte, diese Streitigkeiten beizulegen und in Zukunft zu vermeiden.

1 Kommentar

  • Auf der Suche nach den Gründen für unerwünschte Verhaltensweisen von mir, die ich abzustellen versuche, wurde mir klar, dass ich sehr ängstlich bin. Mir war das nie bewußt, ich habe also immer “gegengehalten” und “überspielt”.
    Das ist in allen Lebensbereichen ein recht negativ wirkender Faktor gewesen. Da die Ursache anscheinend mein Denkprozess ist, will ich hier ansetzen.
    Wie kann ich lernen mich nicht in Gedanken zu verstricken oder hineinzusteigern?

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