Medikamente

Einige Mausklicks und Ihr Apothekenschrank wird erneut gefüllt? Medikamente im Internet zu kaufen, ist einfach geworden. Neben verschreibungsfreien Medikamenten können gegen Vorlage auch rezeptpflichtige Arzneimittel bestellt werden. Gesetzliche Auflagen sorgen dafür, dass die sensiblen Medikamente nicht leiden. Achten Sie allerdings darauf, dass diese auch eingehalten werden.

Medikamente— Angebot

Grundsätzlich muss ein Internetversandhandel für Medikamente alle in Deutschland zugelassenen und hier erhältlichen Medikamente liefern können. Das Sortiment reicht von Produkten, die Sie auch in der Drogerie erwerben können, bis zu rezeptpflichtigen Medikamenten. Bei den Medikamenten gehören beispielsweise Herz- und Kreislaufkapseln, Magentabletten ebenso dazu wie Arznei gegen Erkältungskrankheiten. Auch homöopathische Medikamente werden häufig geliefert. Was über das Pflichtprogramm hinausgeht, ist von Händler zu Händler unterschiedlich: häufig angeboten werden Sonnenschutzmittel, Vitamine und Mineralien oder auch Drogerieprodukte.

Medikamente – Preise

Mit etwas Recherche können Sie im Internet durchaus Kosten für Medikamente sparen. Vertrauen Sie jedoch nicht darauf, dass der Internet-Versandhandel für Medikamente grundsätzlicher preiswerter ist als Ihre Apotheke vor Ort. Preisvergleiche lohnen sich.

Medikamente – Auflagen

Verschiedene gesetzliche Auflagen schützen den Verbraucher, wenn es um den Versand von Medikamenten im Internethandel geht.

Beispielsweise müssen Verpackung und Transport die Qualität der Medikamente sichern.

Höchstens zwei Tage nach Bestellung muss der Verbraucher die Medikamente erhalten, ansonsten ist der Verbraucher zu informieren.

  • Alle in Deutschland zugelassenen und hier erhältlichen Medikamente müssen Teil des lieferbaren Angebots sein.
  • Die Medikamente dürfen auch im Internet-Versandhandel nur dem Besteller zugestellt werden.
  • Qualifizierte Mitarbeiter des Internet-Versandhandels für Medikamente müssen den Verbraucher in deutscher Sprache beraten können.
  • Die Internetapotheken haben die Pflicht, darauf hinzuweisen, dass Verbraucher bei auftretenden Problemen einen Arzt kontaktieren.
  • Ein Feedback-System muss es dem Verbraucher ermöglichen, sich zu beschweren bzw. konkrete Informationen zu erfragen.
  • In Deutschland verbotene Medikamente dürfen nicht geliefert werden.

Medikamente — Auflagen für rezeptpflichtige Medikamente

Für rezeptpflichtige Medikamente muss der Verbraucher sein Originalrezept an den Internet-Versandhandel für Medikamente schicken. Dieses Rezept muss vom Arzt unterschrieben sein und eine ganze Reihe von Informationen enthalten:

  • Datum der Rezept-Ausstellung,
  • Geburtsdatum des Patienten,
  • die Stärke des Medikaments und die Art der Darreichung (z.B. oral).

Natürlich muss das Rezept auch gültig sein. Kassenrezepte sind für einen Monat ab Ausstellung gültig, Privatrezepte drei Monate lang. Der Arzt kann diese Frist bei Privatrezepten allerdings ändern. Rezepte für Betäubungsmittel sind nur sieben Tage ab Ausstellung des Rezepts gültig.

Medikamente – Qualifikation des Versandhandels

Achten Sie bei der Auswahl Ihres Internet-Versandhandels für Medikamente auf die Qualifikation des jeweiligen Händlers. Bei Medikamenten ist es besonders wichtig, Qualität geliefert zu bekommen. Meiden Sie anonyme Anbieter, die beispielsweise mit unerlaubter Mailwerbung für Viagra werben.

Sie sollten zudem auf den jeweiligen Internetseiten auf Hinweise für eine gute Qualifikation des Medikamenten-Versandhandels achten. Solche Hinweise sind

  • eine Zertifizierung nach ISO 9001. Die ISO 9001 Zertifikate werden für Unternehmen erteilt, die in der Lage sind, mit ihren Produkten Kundenanforderungen und behördliche Auflagen zu erfüllen,
  • eine Zulassung und Kontrolle durch stattliche Institutionen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.