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Manometer

Manometer sind Druckmessgeräte. Lesen Sie hier wie ein solches Manometer funktioniert, was ein gutes Manometer ausmacht und worauf Sie generell achten sollten bei einem Manometer.

Manometer – Allgemeines

Manometer sind Druckmessgeräte. Diese Messeinrichtung dient dazu, den physikalischen Druck eines Mediums zu messen und anzuzeigen. Bei dem Medium selbst kann es sich um flüssige und gasförmige Stoffe handeln.

Manometer – Arten

Je nach gemessenem Medium benötigen Sie ein spezielles Manometer. Hier haben Sie die Wahl zwischen Manometer, die über eine analoge oder auch digitale Anzeige verfügen, wobei das Ablesen bei den digitalen Manometern weitaus genauer erfolgen kann.
Je nach Anwendungsbereich sind die Anzeigen des Manometers entweder in Einheiten von den Maßeinheiten mbar, Torr, PSI, Pascal etc. angegeben, wobei diese auch wiederum dabei variieren, welche Messgrößen diese anzeigen.
Wenn Sie sich für den Einsatz eines digitalen Manometers entschieden haben, verfügen diese teilweise auch über einen Speicher, mit dessen Hilfe Sie auch gleichzeitig auf ältere Daten zurückgreifen können und so komfortabel und schnell Druckabweichungen feststellen und ablesen können. Die gesammelten Daten können anschließend über eine am Manometer befindliche Schnittstelle auf einen Computer überspielt werden und hier weiter archiviert und/oder weiter verarbeitet und analysiert werden.

Manometer – Anwendungsbereiche

Manometer finden sich so gut wie in jedem Bereich des täglichen Lebens. Gerade beim Handwerk oder in der Industrie sind viele Arbeitsgänge ohne den Einsatz eines Manometers kaum mehr vorstellbar. Selbst in der Luft- und Raumfahrt, im Kraftfahrzeug oder auch im Hobbybereich, wie beispielsweise dem Tauchen, ist die Anzeige der verschiedenen Druckverhältnisse der Luft, des Wassers, von Gasen oder anderen Medien entweder lebenswichtig oder für den reibungslosen Betrieb einer Maschine oder eines Bauteils von großer Bedeutung.
Mit einem Manometer haben Sie die Möglichkeit, verschiedene Drücke zu messen. Hierbei kann es sich um einen Überdruck, einen Unterdruck oder einen Differentialdruck handeln.

Manometer – Schutzvorrichtungen

Einige Manometer verfügen über spezielle Schutzvorrichtungen. Diese können verhindern, dass bei einem eventuellen plötzlich auftretenden Überdrück ein Schaden entstehen kann. Hierbei kommen beispielsweise Kolbenventile zum Einsatz. Im Manometer selbst befinden sich ein Kolben sowie eine Schraubenfeder. Der Kolben und die Schraubenfeder haben eine leichte Verbindung, wobei der Druck, der vom Kolben auf die Feder ausgeübt wird, ausgeglichen ist. Steigt nun aber der Druck des durchfließenden oder durchströmenden Mediums an, erhöht sich auch der Druck, der auf den Kolben einwirkt. Dieser drückt somit auf die Feder und überwindet ab einer bestimmten Größe den von der Feder vorherrschenden Gegendruck. Dieser Druck wird Schließdruck genannt, da dieser Umstand bewirkt, dass die Feder ein Ventil automatisch schließt und so einen weiteren Durchfluss verhindert. Lässt der Druck, der auf den Kolben herrscht, wieder nach, so wird gleichzeitig der Druck auf die Schraubfeder verringert, was wiederum zum Öffnen des Ventils führt. Ab welchem Maximaldruck das Ventil geschlossen wird und das angeschlossene Gerät gegen einen Überdruck geschützt wird, kann vorher manuell eingestellt werden.

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