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Magnete

Magnete dienen vielen Zwecken und Magnete kommen in vielen Formen. Unsere Übersicht zum Thema Magnet.

Magnete – Allgemeines

Der Menschheit ist der Magnetismus bereits seit der vorherigen Jahrtausendwende bekannt. Im Jahre 1250 wurde der erste Schiffskompass konstruiert. Schon damals galt der Magnetismus als geheimnisumwobene Kraft, da wir ihn weder sehen, fühlen noch schmecken können, wir sehen lediglich die Auswirkungen seiner Energie. Diese Kraft hat viele Wissenschaftler, Tüftler und Techniker zu immer neuen Erfindungen inspiriert.

Magnete – Anwendungsgebiete

Magnete können nicht nur im Büro oder im Haushalt gute Dienste leisten. Die bekanntesten sind hier wohl die optisch ansprechenden magnetischen Pins für Kühlschränke, Pinwände oder ähnliches. Im Hobbybereich dienen sie beispielsweise als Orientierungshilfe im Kompass oder als Bestandteil eines Motors für ein Modellflugzeug.
So manche Errungenschaften der modernen Technik ist ohne den Einsatz von Magneten kaum mehr denkbar. Die Magnetschwebebahn ist hier das neueste Bespiel.
Im medizinischen Bereich werden Magnete erfolgreich zur Heilung unterschiedlichster Krankheiten im Rahmen einer Magnetfeldtherapie eingesetzt.

Magnete – Begriffsdefinitionen

Wenn Sie einen für Ihre Zwecke optimalen Magneten suchen, werden Ihnen immer wieder Fachbegriffe begegnen, die Sie bei Ihrer richtigen Auswahl unterstützen:

Koerzitivfeldstärke
Um einen Magneten vollständig zu entmagnetisieren, wird eine gewisse Größe von Feldstärke benötigt. Diese wird als Koerzitivfeldstärke, kurz Hc, bezeichnet. Je größer die Feldstärke ist, desto schwerer verliert der Magnet sein eigenes Magnetfeld. Dies ist dann interessant, wenn der Magnet einem Gegenmagnetfeld ausgesetzt wird. Die Koerzitivfeldstärke wird nochmals zwischen der Koerzitivfeldstärke bHc, der Flussdichte und Koerzitivstärke jHc, der Polarisation unterschieden.
Die magnetische Feldstärke wird im Ampere pro Meter angegeben. Die alte Maßeinheit lautete Oersted, kurz Oe.

Remanenz
Dieser Remanenzwert bezeichnet grob gesagt die Stärke des Magneten. Er ist das Maß für die Flussstärke bzw. die magnetische Induktion, die sich im Magneten befindet.

Maximales Energieprodukt
Im Vergleich zur Remanenz gibt der Wert "maximales Energieprodukt" nicht die Stärke des Magneten sondern den Wert seiner maximal gespeicherten magnetischen Energie an. Da die Größe des Magneten für dessen eigentliche Kraft nicht ausschlaggebend ist, sondern der Wert seines maximalen Energieproduktes, ist es wichtig, diesen Wert zu vergleichen.

Magnete – Arten

Hochwertige und leistungsstarke Magnete werden aus den Seltenen Erden hergestellt. Diese Seltenen Erden sind DeltaMagnet, NeoDeltaMagnet und IBS Magnet. Aus ihnen werden die modernen Magneten, die Dauermagneten, hergestellt. Je nach Dimensionierung und Art der verwendeten Seltenen Erden sind die Magnete unterschiedlich beanspruchbar. Die Dimensionierung ist das Verhältnis zwischen der Magnetdicke und den Magnetpolflächen. Diese Dimensionierung bestimmt auch die höchste Betriebstemperatur, der der Magnet ausgesetzt werden sollte.
Es gibt Magnete in vielen verschiedenen Formen, je nach Bedarf. Sie finden diese in Zylinder-, Quader-, Kugel-, Ring- oder auch Plättchenform.

Magnete – Sicherheitshinweise

Wenn Sie Magnete benützen oder sich Magnete in Ihrer Nähe befinden, sollten Sie vorher Ihre Scheck-, Kredit- oder sonstigen Karten, auf denen sich ein Magnetstreifen oder ein Chip befindet, im sicheren Abstand deponieren. Die magnetische Kraft kann die darauf befindlichen Daten löschen. Da sich in vielen technischen Geräten heutzutage Magnete befinden, sollten Sie einen Magneten nur mit größerem Abstand benutzen und diesen nie mit dem Gerät direkt in Verbindung bringen, es könnte sonst zu Funktionsschwierigkeiten führen.
Besondere Vorsicht ist bei Trägern von Herzschrittmachern geboten. Die Magnete können diese negativ beeinflussen.

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