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Lernsoftware

Lernsoftware gehören heute fest zu den etablierten Instrumenten des Lernens. Lesen Sie hier welche Arten Lernsoftware es gibt, was eine gute Lernsoftware ausmacht und worauf Sie bei einer Lernsoftware achten sollten.

Lernsoftware – Allgemeines

Waren Kassettenrekorder oder elektronische Taschenrechner noch vor Jahren einziger multimedialer Bestandteil in den hiesigen Kinderzimmern, so gehören heute bereit bei Grundschulkindern die Computer mit dazu. Fast jedes Kind besitzt hier bereits einen eigenen PC mit mehr oder weniger vielen Programmen.
Haben früher noch Bücher oder Lernhefte geholfen, das in der Schule Erlernte aufzuarbeiten oder zu festigen, haben diesen Part heute spezielle Lernsoftwareprogramme übernommen. Die Auswahl ist schier unüberschaubar geworden und nicht jede Lernsoftware bringt den gewünschten Nutzen.

Lernsoftware – Arten

Im Prinzip kann bei der Lernsoftware zwischen vier Arten unterschieden werden:

Zum einen gibt es hier Lernprogramme, die in Form eines Kurses aufgebaut sind. Sie vermitteln ein spezielles Gebiet wie beispielsweise eine Fremdsprache und beinhalten gleichzeitig die Möglichkeit mit Hilfe von Testes und Aufgaben, das Erlernte abzufragen und hier den Kenntnisstand überprüfen zu lassen. Diese Programme eignen sich vorwiegend für Erwachsene.

Ein weiteres Gebiet sind Übungssoftwareprogramme. Hier wird ein bereits erlerntes Stoffgebiet nochmals durch bestimmte Übungen und Tests überprüft. Wenn sich Fehler einschleichen sollten, werden diese nicht nur korrigiert sondern auch erläutert, damit der Anwender hier weiß, wo seine Schwächen liegen und wie er diese ausgleichen kann.
Zu diesen Übungssoftwareprogrammen gehören auch die Spielprogramme, die lernende Inhalte haben. So müssen hier beispielsweise Aufgaben gelöst werden, um zu einem neuen Level zu gelangen. Gerade bei Kindern sind diese Spiele sehr beliebt. Diese Lernprogramme werden bereits für den Grundschulbereich bis hin zum Abitur angeboten.

Zu den Lernprogrammen gehören auch multimediale Nachschlagewerke wie Lexika, etc, die den Vorteil haben, dass hier zu einem Thema neben Bildern und erläuternden Texten auch kleinere Filme mit eingebunden sein können.

Simulationsprogramme werden ebenfalls unter dem Schlagwort Lernsoftware geführt. Gerade bei älteren Kindern können diese sinnvoll beispielsweise den Chemie- oder Physikunterricht ergänzen. Hier werden Prozesse am Bildschirm simuliert, die sich entweder nur sehr begrenzt oder extrem aufwendig real abbilden lassen.

Lernsoftware – Auswahlkriterien

Eines der wichtigsten Auswahlkriterien sollte vor allem das Alter des Kindes sein. Wichtig ist hier, die Altersempfehlung der Lernsoftware bzw. das Klassenziel, welches der Schüler bereits erreicht haben sollte, zu beachten. Gute Lernsoftwareprogramme haben diese Angaben deutlich bereits auf der Verpackung vermerkt.

Ein weiteres Auswahlkriterium sollte der eigentliche Inhalt der Lernsoftware sein. Es sollte bereits vor der Installation sichtbar sein, welche Lernziele wie erreicht werden können. Die Spiel- bzw. Lernoberfläche sollte auch kind- und altersgerecht gestaltet worden sein. Ein sprechender Teddybär, der zwar komplizierte Rechenaufgaben von sich gibt, die es letztendlich zu lösen gilt, spricht wohl kaum mehr einen 12 jährigen Jungen an. Für diesen sind hier eher Autorennspiele, bei denen bei verschiedenen Boxenstopps Aufgaben gelöst werden müssen, weitaus interessanter.

Das Programm sollte weiterhin leicht bedienbar und in sich selbsterklärend zu handhaben sein. Umständliche und nicht nachvollziehbare Tastenkombinationen, undurchsichtige Navigationen etc lassen den Spieltrieb, dessen positiver Nebeneffekt ja das Lernen sein soll, schnell ermüden.

Lernsoftware – Kaufentscheidungsfindung

Wenn Sie alle erforderlichen Angaben schon auf der Verpackung finden und der Computer auch die Systemvoraussetzungen für den Einsatz dieses Programms erfüllt, sollten Sie dennoch schauen, ob Sie nicht die Möglichkeit haben, das Programm zu testen. Dies können Sie oftmals in Bibliotheken oder ähnlichen Einrichtungen, die hier ebenfalls eine große Anzahl an verschiedenen Lernsoftwareprogrammen anbieten, tun.

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