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Laserdioden

Laserdioden sind Halbleiter-Bauteile, die Strom in Licht umwandeln. Ohne diese Laserdioden sind die Lasergeräte nicht funktionsfähig. Je nach Anwendung, werden bei den Laserdioden unterschiedliche Bauteil eingesetzt, da die verwendeten Materialien einen großen Einfluss auf die Wellenlänge des Lasers haben.

Laserdioden – Funktionsweise

Bei Laserdioden wird das Licht durch einen Rekombinationsprozess von Elektronen und Löchern erzeugt. Das verwendete Bauelement haben teilreflektierende Enden, so dass diese hier wie eine Art Spiegel wirken, der als Resonator bezeichnet wird. Hier wird die Lichtwelle gebildet. Diese aber allein reicht noch nicht für ein Laserlicht aus. So findet innerhalb einer Laserdiode eine so genannte Besatzungsinversion statt, welche den eigentlichen Strahlungsprozess in Gang setzt, was die Laserdiode letztendlich das Licht als Laserlicht ausgeben lässt.

Laserdioden – Einsatzbereiche

Die Einsatzbereiche von Laserdioden hängen vor allem von deren Wellenlänge ab. So können Laserdioden als Bauteile in den unterschiedlichsten Geräten verwendet werden, die zu unterschiedlichsten Zwecken eingesetzt werden. So finden Sie Anwendungen bei:

  • Lichtschranken
  • Laserpointer
  • optischen Vermessungsgeräten wie Laserpistolen oder ähnliches
  • optischen Datenabtastungsgeräten wie CD-Spieler, DVD-Geräte, Barcodeleser
  • Datenübertragungsgeräten, die auf optischer Basis arbeiten
  • Glasfaserkabeln
  • Belichtungsvorgängen

In der Industrie werden leistungsstärkere Laserdioden eingesetzt, um den dortigen Anforderungen der Lasergeräte zu genügen. Gerade bei Festkörperlasern, die zum Schneiden oder Schweißen eingesetzt werden, werden sogar mehrere Laserdioden integriert, wobei die Lichtstrahlen gebündelt und als ein leistungsstarker Einheitsstrahl anschließend ausgegeben werden.

Laserdioden – Laserklassen

Die Stärke der Laserstrahlen wird in Laserklassen unterteilt. Diese sagen aus, wie hoch das Gefährdungspotential ist, welches von dem Laserstrahl ausgeht.

Laserklasse 1

Die Laserstrahlen, die der Laserklasse 1 zugeordnet wurden, sind für den Menschen ungefährlich. Als Beispielgerät kann hier der DVD-Player genannt werden.

Laserklasse 2

Die Laserklasse 2 besagt, dass die Geräte zwar relativ ungefährlich sind, jedoch bei längerem direktem Blick direkt in den Laserstrahl eine Gefährdung für das menschliche Auge darstellen können. Ein Laserpointer fällt beispielsweise in diesen Laserklassenbereich.

Laserklasse 3A

Diese Laserklasse gleicht in etwa der Laserklasse 2, wobei es hier aber um optisch aufgeweitete Laserstrahlen handelt.

Laserklasse 3B

Bei Lasergeräten, die unter diese Laserklasse fallen, gehen Gefahren für die Haut sowie für die Augen aus. Auch gilt hier eine erhöhte Brandgefahr für leicht entzündliche Stoffe. Zum Schutz sollten Sie hier mit dem Laserstrahl nicht in Berührung kommen und zum Schutz für die Augen eine Schutzbrille tragen. Als Beispielgerät sind hier die Punktlaser zu nennen.

Laserklasse 4

Dies ist die höchste Laserklasse und somit auch die gefährlichste. Beim Betreiben eines Geräts mit einem Laser der Laserklasse 4 sollten Sie unbedingt Schutzkleidung sowie eine Schutzbrille tragen. Auch sollten Sie darauf achten, dass in dessen Nähe erhöhte Brand- sowie auch Explosionsgefahr besteht. Laserschneid- und auch Laserschweißgeräte fallen unter diese Laserklasse.

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