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Insel Gávdos


Insel Gávdos
Die Insel Gávdos befindet sich ca. 40 km südlich vor der Küste Kreta und ist die südlichste Insel Europas. Allerdings leben hier gerade mal an die 40 Einwohner. Früher waren es einmal um die 8.000, doch die karge Landschaft hat es den Menschen nicht einfach gemacht, hier ihr Leben zu verbringen.

Auch wenn Gávdos zu Griechenland gehört, scheinen hier die Uhren etwas anders zu laufen. Auch fehlen gänzlich die schönen weiß gekalkten Häuser, die sonst schon leuchtend bereits aus der Ferne auszumachen sind. Das Leben auf Gávdos ist karg und schwer. Die übrig gebliebenen Einwohner leben hauptsächlich vom Tourismus, der die Insel mehr und mehr für sich entdeckt. Allerdings sind das eher die Individualurlauber, denn große Hotels und Geschäfte werdet Ihr hier nicht finden. Aber vielleicht ist es gerade das, was den Charme der Insel Gávdos ausmacht. Wildcampen direkt am Strand ist hier zwar noch die Regel, aber die Einwohner haben hier und da kleine Steinhäuser gebaut, die Ihr als Ferienhäuser anmieten könnt.

Der Süden der Insel ist steinig und karg, der Westen wird dominiert durch die Steinwüsten und Steilküsten. Die Inselmitte von Gávdos allerdings ist grün und mit Kiefernwäldern durchsetzt und im Norden findet Ihr Süßwasserbiotope, die sogar noch Süßwasserschildkröten anziehen, sowie Sanddünen, Wasserfälle und kleine Kiefernwälder.

Karavés

Der Ort Karavés besteht eigentlich nur aus einem kleinen Hafen, ein paar Privatzimmern und einer Taverne.

Sarakíniko

Bei Sarakíniko handelt es sich um den schönsten Sandstrand, den die Insel Gávdos zu bieten hat. Früher trafen sich hier die Individualurlauber um zu feiern, zu schlafen und um ihren ganzen Urlaub auf Gávdos zu verbringen. Heute gibt es hier noch ein paar einfache Tavernen und ein paar Steinhäuser, die Ihr als Ferienhäuser anmieten könnt.

Mit etwas Glück könnt Ihr von hier aus die Weißen Berge von Kreta erkennen. Nachts leuchten sogar die Lichter der Städte von der Nachbarinsel.

Ágios Ioánnis

An diesem Strand treffen sich auf Gávdos die Wildcamper. Unterhalb der kleinen alten Kirche Ágios Ioánnis sind es in der Hochsaison schon einige Hundert Besucher, die hier übernachten, allerdings ist zu beachten, dass es bis heute noch keine sanitären Einrichtungen rund um den Strand gibt.

Kastrí

Kastrí ist mit seinen ca. 10 noch bewohnbaren Häusern die „Hauptstadt” von Gávdos. Hier befindet sich das Rathaus – 1 kleines Zimmer – und hier wohnen auch der Inselarzt, eine Handvoll alte Menschen, ein paar Hühner und Ziegen.

Vatsianá

Vatsianá ist der südlichste Ort von Europa. Er besteht aus einigen kleinen heruntergekommenen Häusern und einem einzigen gestrichenen Haus, dem Haus des Inselpopen.

Ákra Tripití

Ákra Tripití ist der südlichste Punkt Europas auf der südlichen Insel Europas. Und damit man auch zuhause auf den Erinnerungsfotos nicht vergisst, auf welchem Felsen man da jetzt eigentlich stand, erinnert ein Schild mit der entsprechenden Aufschrift einen daran, wenn man sich hier fotografieren lässt. Der Felsen selbst ist aber auch allein schon sehr fotogen. Er ist unterhöhlt von drei Öffnungen, die einem Bogen gleichen. Auf ihm befinden sich gleich drei Leuchttürme. Der eine ist sehr groß, allerdings bereits abgeknickt, der zweite liegt gänzlich auf der Seite und der Dritte wird zwar derzeit mit Solar betrieben, gleicht aber eher einer Ruine.

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