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Korrekturlesen

Einen Text fehlerfrei zu schreiben, ist nicht immer einfach. Je länger der Text ausfällt, desto schwieriger wird es, Fehler zu vermeiden. Diese Fehler zu finden, ist der Sinn des anschließenden Korrekturlesens. Doch auch das Korrekturlesen ist letztendlich nicht immer ein Garant dafür, dass auch wirklich alle Fehler gefunden werden. Aus diesem Grund sollten Sie das Korrekturlesen von wichtigen Texten Profis überlassen, die sich auf das Korrekturlesen spezialisiert haben.

Korrekturlesen – Allgemeines

Das Korrekturlesen sollte nicht mit dem Redigieren oder Lektorieren verwechselt werden. Beim Korrekturlesen geht es einzig und allein um das Auffinden und Beseitigen von Schreib- und Grammatikfehlern. Stilistische Fehler oder auch inhaltliche Ungereimtheiten zu verbessern ist die Aufgabe des Lektors.

Korrekturlesen – Anbieter

Die meisten Anbieter der Dienstleistung Korrekturlesen kommen oftmals aus Bereichen, die sich beruflich viel mit Texten sowie der meist deutschen Rechtsschreibung befassen. Korrekturlesen wird aber nicht nur für die deutsche Sprache sondern auch für alle anderen Sprachen angeboten. Diese Korrekturlesen-Aufgabe übernehmen dann meist hauptberufliche Übersetzer bzw. Muttersprachler.

Das Korrekturlesen wird in der Regel als Zusatzleistung mit angeboten, da die Anbieter meist noch andere textlichen Dienstleistungen mit anbieten.

Korrekturlesen – Aufgaben/Inhalte

Beim Korrekturlesen geht es nicht nur darum, beim einmaligen Durchlesen hier und da Tippfehler zu finden. Oft können die Texte so lang sein, dass diese in einem Durchgang nicht Korrektur gelesen werden können. Sie kennen das bestimmt auch selbst: Oft lesen Sie Wörter bzw. meine Buchstabenfolgen zu erkennen, die eigentlich gar nicht auf dem Papier stehen – nur weil Sie annehmen, dass genau dieses Wort nun dastehen müsste. Tippfehler bzw. doppelte bzw. fehlende Buchstaben werden so nicht erkannt.

Aus diesem Grund wird ein Text nicht nur einmal gegengelesen, sondern meist mehrmals. Jeder Korrekturleser hat hier so seine Arbeitsweise, um auch nahezu alle Fehler erkennen zu können. Meist wird der Text erst einmal auf Tipp- bzw. Rechtsschreibefehler gelesen, beim zweiten Korrekturdurchgang auf den richtigen Satzbau sowie beim dritten Korrekturdurchgang nochmals auf Grammatikfehler.

Neben dieser sehr hohen Konzentration, die während des Korrekturlesens notwendig ist, sollte ein Korrekturleser auch die Regeln der Rechtsschreibung sowie die Grammatik der jeweiligen Sprache nicht nur kennen, sondern diese vor allem beherrschen. Die Rechtschreibreform sowie die ständige Reformierung dieser Reform macht die Arbeit der Korrekturleser nicht gerade einfacher. Diese aber müssen sich auch hier stets auf dem neuesten Stand halten.

Korrekturlesen – Kosten

Obwohl es sich beim Korrekturlesen um eine sehr anspruchsvolle Arbeit handelt, bekommen Sie diese relativ preiswert ausgeführt. Abrechnen tun die meisten Anbieter des Korrekturlesens nach der Anzahl der Normseiten, wobei eine Normseite einer durchschnittlichen Anschlagszahl von 1.500 bzw. 1.800 Zeichen pro DIN A4 Seite entspricht. Ein weiteres Abrechnungskriterium ist die Qualität sowie der Anspruch des Textes. Wenn es sich beispielsweise um eine Doktorarbeit aus dem Bereich der Medizin handelt, wird der Korrekturleser einen höheren Satz abrechnen als beispielsweise bei einer Hochzeitszeitung.

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