Koi – Teiche

Der Nishikigoi „Brokatkarpfen“, kurz auch Koi genannt ist eine Zuchtform des Karpfens. Dieser faszinierende aber auch sehr kostspielige Fisch ist längst für Liebhaber so etwas wie der Rolls-Royce unter den Teichbewohnern geworden. Dem entsprechend gestaltet sich auch ein Koi – Teich anspruchsvoller als ein gewöhnlicher Gartenteich.

Ein gelungener Koi-Teich ist Glanzpunkt in jeden Garten, er ist schön gestaltet, leicht zu warten und bietet dem Koi eine sichere, dauerhafte Unterkunft, Sommer wie Winter.

Koi – Teiche – Planung

Zu einer umfangreich Vorplanung gehört vor allem das einholen von Fachinformationen. Hierbei helfen Internetseiten, die sich mit dem Thema Koi-Teiche beschäftigen und Fachliteratur. Aber auch durch die Kontaktaufnahme mit Koi Clubs, Vereinen oder mit dem Zoo-Fachhandel erhält man Tipps, die beim späteren Bau eines Koi-Teiche eine wichtige Hilfe sein können. Grundsätzlich brauchen Kois mehr Platz, als z.B. ein Goldfisch. Also fertige Gartenteiche aus dem Baumarkt für wenige Euro sind nicht die richtige Lösung.

Auf Grund seiner Größe, sollte man pro Koi mindestens 1.000 Liter, besser noch 2.000 Liter Wasser einplanen. Soll der Koi auch im Winter gehalten werden, muss Ihr Koi-Teich mit einer Tiefe bis zu 250 cm gebaut werden. Berücksichtigen Sie bei der Planung, wie viel Kois Sie in ihren Teich ansiedeln wollen. Denn am wohlsten fühlt sich der Koi mit einigen Artgenossen. Daher muss er auf jeden Fall im Schwarm gehalten werden. Ein günstiger Standort für einen Koi -Teich ist in Hausnähe im Halbschatten (etwa 6 Stunden Sonne pro Tag). Die Form kann länglich, ein schmales Oval oder besser noch in einer Achtform sein.

Gutes Wasser hat einen pH-Wert zwischen 7.2 und 7.4, eine Härte von 7-8 und so wenig wie möglich Abfälle im Teich. Zum schnellen Wachstum von Plankton und Bakterien braucht man eine gute Filtrierung. Verwenden Sie nur eine Teichfolie ab 1mm Dicke, besser ist 1.5mm. Die Folie soll dunkel sein, damit Sie eine Tiefenwirkung bekommen und die Koi einen dunklen Untergrund wie in der Natur vorfinden und ihre kräftigen Farben voll zur Geltung kommen. Nehmen Sie robuste und unempfindliche Pflanzen, da feingliedrige Pflanzen in kurzer Zeit abgefressen werden. Tipp: Im Koiteich müssen die Pflanzen stets in einem Pflanzkorb eingebracht werden, da die Fische sie sonst rasch ausbuddeln, die Körbe mit schweren Steinen abdecken. Die nächste Zone sollte ca 100 – 130 cm Tiefe aufweisen und der Tiefwasserbereich (wichtig für die Überwinterung) mit einer Tiefe bis zu 250 cm sollte anschließen.

Koi – Teiche – Filterung

Mechanische und biologische Filter, Belüfter und Wasserpumpen sollen so nah wie möglich am Teich installiert werden. Eine mechanische Filterung, geeignet für größere Teiche, dient dazu grobe und feste Bestandteile aus dem Teich zu filtern, (z.B.Futterreste, Fischkot, Schlamm und Laub). Einer biologischer Filterung besteht in der Regel aus japanischen Filtermatten. Sauerstoff ist ein wichtiger Bestandteil eines biologischen Filters. Ohne einen richtigen Belüfter entziehen die Bakterien, die sich auf den Filtermatten ansiedeln den Sauerstoff aus dem Wasser und die Kois können sterben. Wichtig bei Neuanlagen, ein Skimmer, er sollte bei der Kanalisation vorgesehen werden. Das verschmutzte Oberflächenwasser, also Pollen, Laub usw. wird von einen Skimmer abgesaugt.

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