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Klebeband

Nicht nur im Haushalt sondern auch bei handwerklichen Tätigkeiten oder im Betrieb gibt es immer wieder Situationen, bei denen zwei oder mehrere teils unterschiedliche Sachen zusammengeklebt werden müssen. Am einfachsten ist hier der Einsatz eines Klebebandes. Doch die Auswahl des richtigen Klebebandes ist nicht immer einfach, denn kein Klebeband ist so universell einsetzbar, dass es alle Anforderungen erfüllt.

Klebeband – Vielfalt

Die Auswahl an Klebebändern ist so vielfältig wie deren Anwendungsmöglichkeiten. Im Haushalt sowie auch im Unternehmen ist es deshalb ratsam, eine kleine Auswahl immer griffbereit zu haben. Da gibt es das Paket-Klebeband, PVC-Klebebänder, doppelseitige Klebebänder, Filz-Klebebänder, Kreppbänder, Gewebebänder und viele Spezialbänder, so dass man den Überblick schnell verlieren kann. Der Unterschied dieser Klebebänder liegt darin, welche Materialien zu ihrer Herstellung verwendet wurden, aber eines haben alle gemeinsam. Bei der Herstellung aller Klebebänder wird auf einen Träger eine Klebeschicht aufgestrichen. Die Eigenschaften beider Bestandteile sind dafür verantwortlich, ob das Klebeband letztendlich auch stärkeren Belastungen standhält oder aber sich leicht ablösen lässt. Da jeder Hersteller seine eigenen unverwechselbaren Namen für die unterschiedlichen Klebebänder erdacht hat, ist es ratsam, beim Klebeband auch auf das Kleingedruckte auf der Verpackung zu achten und festzustellen, ob Ihren gewünschten Anforderungen entspricht.

Klebeband – Klebefilmbänder

Diese Klebefilmbänder gehören zu den gebräuchlichsten Klebebändern. Sie finden sich in jedem Haushalt oder Büro. Die dünne Trägerfolie ist sehr dünn und auch die Schicht des aufgetragenen Klebers ist nicht sehr hoch. Dennoch reicht diese aus, um kleinere Reparaturen zu bewerkstelligen oder auch Papier zu kleben. Zu diesen Klebefilmbändern werden auch die Paketbänder gezählt.

Klebebänder – Kreppband

Beim Kreppband handelt es sich um eine Sonderform der Klebebänder. Es findet vor allem im Malerbereich, zum Bündeln oder auch als Kennzeichnungshilfe seine Anwendung. Es lässt sich von fast allen Materialien schnell und rückstandslos wieder ablösen. Des Weiteren hat Kreppband sehr gute Dehneigenschaften, was die Anwendung erleichtert. So lässt sich das Flachkreppband bis zu 15 % in die Länge dehnen, das Hochkreppband sogar um bis zu 40 %, bis es zerreist.

Klebebänder – Gewebebänder

Wenn es besonders auf die Reißfestigkeit eines Klebebandes ankommt, dann finden Gewebebänder ihre Anwendung. Bei ihnen wurde als Träger ein Gewebeband verwendet, welches mit einem besonders reißfestem Kunststoff zu einer Einheit verarbeitet wurde. Das Gewebeband hat den Vorteil, dass es zwar in Längsrichtung extrem fest ist, sich aber ohne großen Kraftaufwand in Querrichtung bequem per Hand auf die gewünscht Länge kürzen lässt.

Klebebänder – doppelseitiges Klebeband

Das doppelseitige Klebeband ist auf beiden Seiten der Trägerfolie mit Kleber bestrichen. So kann es im Hobby- oder auch im Handwerksbereich sehr gut eingesetzt werden. Es besitzt in der Regel eine hohe Haftkraft.

Klebebänder – Isolierband

Für Klebebänder, die im Elektrobereich eingesetzt werden, gelten höhere Anforderungen. Sie müssen nicht nur kleben, sondern auch isolieren. Hierfür wurden die Klebebänder bzw. deren Isolierkraft in Bezug auf die Dauerhitzebelastbarkeit in Wärmeklassen eingeteilt:

  • Klasse H bis 180°C
  • Klasse F bis 155 °C
  • Klasse B bis 130 °C
  • Klasse E bis 120 °C
  • Klasse Y bis 95 °C

Diese Wärmeklassen sollten Sie auch dann beachten, wenn Sie beispielsweise ein Heißwasserrohr oder ähnliche Materialien abkleben möchten, die unter einem starken Temperatureinfluss stehen.

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