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Kassensoftware

Die Zeiten, da man für die Buchführung noch dicke Kladden benötigte, in denen dann mehr oder minder übersichtliche Zahlenkolonnen verzeichnet waren, sind mittlerweile vorbei. Auch in diesem Bereich trägt der PC zu einer deutlichen Vereinfachung von Arbeitsabläufen bei. Mittlerweile wird die verschiedenste Kassensoftware angeboten, die Ihnen bei Ihrer Buchführung helfen soll. Hier erfahren Sie, was Sie über Kassensoftware wissen sollten.

Kassensoftware – Lösungen für jeden Fall

Moderne Kassensoftware muss den verschiedenen Anforderungen, die die einzelnen Branchen an sie stellen, gerecht werden. Dabei muss die Kassensoftware für einen Baumarkt beispielsweise eine Vielzahl an Artikeln verwalten können und auch eine Kreditkundenverwaltung bieten. Demgegenüber sollte eine gute Kassensoftware für einen Getränkemarkt das Pfandsystem berücksichtigen und auch eine Verwaltung des Leerguts beinhalten. Für Zeitschriftenverlage bietet sich eine Abonnentenverwaltung an und Gastronomiebetriebe möchten mit ihrer Kassensoftware auch gerne die einzelnen Tische verwalten können. Aber auch Privathaushalte können von einer Kassensoftware profitieren. Hier geht es dann in erster Linie darum, dass Ihnen Ihre Kassensoftware einen genauen Überblick darüber bietet, wo Sie das meiste Geld ausgeben, wo also auch das meiste Einsparungspotenzial besteht.

Kassensoftware – Maßgeschneidert oder von der Stange

Wenn Sie sich eine Kassensoftware anschaffen wollen, müssen Sie zunächst eine grundsätzliche Entscheidung treffen. Wollen Sie eine Kassensoftware, die bereits weitestgehend auf Ihre persönlichen Anforderungen zugeschnitten ist, oder schwebt Ihnen eine Lösung vor, bei der Sie die Kassensoftware selber individuell anpassen können? Welche Kassensoftware Sie dabei bevorzugen, hängt nicht zuletzt von Ihrem finanziellen Budget und Ihren PC-Kenntnissen ab. Maßgeschneiderte Kassensoftware kann bisweilen recht kostspielig werden, Produkte von der Stange verlangen Ihnen mitunter Einiges an eigener Arbeit ab.

Kassensoftware – Für geschäftliche Zwecke

Eine gute geschäftlich nutzbare Kassensoftware sollte einige Mindestanforderungen erfüllen. So sollte sie es Ihnen ermöglichen, einen eigenen Kontenrahmen zu erstellen oder den vorgegebenen Kontenrahmen Ihren persönlichen Bedürfnissen anzupassen. Auch eine Kunden-, Lieferanten- und Artikelverwaltung sollte selbstverständlich sein. Diese Verwaltung umfasst im besten Fall auch eine weitgehend automatisierte Abwicklung Ihrer Korrespondenz. So lassen sich mit der Kassensoftware Rechnungen, Lieferscheine und Auftragsbestätigungen schreiben. Auch das Mahnwesen kann mit einer guten Kassensoftware erledigt werden. Außerdem sollten Sie ggf. darauf achten, dass Ihre Kassensoftware gut mit Ihren vorhandenen Geräten wie Kassen oder Barcode-Lesern zusammenarbeiten kann. Nützlich ist es auch, wenn die Kassensoftware es Ihnen ermöglicht, mit ihr das Online-Banking durchzuführen. Schließlich kann Ihnen eine gute Kassensoftware noch diverse Berichte wie Gewinn- und Verlustrechnungen etc. anfertigen. Bei der Erstellung Ihrer Umsatzsteuer-Voranmeldung sollte Ihnen die Kassensoftware ebenso Unterstützung bieten, wie bei der Zusammenstellung aller weiteren Daten, die das Finanzamt von Ihnen benötigt.

Kassensoftware – Im Privathaushalt

Viele der eben genannten Leistungen muss eine Kassensoftware für den privaten Haushalt nicht erbringen. Daher können Sie, wenn Sie Ihre private Buchhaltung auch am PC erledigen möchten, gut auf eine Freeware-Lösung zurückgreifen. Als besonders einfach und hilfreich haben sich hier spezielle Excel-Datenblätter erwiesen, die alle nötigen Berechnungen durchführen und Ihre privaten Einnahmen und Ausgaben sogar anschaulich grafisch darstellen können. Sie können solche Excel-Dateien kostenlos im Internet herunterladen.

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