Johnnie Walker Red Label Blended Scotch Whisky

Johnnie Walker Red Label Blended Scotch Whisky

John Walkers Geschichte

Alles hat begonnen in Kilmarnock, der größten Stadt des Verwaltungsbezirks East Ayrshire im Südwesten von Schottland. Kilmarnock liegt genauer gesagt in den schottischen Lowlands, etwa 40 Kilometer südwestlich vom Stadtzentrum Glasgows entfernt. Hier begann John Walker im Jahr 1820 und im Alter von 20 Jahren, nachdem sein Vater gestorben war, seine Laufbahn als ein erfolgreicher Geschäftsmann. Als erstes verkauften John Walker und seine Mutter die Familienfarm in der Nähe von Kilmarnock. Von diesem Geld konnten sie eine Gemischtwarenhandlung in der Stadt eröffnen. John Walker verkaufte in seinem Laden neben Schreibpapier auch Whisky. Er wandte bei seinem Whisky die Blending-Methode an, die zur damaligen Zeit nur für Tee verwendet wurde. Allerdings war das Vermischen der Whiskys die Grundlage für seinen speziellen Walkers Blended Whisky. So lief das Geschäft mit dem Whisky für John Walker immer besser. Im Jahr 1852 wurde das Geschäft zerstört durch eine Überschwemmung. Doch davon ließen sich Walker jedoch nicht unterkriegen und richtete den Gemischtwarenladen wieder auf. 1857 verstarb John Walker, woraufhin der Sohn, Alexander Walker, das Geschäft übernahm. Er konnte es langfristig zu einem weltweit erfolgreichen Unternehmen ausbauen. Seit 2002 gehört die Marke komplett zum Diageo Konzern.

Johnnie Walkers Erfolg

Der rote Querstreifen auf der etwas markanten Flasche hat definitiv einen hohen Wiedererkennungswert. Alexander Walker lies sich dieses schräge Johnnie Walker Etikett schützen. Er machte es weltweit zum Markenzeichen des mittlerweile weltberühmten Johnnie Walker Whiskys. Doch neben der markanten Flasche gab es noch zwei wichtige Umstände, durch die Johnnie Walker so erfolgreich wurde. So etwa kam es zwischen den Jahren 1858 und 1863 zu einer Reblausplage. Sie vernichtete einen Großteil der französischen Weinernte. Die dazumals sehr beliebten Getränke wie Wein, Brandy und auch Cognac wurden dadurch empfindlich teurer und für viele nicht mehr leistbar.Noch dazu kam 1860 ein neues Gesetz, welches erlaubte, Grain Whisky zum Malt Whisky zu mischen. Dieser Gesetzeserlass war im eigentlichen der Grundstein dafür, dass der Blend massenweise hergestellt wurde.

Tasting Notes

Geruch:
Die rotgoldene Farbe des Red Label strahlt im Glas. Das Aroma ist leider nicht so prickelnd, wie die Optik es verspricht. Er wirkt nicht frisch und auch nicht kraftvoll. Er riecht sehr stark alkoholisch und es lässt sich nur eine ganz leichte Süße erkennen. Das sind nicht unbedingt die besten Voraussetzungen, die ein guter Whisky haben sollte.
Geschmack:
Der Geschmack ist besser, als der Geruch vermuten würde. Zwar erkennt man auch hier deutlich den Alkoholanteil von 40 %, allerdings muss man das einem Whisky dieser Preisklasse verzeihen. Am Gaumen zeigt sich der Johnnie Walker Red Label Whisky frisch, gepaart mit malzigen und sehr rauchigen Klängen sowie stark würzigen Tönen und einem leichten Touch Vanille. Er ist ein typischer Highland Whisky, welcher seine Geschmacksnoten in Perfektion mit jenen der Lowlands paart. Insgesamt gilt der Geschmack als eine harmonische Mischung aus Süße, Malz, Rauch und Gewürzen. Man merkt deutlich die Milde der Lowlands und das Kräftige der Highlands, die sich auf dem Gaumen des Verkosters vereint präsentieren.
Fazit:
Der Red Label ist sicherlich ein Whisky, welchen der ein oder andere gerne auch mal pur trinkt. Eine Mischung mit Cola ist hier sicherlich auch kein Fehler, da die Grain Whiskys einfach nicht jedermanns Geschmack sind und man diesen doch deutlich herausschmeckt.

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