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Interkulturelles Training

Interkulturelles Training wird immer wichtiger für den Unternehmenserfolg in weltweiten Märkten. Lesen Sie hier was genau man unter Interkulturellem Training versteht, was ein gutes Interkulturelles Training ausmacht und was Sie generell wissen sollten über Interkulturelles Training.

Interkulturelles Training

Westliche Unternehmen wissen längst: Kulturelle Faktoren sind außerordentlich bedeutsam, ganz besonders bei Auslandsgesprächen. Ein Unternehmer ist im Vorteil, wenn er begreift, wie ein Land funktioniert und welche Mentalität ihre Bewohner haben. Kulturelles Einfühlungsvermögen ist ein entscheidendes Kriterium für die Auswahl von Mitarbeitern, die Aufgaben in anderen Ländern übernehmen. Eine Gabe allerdings, die den Wenigsten von uns in die Wiege gelegt worden ist. Diesen Umgang kann man gezielt trainieren. Ein interkulturelles Training vermittelt nicht nur Fachwissen, sondern vor allem das sichere Auftreten in einem fremden Land. Interkulturell kompetent zu sein, bedeutet mit Menschen anderer Kulturen eine gemeinsame Basis und produktive Arbeitssituation schaffen zu können. Angesichts zunehmend globaler Geschäftsbeziehungen gehören interkulturelle Kompetenzen nicht allein für Exportleiter und Führungskräfte zum Arbeitsalltag, sondern auch beispielsweise für Ingenieure. Die landeskundlichen Kurse führen allgemein in Geschichte, Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Verhaltensweisen ("Sitten und Gebräuche") der Region / des Landes ein und informieren speziell über für die kulturspezifische Arbeitswelt. Die teilnehmergerechten Lernprozesse bauen auf verschiedenen Methoden auf, wie Referate, Lehrgespräche, Gruppenarbeit, Fallstudien, Rollenspiel usw. Die Zielgruppe für solche Kurse sind: Auslandsmitarbeiter und Führungskräfte im Ausland; Vertriebsmanager, Ein- und Verkäufer im Ausland, Produktentwickler und Führungskräfte, die internationale Projekte steuern und kontrollieren sowie mit ausreisende Partner.

Interkulturelles Training – Inhalte

Die Inhalte eines interkulturellen Trainings sind voll und ganz auf ein spezielles Land (China, Russland, Südamerika usw..) aufgebaut. Folgende Themen werden gezielt angesprochen:

Einführung in Geschichte, Politik und Kultur:
Hierzu gehört wissenswertes über Topografie, Bevölkerung, Sprache, Schrift, Geschichte des Landes und politische Struktur sowie Religion und Nationaldenken.

Einführung in Wirtschaft und Gesellschaft:
Welchen Stellenwert hat Familie, Alter, Kinder und Frauen in dem jeweiligen Land? Welche Wirtschaftsstrukturen und Reformen herrschen dort und in welchem Verhältnis steht man dort zur Außenwirtschaft und Außenpolitik?

Alltagskultur:
Bei dieser Thematik werden Fallbeispiele und Filmmaterial zum besseren Verständnis eingesetzt. Dabei lernt man die Sitten und Gebräuche kennen. Gesten und Gesichter richtig zu interprätieren und verhaltenspezifisch einzuordnen.

Geschäftskultur:
Die Geschäftskultur ist ein äußerst wichtiger Punkt für Unternehmen und deren Mitarbeiter. Die Teilnehmer bekommen einen Einblick in die wirtschaftlichen Netzwerke des Landes und lernen die Gegebenheiten der Personalführung kennen. Des Weiteren werden Verhandlungstaktiken vermittelt.

Interkulturelles Training – Zielsetzung

Die Teilnehmer entdecken anhand von Beispielen aus der Arbeitswelt die Wirkung von Kultur auf menschliches Fühlen, Denken und Handeln. Ziel ist es – durch ausgewählte Übungen – die Handlungs- und Kommunikationsfähigkeit zu erhöhen. Der Kurs bietet die Möglichkeit, die Geschäftskultur gründlich zu erforschen und Verhaltensregeln, Körpersprache und Etikette zu verstehen. Vorurteile werden bewusst gemacht, Ängste vor Fremdheit bearbeitet, die Chancen und Risiken eines Kulturwechsels für die Person thematisiert.

Interkulturelles Training – Anbieter

Online findet man eine große Zahl an Anbietern mit umfangreichen Angeboten. Meist handelt es sich um mehrtägige Kurse, die beim Anbieter direkt oder im eigenen Unternehmen genutzt werden können. Bei der Auswahl sollte man auf folgende Punkte unbedingt achten: Die Trainer sollten nicht nur angelesenes Wissen weitergeben können, sondern selbst berufliche Erfahrungen im Ausland gesammelt haben. Optimal ist, wenn der Trainer im Gastland aufgewachsen ist. Denn er kann besonders authentisch, plastisch und anschaulich Denk- und Verhaltensweisen seiner Landsleute an Fallstudien und Rollenspielen vermitteln. In der Auseinandersetzung mit ihm können die Teilnehmer am meisten über die andere Mentalität erfahren und erleben. Sehr hilfreich ist, wenn das Trainerteam auch über das Seminar hinaus für Fragen und Probleme für die Teilnehmer erreichbar ist, auch aus dem Ausland.

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