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Industriemonitor

Ein Industriemonitor muss sich vor allem im Dauereinsatz innerhalb einer rauen Betriebs-Umgebung bewähren. Mittlerweile erhalten Sie eine beachtliche Auswahl an Industriemonitoren, beispielsweise auch mit Touchscreen-Oberfläche oder als extrem flachen Bildschirm. Auch der Austausch älterer Industriemonitore ist möglich.

Industriemonitor – Allgemeines und Aufbau

Ein Industriemonitor besteht normalerweise aus einem Basisbildschirm oder Display im Schutzgehäuse sowie einer Schutzglasscheibe und einer Frontplatte. Durch die vollständige Kapselung des widerstandsfähigen Gehäuses wird ein sehr großer Schutz erreicht. Das Gehäuse des Industriemonitors ist in der Regel sehr kompakt, hält auch mechanischen Einwirkungen stand und ist idealerweise ohne Öffnungen oder Lüftungsschlitze gefertigt, so dass Staub oder Flüssigkeit nicht eindringen können. Industriemonitore gibt es auch für extrem hohe Umgebungstemperaturen ausgelegt, bruchfest und vandalismussicher. Dabei können auch Feuchtigkeits-, Temperatur- oder Schocksensoren zur Frühwarnmeldung helfen.

Wie bei Ihrem privaten Monitor können Sie auch bei einem Industriemonitor Helligkeit und Kontrast regeln, oft auch den Blickwinkel. Spezielle Überwachungsmonitore verfügen außerdem über Audioverstärker und Videoeingänge. Einige Industriemonitore sind komfortabel dimmbar und per Fernbedienung zu steuern.

Sie erhalten Ihren Industriemonitor als Desktopvariante mit Standfuß oder Schwenkrahmen, aber auch zum Einbau in Wände (mit Unterputz), Bedienterminals, Schaltschränke oder Maschinen sowie mit entsprechenden Halterungen zur Deckenmontage. Einige Modelle sind auch stapelbar. Sollten Sie sich für einen Flachbildschirm entscheiden, achten Sie darauf, dass er kompatibel zu Ihrer Anlage ist.

Über eine Schnittstelle ist der Industriemonitor mit dem Industrierechner verbunden. Verbundene Kabel sind geschützt untergebracht, entweder im Monitorgehäuse oder im Standfuß des Monitors. Praktisch sind Industriemonitore, die Zugänge zu Laufwerken und Anschlüssen gleich in der Frontplatte integriert haben.

Fast alle Hersteller bieten auch individuelle Sonderanfertigungen, wechseln ältere Industriemonitore durch neue aus und bieten Service von der Konstruktion über die Montage bis zur Reparatur. Sollte Ihnen ein neuer Industriemonitor zu teuer sein, erhalten Sie auch gebrauchte Industriemonitore mit Garantie.

Neuester Stand der Technik ist ein tragbarer Industriemonitor bzw. ein Videomikroskop, das an PCs, Drucker und andere Peripheriegeräte angeschlossen werden kann und sich vor allem für die Qualitätskontrolle bei der Herstellung elektronischer Bauteile, bei der Kunststoff- und Schmuckherstellung oder in Medizin, Forschung und Lehre eignet.

Industriemonitor – Einsatzgebiete

Industriemonitore werden in unterschiedlichsten Bereichen eines Unternehmens eingesetzt, zum Beispiel bei der Gebäudeüberwachung, zur Anwesenheits-, Zutritts- und Produktionskontrolle, in der Steuer- und Regeltechnik, Automation, zur Text- und Bildverarbeitung in Büros und Verwaltung sowie im öffentlichen Informationsbereich.

Industriemonitor – Displays und Anzeigen

Industriemonitor-Displays sind in der Regel auf Dauerbetrieb ausgelegt und sind deshalb besonders langlebig. Je nach Einsatzgebiet erhalten Sie Displays in verschiedenen Größen, Typen und Helligkeitsstufen vom Minidisplay über das Operatorpanel mit LED-Ziffernanzeige bis zur Großbild-Monitorwand. Komfortabel sind außerdem eine enorm hohe Auflösung, eine präzise, verzerrungsfreie Darstellung sowie niedrige Pixelreaktionszeit. Einige Einsatzbereiche erfordern speziell sonnenlichttaugliche Displays, die nicht reflektieren oder spiegeln.

Touchpanel

Viele Industriemonitore sind wahlweise auch als Touchpanel – auch Touchscreens genannt – ausrüstbar. Touchpanels sind Bildschirme mit einer transparenten, dünnen, leitfähigen und gleichzeitig schützenden Beschichtung, die auf Berührung oder drucksensitiv reagiert und sie fungieren beispielsweise als interaktive Wegweise durch große Gebäude oder als Programmier- und Steuereinheit. Touchpanels eignen sich auch besonders dort, wo für einen Rechner kein Platz mehr ist.

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