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Industrieboden

Ein Industrieboden unterliegt strengen gesetzlichen Anforderungen. Lesen Sie hier welche Arten von Industrieböden es gibt, welcher Industrieboden für welchen Zweck geeignet ist und was Sie generell wissen sollten zum Thema Industrieboden.

Industrieboden – Anforderungen

Industrieböden unterliegen strengen gesetzlichen Anforderungen. Sie dienen vor allem dem Schutz der Umwelt und dürfen keine chemischen oder sonstigen Abfallstoffe an die Umwelt gelangen lassen. Sie müssen also absolut dicht sein. Des weiteren sind noch weitere Vorschriften zu beachten, die der Sicherheit der Mitarbeiter dienen.
Der Staat führt hier sehr strenge Kontrollen durch und kann in schweren Fällen der Zuwiderhandlung Bußgelder in bis zu sechsstelliger Höhe verhängen.

Industrieboden – Wo wird dieser benötigt?

Spezielle Industrieböden werden nicht nur in Werkstätten benötigt. Sie werden auch in Lagerräumen oder Produktionsstätten verlegt. Weitere Einsatzgebiete sind Kaufhäuser und Supermärkte. Aber auch Garagen oder Parkhäuser müssen über spezielle Böden verfügen.

Industrieböden – Anforderungen für den Einbau

Um Industrieböden fachgerecht einbauen zu können, sollten Sie zunächst die Unterkonstruktion beachten. Hier kommt es vor allem auf die Tragfähigkeit des Untergrunds an und wie dieser abbindet. Auch die Dicke und der Kornaufbau sind ausschlaggebend für den Einbau des richtigen Bodens. Des weiteren sollten Sie schauen, wie der vorhandene Boden bereits jetzt schon abdichtet. Verfügt er über eine Wasserdampfdiffusionssperre und eine Sperrschicht gegen Bodenfeuchtigkeit, ist dies schon vorteilhaft. Welcher Belag auf den Boden verlegt werden soll, ist auch von der Tragfähigkeit des Bodens abhängig. Wichtig für die richtige Auswahl des Bodens ist auch die Antwort auf die Frage, ob dieser Fugen benötigt.
Sind hier alle Fragen geklärt, so sollten Sie sich jetzt Gedanken über die Verarbeitungsbedingungen machen. Diese hängen in der Regel von der Arbeitsumgebung ab. Klären Sie also im Vorfeld die Temperatur des Arbeitsbereiches sowie die Explosionsgefahr beim Kleben sowie beim Versiegeln ab.

Industrieböden – Anforderungen für dessen Benutzung

Industrieböden werden unterschiedlich beansprucht. Die Anbieter haben hier unterschiedliche Industrieböden zur Verfügung, die sich in der Härte, der Druckfestigkeit sowie in der Eindrucktiefe unterscheiden. Aber auch deren Elastizität sowie die Schlag- und Stoßfestigkeit sind für die Auswahl ausschlaggebend.
Ein weiterer Punkt ist die Abnutzung. Je geringer der Abrieb und je höher der Widerstand gegen mechanische Beschädigungen desto langlebiger und strapazierfähiger ist der Boden. Ein weiteres Augenmerk sollten Sie auch den wärmetechnischen Eigenschaften und dem Schallschutz widmen. Die elektrische Leitfähigkeit bzw. die Isolierfähigkeit des verwendeten Materials ist von großer Wichtigkeit, genau so wie die Feuerbeständigkeit.
Für die Umwelt besonders wichtig ist des weiteren die Beständigkeit gegen das Eindringen und eventuelle Weiterleiten von Chemikalien in die freie Natur. Der Boden sollte – je nach dem, wo er sein Einsatzgebiet findet – nicht nur gegen Wasser resistent sein, sondern auch gegen Mineralöle, Säuren, Laugen und andere Lösungsmittel beständig sein.

Industrieböden – Hersteller

Bei nur geringer Beanspruchung können Sie sich die entsprechenden Komponenten im Baumarkt oder im Fachhandel selbst besorgen und diese selbst auftragen.
Bei kritischen Einsatzgebieten empfiehlt es sich aber, professionelle Anbieter hinzuzuziehen.
Kompetente Anbieter von Industrieböden bieten nicht nur die verschiedenen Bodenkomponenten und Beschichtungen an, sondern sollten vor der Angebotsabgabe entsprechende Untersuchungen zur jetzigen Beschaffenheit des Bodens durchführen. So führen einige Anbieter beispielsweise Probebohrungen durch, um eine Feuchtigkeitsanalyse durchführen zu können. Zum Service sollte ebenfalls die fachgerechte Entfernung des vorhandenen alten Bodenbelags gehören. Hierzu zählen die unterschiedlichen Arbeitsgänge wie Abfräsen, Abschleifen oder auch Flammstrahlen. Nach der erfolgreichen Sanierung sollten die Anbieter Sie auch in die Bodenpflege einweisen, damit der neue Boden eine hohe Lebensdauer hat.

Industrieböden – Versiegelung/Beispiel

Bei der Versiegelung hat sich der Einsatz von Epoxidharz bewährt. Dieses ist besonders niedrigviskos, haftungsaktiv und schnell aushärtend. Bei der Verfestigung und Konservierung von Estrich- oder Betonböden dringt dieses sehr tief ein und bindet diese. Ein mit Epoxidharz behandelter Boden ist hoch wasserbeständig und verhindert konsequent das Eindringen von Chemikalien, Ölen und Treibstoffe.
Das Harz wird auch gerne zur einfachen Sanierung von Rissen und für Flickarbeiten eingesetzt, ohne hier gleich den ganzen Boden behandeln zu müssen.

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