Ausbildung & Fortbildung

Immobilienfachwirt

Die Immobilienbranche bietet eine Vielzahl von Beschäftigungsmöglichkeiten: als angestellter Immobilienfachwirt in Unternehmen der Wohnungswirtschaft, als Berater in einer Maklerfirma oder auch auf selbständiger Basis. Wenn Sie in der Immobilienbranche gezielt Karriere machen wollen, dann ist eine fundierte Ausbildung zum Immobilienfachwirt eine Grundlage des beruflichen Erfolges. Einen ersten Einblick über die Voraussetzungen und Inhalte einer Ausbildung zum Immobilienfachwirt bieten wir Ihnen hier.

Immobilienfachwirt – Ausbildungsangebote

Zur Ausbildung zum Immobilienfachwirt steht ein breit gefächertes Fortbildungsangebot seitens der Berufsorganisationen und sonstiger Bildungsträger in Form von Lehrgängen und Seminaren zur Verfügung. Empfehlenswert ist auf jeden Fall eine Ausbildungsform zu wählen, an deren Kursende die Möglichkeit besteht, den IHK-Abschluss "geprüfter Immobilienfachwirt IHK" abzulegen.

Immobilienfachwirt – Zielgruppe

Mit der Ausbildung zum Immobilienfachwirt sollen kaufmännisch Vorgebildete mit praktischen Erfahrungen in oder mit der Immobilienbranche angesprochen werden. Dies sind vor allem Makler, Hausverwalter, Architekten, Bauträger, Bauingenieure und Baufachleute aber auch Juristen, Bankfachleute, Finanzierer und andere.

Immobilienfachwirt – Zulassungsvoraussetzungen

Die Zulassungsvoraussetzungen zum Immobilienfachwirt variieren je nach gewähltem Kurs und Anbieter. Für den erstrebenswerten Abschluss "geprüfter Immobilienfachwirt IHK" gelten die Zulassungsbedingungen der IHK. Danach werden zur Prüfung Personen zugelassen, die eine Ausbildung in dem Ausbildungsberuf "Kaufmann in der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft" abgeschlossen haben und eine mindestens zweijährige Berufserfahrung besitzen. Oder Personen, die eine mit Erfolg abgeschlossene Ausbildung in einem anderen anerkannten kaufmännischen oder verwaltenden Ausbildungsberuf und danach eine mindestens dreijährige Berufspraxis oder Personen, die eine mindestens sechsjährige Berufspraxis besitzen. Die Berufspraxis muss inhaltlich wesentliche Bezüge zu den Aufgaben eines Immobilienfachwirtes haben.

Immobilienfachwirt – Ausbildungsinhalte

Die Ausbildungsinhalte zum Immobilienfachwirt erstrecken sich auf folgende Gebiete: Grundlagen der Betriebs- und Volkswirtschaft (u.a. Investition, Finanzierung, Rechnungswesen, Wohnungspolitik), Management, Kommunikation und Personalwirtschaft (z.B. Unternehmensorganisation, Controlling, Marketing, Rhetorik, Mitarbeiterführung und Personalentwicklung), Recht in der Immobilienwirtschaft (u.a. Mietrecht, Maklerrecht), Objektmanagement, Projektentwicklung und -realisierung sowie Grundstücksverkehr.

Immobilienfachwirt – Perspektiven

Durch die Ausbildung zum Immobilienfachwirt erhöhen sich die Beschäftigungsmöglichkeiten des Kursteilnehmers. Immer wieder gesucht werden Immobilienfachwirte bei Bauunternehmen, Banken, Versicherungen, Investmentfonds, Bausparkassen, Facility-Unternehmen, Projektentwicklern, Verwaltern, Wohnungsbauunternehmen, Immobilienmaklern, Beratungsunternehmen oder großen Konzernen mit umfangreichen Bestandsimmobilien.

Immobilienfachwirt – Kosten

Die Kosten der Ausbildung zum Immobilienfachwirt variieren stark zwischen den einzelnen Anbietern. Ausschlaggebend ist auch die Wahl der Ausbildungsart. Angeboten werden sowohl Lehrgänge vor Ort als auch Fernstudien mit vereinzelten Präsenzphasen. Die Weiterbildungskosten sind in gewissen Grenzen steuerlich abzugfähig. Sollten Sie durch die Ausbildung zum Steuerfachwirt eine Berufsausbildung nachholen oder ersetzen besteht die Möglichkeit der Förderung durch die Agentur für Arbeit.

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